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Ja, ja, das ist schon recht, daß man nicht leicht entdeckt,
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Womit der Sinn sich trägt, was uns im Herzen steckt.
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Wer zwingt uns im Gewerb, in täglichen Geschäften,
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Daß wir an unsre Stirn die Tafel sollen heften,
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Auf der zu lesen ist, was man im Busen hegt,
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Und ehe man es zeigt, erst reichlich überlegt?
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Ein Kluger, der die Welt und ihre Sitten kennet,
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Läßt, weil er hier das Kind nicht bey dem Namen nennet,
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Sich von den andern nicht leicht in die Karte sehn,
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Denn weis man etwas nur, so ists um ihn geschehn.
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Er sucht den wahren Grund, das Innerste der Seelen,
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Wie Bienen ihren Seim in Zellen zu verhelen.
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Doch die Verstellung muß nicht so wie insgemein,
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Zu sichtbar und zu grob, nicht plump und albern seyn,
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Denn sonst merkt jedes Kind, das noch im Laufzaum gehet,
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Wie schlecht es um das Lack geborgter Larven stehet.
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Glaubt nicht, ihr, die ihr euch in solche Maske hüllt,
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Daß dieser eur Betrug auch bey den Klugen gilt.
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Ihr werdet ihnen nicht das Auge gleich verkleistern,
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Und durch die schlaue Kunst das starke Herz bemeistern.
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Der Wahn betrüget euch; ihr machts zu offenbar;
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Was euch im Herzen steckt, das wird man gleich gewahr,
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Man weis es, wenn ihr euch auch noch sehr bezwinget,
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Wie eure Kreide schreibt, was für ein Vogel singet.
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Schaut mir von weitem nur dort den Rufillus an,
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Wie fromm sich der Tartüff, wie heilig stellen kann,
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Wir sähen, dürfte nur Saturn itzt Kälte hauchen,
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So wohl aus Nas als Mund die fromme Andacht rauchen.
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Schaut, wie sein Haupt gesenkt, die Hand gefalten ist,
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Was der mit lauter Ach und Weh hochschwangre Christ
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Für Seufzer ohne Zahl auf jedem Stein gebiehret,
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Den sein gezwungner Fuß so leis und still berühret.
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Er schleicht, als ob der Welt ihr Pflaster giftig sey,
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Als wär die Luft voll Pest; und thut so fromm dabey,
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Als hätt er, da wir doch ganz andre Schulen wissen,
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Den Heiligen durchaus die Zehen abgebissen.
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Traut ihr dem Heuchelschein, so seyd ihr wahrlich blind,
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Prüft der Gedanken Kern, wie die beschaffen sind,
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Da sieht es eitel aus, da wird euch erst entdecket,
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Was hier vor schwarze Brut in weissen Federn stecket.
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Der Erden Luft haucht ihn so süße als Moschus an,
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Der Afterheilige, der fromm beschriene Mann
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Hat unsre Welt so lieb, daß, sollt er einst erblassen,
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Er mit gekrümmter Hand sie suchete zu fassen.
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Wie gern vergäß er doch der zugefügten Schmach
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Und zög dies Schneckenhaus, vor grosser Liebe nach,
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Damit die Flucht ihn nicht von seinem Götzen trennte,
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Und er sein Herze noch im Grabe weiden könnte.
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Wie zwinget Titius sich durch Verstellung nicht?
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Was braucht er nicht für List, damit ein jeder spricht:
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Wie gastfrey ist der Mann! da doch auf dieser Erden
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Kein grössrer Knicker kann, als er, gefunden werden.
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Versuch es, sprich ihm zu, da wirst du zwar wohl sehn,
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Wie schön, denn dieses muß dem Wohlstand nach geschehn,
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Er dich empfangen wird; er springt dir recht entgegen,
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Und thut, als wollte sich sein Blut für Freuden regen;
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Er ruft den Augenblick nach Caffee, Wein und Bier,
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Und setzt dir auch dazu Bisquit und Zwieback für,
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Wo nicht die kalte Gans; allein mit was für Herzen?
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O dies ist Zentner schwer; es blutet ihm für Schmerzen.
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Führst du das Glas zum Mund, so giebet jeder Schluck,
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Den du im Trinken thust, ihm einen solchen Druck,
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Der ihm durch Mark und Bein, ja durch die Seele gehet;
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Gieb Acht, wie dieser Filz das Aug im Kopf verdrehet;
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Wie seufzt er nicht dabey? welch innerliche Pein!
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Warum? du schluckst zugleich sein Herze mit hinein,
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Das am Getränke klebt; nimmst du sodann den Bissen,
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Zu welchem er verstellt dich leider bitten müssen,
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So schling ihn ganz hinein, und kaue hier nicht viel
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Weil sonst der Gaumen Druck bey diesem Trauerspiel,
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Dem armen Titius den Ohrenzwang erwecket,
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Und ihn wohl gar der Schlag zu deinen Füssen strecket.
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Siehst du nicht, wie geschwind er in die Tasche fährt,
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Wenn er vor seiner Thür den Bettler flehen hört?
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Wie gütig weis er sich, wie mildreich anzustellen?
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Doch must du, rath ich dir, nicht gleich das Urtheil fällen;
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Als gäb er, was er reicht, aus frommer Seele hin;
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Der Mann betrüget dich; er denkt in seinem Sinn:
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Bin ich Bedrängter denn mit Geben gar behexet?
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Und wünscht den Armen dort, allwo der Pfeffer wächset.
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Laß doch getäuschtes Volk, dir nicht den falschen Schein,
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Bey der Beurtheilung, statt einer Richtschnur seyn;
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Denn dieser trüget dich. Sonst müste man auch schliessen,
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Ein Körper davon itzt die langen Schatten schiessen,
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Sey gleich so groß als sie; der doch, wenn man ihn mißt,
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Und gegen jene hält, unstreitig kürzer ist.
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So pflegt es öfters auch mit Menschen her zu gehen,
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In deren Umgang wir nothwendig müssen stehen.
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Hier täuscht das Aussenwerk. Stellt in der Nymphen Chor
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Euch, bitt ich, Clelien, mit ihrem Wesen vor:
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Wie meisterlich hat sie die Kunst nicht ausstudieret;
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Weil sie durch falschen Glanz fast jedermann verführet.
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Verehrer, waget es bey ihr so leichtlich nicht,
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Daß einer nur von euch nach ihr sein Auge richt.
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Ihr hartes Herze will den Kieselsteinen gleichen,
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Kein Paris, kein Narziß kann selbiges erweichen.
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Und stieß auch euer Mund die besten Wörter aus,
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So lockt ihr doch kein Ja, zu eurem Trost heraus.
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Verschwendet nicht den Blick, den Odem eures Lebens,
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Die Seufzer sind umsonst, die Sehnsucht ist vergebens.
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Eur blosser Schatten ist schon Clelien verhaßt,
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Die Reihen werden ihr an statt der Lust zur Last,
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So bald ein Mannsbild sich hier suchet einzuflechten;
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Sie würde, gieng es an, gern mit dem Himmel rechten,
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Daß er zu ihrer Schmach zugleich auf diese Welt,
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Dergleichen Creatur und Schreckenbild gestellt.
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Seht nur wie Männerscheu man diese Vesta findet,
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Die sich zu letzt wohl gar die Augen noch verbindet,
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So wie die Göttin thut, die Recht und Satzung schützt.
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Doch fürchtet euch nur nicht; so still und fromm sie sitzt,
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So ist es doch nur Trug; gedenk: ach gute Dirne!
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Schmink wie du immer willst, die gleißnerische Stirne
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Mit Glanz der Unschuld an; wir wissen doch dabey,
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Wie viel der Seiger schlägt, und welche Stund es sey.
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Dein Herz, so spröd es scheint, steht gar wohl anzupacken,
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Du stämmst und sträubest dich, und hegst den Schelm im Nacken.
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So geht es ebenfalls in andern Sachen zu,
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Mann will, als spielten wir, wie Kinder, Blindekuh,
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Uns durch ein starkes Tuch das Angesicht verhüllen;
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Bald setzt man wiederum uns schön gefärbte Brillen,
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Die man mit Kunst gemacht, uns zu verblenden auf.
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Dies ist der schlauen Welt mehr als verkehrter Lauf.
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Doch stellt euch, wie ihr wollt, ihr Heuchler und Betrüger?
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Den ihr zu fangen meynt, der ist vielleicht weit klüger
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Als ihr euch selbst bedünkt; sucht allen Firniß vor,
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Sprecht, wie die Unschuld selbst; dies täuscht nicht unser Ohr,
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Schwert heilig noch dazu, laßt heisse Thränen rollen,
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Wir glauben dennoch nichts, und denken, was wir wollen.