213. Die schwache und die starke Liebe

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Gerhard Tersteegen: 213. Die schwache und die starke Liebe (1733)

1
Die schwache Liebe klagt, wenn sie den Freund nicht siehet,
2
Sie wird noch leicht verzagt, dem Leiden sich entziehet;
3
Die starke Liebe sich und ihre Ruh vergißt,
4
Ist der Geliebte wohl, auch sie zufrieden ist.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Gerhard Tersteegen
(16971769)

* 25.11.1697 in Moers, † 03.04.1769 in Mühlheim an der Ruhr

männlich, geb. Tersteegen

deutscher Laienprediger und Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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