543. Wo nichts zu sehn, da macht's Gott schön

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Gerhard Tersteegen: 543. Wo nichts zu sehn, da macht's Gott schön (1733)

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Ich seh' mit Wohlgefall'n das Schöne andrer Kinder,
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Den eignen Schmutz und Fehl seh' ich mit Scham nicht minder;
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Dies Sehen siehet Gott mit Wohlgefall'n in mir
4
Und spricht: Weil du so bloß, so nimm mein Schönes dir,
5
Nur nimm es ohne Nehmen
6
Und dann komm ohne Schämen!

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Gerhard Tersteegen
(16971769)

* 25.11.1697 in Moers, † 03.04.1769 in Mühlheim an der Ruhr

männlich, geb. Tersteegen

deutscher Laienprediger und Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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