Jetzt streichet, dünckt mich, eben

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Simon Dach: Jetzt streichet, dünckt mich, eben Titel entspricht 1. Vers(1632)

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Jetzt streichet, dünckt mich, eben
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Vorbey ein halbes Jahr,
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Da ich mit meinem Leben
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Zu Widderawen war.
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Was Freud' ich da empfunden,
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Wie dessen Orthes Lust
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Mich aller Müh entbunden
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Das ist mir gnug bewust.

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Hie waren Püsch' und Awen,
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Und hie ein BaumGezelt,
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Da Berg' und Thal zu schawen,
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Da wieder freyes Feld.
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Es schwommen in dem Teiche
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Dort Gäns' und Enten hie,
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Vnd hinter dem Gesträuche
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Gieng klein und grosses Vieh.

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Lass' ich den Garten bleiben
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Mit seiner Pracht und Zier?
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Ich kan ihn nicht beschreiben,
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Die Kräffte fehlen mir.
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Er führt von allen Seiten
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Die Gnüge die man weiß,
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Natura scheint zu streiten
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Hie mit Verstand und Fleiß.

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Wie frey sind seine Gänge,
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Kein Zweiglein rührt dich an,
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Wie weit ist ihre Länge?
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Die man nicht absehn kan.
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Von den bekolbten Wänden
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Ward Zweiffel eingebracht
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Ob dieß von Menschen-Händen
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Auch könte seyn gemacht.

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Als ich kam zu den Blumen
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Durch ein gantz-grünes Thor,
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Kam mir die Lust Idumen
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Im Hertzen heimlich vor.
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Die Bäume sah' ich ragen
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Und sprach: was schöne Frucht
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Mögt ihr dem Herren tragen
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Zum Danck für seine Zucht!

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Herr Eppinger, es rühre
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Kein Leid dein edles Hauß,
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Was du bedenckst, das führe
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Dein Wunsch auch stattlich aus.
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Für diese Gnüg und Frewde,
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Sie macht mich überreich
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Vnd ist woran ich weide
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Gesicht und Hertz zugleich.

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Wolan ich wil ihr lohnen
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Dieß was sie mir erzeigt,
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Doch nicht mit tausent Cronen,
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Nein, was sich hie eräugt
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Wird mit der Zeit verschwinden,
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(denn was muß nicht vergehn?)
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Doch wird man es noch finden
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In diesem Liede stehn.

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Was habt denn ihr empfunden
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Daselbst für Lust und Ruh,
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Herr Berents? tieffe Wunden
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Vnd tausend Leid dazu.
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Ihr wart dahin entwichen
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Hie zu entgehn der Noht
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Die mercklich kam geschlichen
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Vnd schlug uns häuffig tod.

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An stat der süssen Freuden
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Stellt' euch sich häuffig ein
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Bekümmerniß und Leiden
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Vnd hieß euch willkomm seyn.
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Stracks in den ersten Tagen
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Misst ewre liebste Krafft,
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Sie muß das Fieber klagen
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Vnd wird euch Lagerhafft.

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Wenn zu geparten Hertzen
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Die ware Liebe tritt,
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Hat schon das eine Schmertzen
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Das andre fühlt sie mit,
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Alsdann ist nichts auff Erden
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Was diesem lieb seyn kan,
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Das schönste so kan werden
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Es hat dar-grewel-an.

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Wie liefft ihr auff und nieder
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Nach Rettung und nach Raht,
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Wie fuhrt ihr hin und wieder!
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Was schickt' euch nicht die Stadt!
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Wornach sie trug Verlangen
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Must alsobald ergehn,
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Was euch darauff gegangen
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Mögt ihr nicht eins gestehn.

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Der Lust hie abzuwarten
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Daran ward nicht gedacht,
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Ihr wohntet in dem Garten
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Vnd schlugt ihn aus der acht.
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Was Gnüge kan erwecken
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Sein unerschöpfftes Gut
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Daß war euch Dorn und Hecken
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Sein kühler Schatten Glut.

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Vnd daß er euch zu Zeiten
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Vieleicht gesehen hat
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War daß ihr fern von Leuten
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Da flehtet Gott umb Raht.
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Da er dann ewre Plage
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Ohn Kummer nicht erkant
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Vnd von der bittern Klage
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Die Ohren abgewandt.

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Sie selbst sah' ihre Schmertzen,
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Wie schwach sie war, nicht an,
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Dieß was ihr gieng zu Hertzen
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War bloß ihr trewer Mann.
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Der Himmel war für allen
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Was ihr im Hertzen schwebt',
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Hett aber zu gefallen
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Euch gern noch was gelebt.

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Vmbsonst, die Kräffte sincken,
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Nichts hilfft der Aertzte Fleiß,
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Gott scheinet ihr zu wincken,
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Sie hört auch sein Geheiß,
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Vnd hat das Mahl empfangen
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Die wahre Seelen-Stärck'.
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Jedoch trug sie Verlangen
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Hieher nach Königsberg.

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Sie baht es nicht zu schweigen
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Was jhr bey Ihr gethan.
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Vnd deß nahm sie zu Zeugen
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Dort nicht nur einen an.
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Hat jhre lieben Kinder
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Vnd was nach Pflege schawt
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Ihr Hauß und euch nicht minder
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Gott' hertzlich anvertrawt.

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Vnd einer selign Stunden
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Gewartet mit Begier,
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Die sich auch bald gefunden
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In jhrem Hauß alhier,
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Vnd jhren Geist versetzet
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In Christus ewigs Reich,
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Wo sie sich nun ergetzet
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Den Engeln Gottes gleich.

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Flieht jhr euch mehr zu kräncken,
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Die Selig' heisst euch nicht
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Gar in den Tod euch sencken,
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Man rühmt gnug eure Pflicht,
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Sich gar zu sehr betrüben
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Führt offt auch Heuchel-Schein,
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Lasst, wollt jhr noch was üben,
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Ihr Lob euch heilig seyn.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Simon Dach
(16051659)

* 29.07.1605 in Klaipėda, † 15.04.1659 in Königsberg

männlich, geb. Dach

natürliche Todesursache | Tuberkulose

deutscher Dichter der Barockzeit

(Aus: Wikidata.org)

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