576. Eia, wär'n wir da!

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Gerhard Tersteegen: 576. Eia, wär'n wir da! (1733)

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Da ist es schön,
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Da so viel tausend Flämmlein stehn,
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Die ewiglich so süß und sanfte funkeln,
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Da scheinen sie nicht mehr im Dunkeln,
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Sie brennen da zur ew'gen Zier
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Vor Gottes Throne für und für.
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Da quillt ein sanftes Öl aus Jesu Herzen,
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Das machet licht und froh der sel'gen Geister Kerzen;
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Kreuz, Angst und aller Leiden Qual,
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Die Finsternisse allzumal
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Sind in dem Licht der Wonne ganz verschlungen,
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Das Geist und Seel' und Leib auf ewig hat durchdrungen.
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Da macht der Säugelinge Mund
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Des Höchsten Lob und Wunder kund,
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Die reinste Unschuld da regieret,
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Der Kinder Schar so süße jubilieret,
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Das ew'ge Licht wird man im Lichte sehn:
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Da ist es schön!

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Gerhard Tersteegen
(16971769)

* 25.11.1697 in Moers, † 03.04.1769 in Mühlheim an der Ruhr

männlich, geb. Tersteegen

deutscher Laienprediger und Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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