Du woltest/ heilge Seel/ mich unter denen Wissen/

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Andreas Gryphius: Du woltest/ heilge Seel/ mich unter denen Wissen/ Titel entspricht 1. Vers(1640)

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Du woltest/ heilge Seel/ mich unter denen Wissen/
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Die fern von fremder List/ ausländscher Völcker Pracht/
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Und schön-geschmincktes Nichts mit grossem Muth verlacht/
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Und deutscher Treu und Brust und Zunge sich befliessen!
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Man soll auf deinen Schluß mich als unsterblich grüssen/
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Ach Fürst! zu grosse Huld! Hier ist nichts was die Nacht
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Des Todes pochen kan: Mein bebend Hertze kracht/
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Indem es überlegt' wie Zeit und Welt verschiessen.
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Dis schrieb ich und erfahr daß du von hinnen seyst/
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Und selbst unsterblich dich der Ewigkeit vermählet.
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Hast du zu guter Nacht denn mich/ durchlauchter Geist/
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Zu dem/ was du ergetzt besitzest/ auserwählet?
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Ich kan der Fürsten Schätz und Güter andern gönnen/
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Kein Fürst hat keinem ie/ was du mir schencken können.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Andreas Gryphius
(16161664)

* 02.10.1616 in Głogów, † 16.07.1664 in Głogów

männlich, geb. Gryphius

natürliche Todesursache | Schlaganfall

Dichter des Barock

(Aus: Wikidata.org)

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