32.

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Andreas Gryphius: 32. (1640)

1
Auf mein Röschgin! das der Höchste in dem Dornen-Pusch der Zeiten/
2
Die uns ritzen/ die uns stechen; Daß die Hertzens-Ader springt:
3
Indem selbst die Rose Sarons mit dem schärffsten Tode ringt/
4
Er die Rose Sarons selber/ wolt in diese Zeit einleiten.
5
Auf mein Röschgin! Das beflecket Mutter Evens Heßligkeiten/
6
Das verdorret von dem Fluchen welches Dorn und Disteln bringt:
7
Dich erquicke diese Quelle/ die aus Christi Seit entspringt;
8
So wird dich kein Sonnen-stechen auch kein Nachtes Frost bestreiten.
9
Sind Rosen von der Göttin Blute roth:
10
Wer glaubet diß? dir blutet selber Gott/
11
Und läst Ihm dir zu gut Händ/ Fuß und Hertz auffreissen.
12
Wenn dich dieser Purpur schmücket;
13
Ist dirs hier und dort geglücket
14
Und kanst bey Mensch und Gott ein schönes Röschgin heissen.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Andreas Gryphius
(16161664)

* 02.10.1616 in Głogów, † 16.07.1664 in Głogów

männlich, geb. Gryphius

natürliche Todesursache | Schlaganfall

Dichter des Barock

(Aus: Wikidata.org)

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