15.

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Andreas Gryphius: 15. (1640)

1
Der ewig treue Gott/ hat die nicht wehrte Welt.
2
So hoch auß heisser Lieb' in seinem Sinn geschätzet/
3
Daß Er sein einig Kind/ für sie in Tod gesetzet/
4
Sein Kind der Erden Heil vnd Rath Löse-Geld:
5
Wer sich mit festem Ernst an diesen Mitler hällt/
6
Den hat kein Vntergang/ kein Hellen-Sturm verletzet
7
Er wird im Freuden-Schloß deß Himmel stets ergetzet
8
Wenn nun der Erden Bau in letzten Brand' einfällt.
9
Gott hat vns nicht sein Kind zu Straffe senden wollen/
10
Sein Kind/ durch das wir Freud' vnd Heil erlangen sollen.
11
Wer standthafft auff ihn traut; den schreckt sein Vrteil nicht
12
Wer diese Hülff außschlägt/ vnd sich durch grobe Sünden
13
Wil mit Beelzebub vnd Beltal verbinden/
14
Bleibt ewig schwer verdampt/ vnd schaut kein Himmels-Licht.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Andreas Gryphius
(16161664)

* 02.10.1616 in Głogów, † 16.07.1664 in Głogów

männlich, geb. Gryphius

natürliche Todesursache | Schlaganfall

Dichter des Barock

(Aus: Wikidata.org)

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