Lilis Park

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Johann Wolfgang Goethe: Lilis Park (1775)

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Ist doch keine Menagerie
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So bunt als meiner Lili ihre!
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Sie hat darin die wunderbarsten Tiere
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Und kriegt sie 'rein, weiß selbst nicht wie.
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O wie sie hüpfen, laufen, trappeln,
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Mit abgestumpften Flügeln zappeln,
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Die armen Prinzen allzumal,
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In nie gelöschter Liebesqual!

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»wie hieß die Fee? Lili?« – Fragt nicht nach ihr!
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Kennt ihr sie nicht, so danket Gott dafür.

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Welch ein Geräusch, welch ein Gegacker,
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Wenn sie sich in die Türe stellt
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Und in der Hand das Futterkörbchen hält!
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Welch ein Gequiek, welch ein Gequacker!
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Alle Bäume, alle Büsche
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Scheinen lebendig zu werden:
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So stürzen sich ganze Herden
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Zu ihren Füßen; sogar im Bassin die Fische
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Patschen ungeduldig mit den Köpfen heraus.
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Und sie streut dann das Futter aus
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Mit einem Blick – Götter zu entzücken,
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Geschweige die Bestien. Da geht's an ein Picken,
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An ein Schlürfen, an ein Hacken;
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Sie stürzen einander über die Nacken,
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Schieben sich, drängen sich, reißen sich,
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Jagen sich, ängsten sich, beißen sich,
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Und das all um ein Stückchen Brot,
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Das, trocken, aus den schönen Händen schmeckt,
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Als hätt es in Ambrosia gesteckt.

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Aber der Blick auch! der Ton,
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Wenn sie ruft: »Pipi! Pipi!«,
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Zöge den Adler Jupiters vom Thron;
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Der Venus Taubenpaar,
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Ja der eitle Pfau sogar,
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Ich schwöre, sie kämen,
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Wenn sie den Ton von weitem nur vernähmen.

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Denn so hat sie aus des Waldes Nacht
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Einen Bären, ungeleckt und ungezogen,
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Unter ihren Beschluß herein betrogen,
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Unter die zahme Kompanie gebracht
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Und mit den andern zahm gemacht:
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Bis auf einen gewissen Punkt, versteht sich!
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Wie schön und ach! wie gut
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Schien sie zu sein! Ich hätte mein Blut
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Gegeben, um ihre Blumen zu begießen.

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»ihr sagtet:
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Gut denn, ihr Herrn, gradaus:
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In einem Filetschurz gefangen,
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An einem Seidenfaden ihr zu Füßen.
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Doch wie das alles zugegangen,
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Erzähl ich euch zur andern Zeit;
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Dazu bin ich zu wütig heut.

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Denn ha! steh ich so an der Ecke
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Und hör von weitem das Geschnatter,
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Seh das Geflitter, das Geflatter,
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Kehr ich mich um
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Und brumm,
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Und renne rückwärts eine Strecke,
59
Und seh mich um
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Und brumm,
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Und laufe wieder eine Strecke,
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Und kehr doch endlich wieder um.

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Dann fängt's auf einmal an zu rasen,
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Ein mächt'ger Geist schnaubt aus der Nasen,
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Es wildzt die innere Natur.
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Was, du ein Tor, ein Häschen nur!
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So ein Pipi! Eichhörnchen, Nuß zu knacken;
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Ich sträube meinen borst'gen Nacken,
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Zu dienen ungewöhnt.
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Ein jedes aufgestutzte Bäumchen höhnt
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Mich an! Ich flieh vom Bowlinggreen,
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Vom niedlich glatt gemähten Grase;
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Der Buchsbaum zieht mir eine Nase,
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Ich flieh ins dunkelste Gebüsche hin,
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Durchs Gehege zu dringen,
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Über die Planken zu springen!
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Mir versagt Klettern und Sprung,
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Ein Zauber bleit mich nieder,
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Ein Zauber häkelt mich wider,
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Ich arbeite mich ab, und bin ich matt genung,
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Dann lieg ich an gekünstelten Kaskaden
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Und kau und wein und wälze halb mich tot,
83
Und ach! es hören meine Not
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Nur porzellanene Oreaden.

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Auf einmal! Ach, es dringt
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Ein seliges Gefühl durch alle meine Glieder!
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Sie ist's, die dort in ihrer Laube singt!
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Ich höre die liebe, liebe Stimme wieder,
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Die ganze Luft ist warm, ist blütevoll.
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Ach, singt sie wohl, daß ich sie hören soll?
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Ich dringe zu, tret alle Sträuche nieder,
92
Die Büsche fliehn, die Bäume weichen mir,
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Und so – zu ihren Füßen liegt das Tier.

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Sie sieht es an: »Ein Ungeheuer! doch drollig!
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Für einen Bären zu mild,
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Für einen Pudel zu wild,
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So zottig, täpsig, knollig!«
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Sie streicht ihm mit dem Füßchen übern Rücken;
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Er denkt im Paradiese zu sein.
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Wie ihn alle sieben Sinne jücken!
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Und
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Ich küß ihre Schuhe, kau an den Sohlen,
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So sittig, als ein Bär nur mag;
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Ganz sachte heb ich mich und schwinge mich verstohlen
105
Leis an ihr Knie – am günst'gen Tag
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Läßt sie's geschehn und kraut mir um die Ohren
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Und patscht mich mit mutwillig derbem Schlag;
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Ich knurr, in Wonne neu geboren;
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Dann fordert sie mit süßem, eitlem Spotte:
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»allons tout doux! eh la menotte!
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Et faites serviteur
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Comme un joli seigneur.«
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So treibt sie's fort mit Spiel und Lachen!
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Es hofft der oft betrogne Tor;
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Doch will er sich ein bißchen unnütz machen,
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Hält sie ihn kurz als wie zuvor.

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Doch hat sie auch ein Fläschchen Balsamfeuers,
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Dem keiner Erde Honig gleicht,
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Wovon sie wohl einmal, von Lieb und Treu erweicht,
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Um die verlechzten Lippen ihres Ungeheuers
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Ein Tröpfchen mit der Fingerspitze streicht
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Und wieder flieht und mich mir überläßt,
123
Und ich dann, losgebunden, fest
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Gebannt bin, immer nach ihr ziehe,
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Sie suche, schaudre, wieder fliehe –
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So läßt sie den zerstörten Armen gehn,
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Ist seiner Lust, ist seinen Schmerzen still;
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Ha! manchmal läßt sie mir die Tür halb offen stehn,
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Seitblickt mich spottend an, ob ich nicht fliehen will.

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Und ich! – Götter, ist's in euren Händen,
131
Dieses dumpfe Zauberwerk zu enden,
132
Wie dank ich, wenn ihr mir die Freiheit schafft!
133
Doch sendet ihr mir keine Hülfe nieder –
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Nicht ganz umsonst reck ich so meine Glieder:
135
Ich fühl's! Ich schwör's! Noch hab ich Kraft!

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Johann Wolfgang von Goethe
(17491832)

* 28.08.1749 in Frankfurt am Main, † 22.03.1832 in Weimar

männlich, geb. Goethe

natürliche Todesursache | Herzinfarkt

deutscher Dichter, Dramatiker, Naturforscher und Politiker (1749–1832)

(Aus: Wikidata.org)

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