Für den Händeln und Geschäfften

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Simon Dach: Für den Händeln und Geschäfften Titel entspricht 1. Vers(1632)

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Für den Händeln und Geschäfften,
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So die Friedens-Stifftung macht,
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Darauff Du mit allen Kräfften,
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Hoher Churfürst, bist bedacht,
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Merckest Du vieleicht auch nicht,
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Daß Dein schöner Tag anbricht.

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Der auff Dich allein wil zielen,
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Sich zu Dir mit Frewden lenckt,
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Weil er Dich und Carl Aemilen
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Uns und dieser Welt geschenckt
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Und erfoddert, daß man wol
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Seine Feyer halten sol,

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Die er schwerlich wird erhalten
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Für der Ungelegenheit,
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Die Du, Herr, must lassen walten,
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Ob sie deine Lebens-Zeit
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Ohn' Ergetzung gleich verzehrt
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Und die Lust in Unlust kehrt.

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O der hochbetrübten Stunden,
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Welche Du ohn' Ende spürst!
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Was für Frewd' hast Du empfunden,
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Seit daß Du die Herrschaft führst,
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Die Du unter schwerer Last
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Anfangs stracks empfangen hast!

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Warumb wird nach solchen Ehren
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Offt durch vieles Blut gestrebt?
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Daß man seine Ruh zu mehren
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In gewisser Hoffnung lebt,
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Und ihm stets die Rechnung macht
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Nur von eitel Lust und Pracht.

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Denn nach Arbeit, Müh' und Plagen
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Ringt fürwar kein weiser Mann.
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Ob von Deinen guten Tagen
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Viel ein ander melden kan,
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Ich erkenn' umb dich bißher
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Nichts als Sorgen und Beschwer.

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Ob Dich Gott also wil üben
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Und hat diese Satzung Dir
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Bald von Anbeginn geschrieben,
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Oder ist die Schuld allhier
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Deiner Trew, die, niemals still
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Nichts verseumen so und wil.

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Herr, sol dieser Zwangk der Zeiten,
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Der kein gutes lässt entstehn,
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Dieses Würgen, dieses Streiten
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Nicht ohn Ablaß vor sich gehn
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Und zugleich nicht alles Land
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Sol verheert seyn und verbrandt,

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So must Du auff Mittel dencken,
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Wie der Streit werd' abgethan
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Und die Hertzen seyn zu lencken
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Auff die stille Friedens-Bahn,
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Wie Gerechtigkeit und Trew
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Wieder auffzurichten sey.

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Aber wo bleibst Du indessen?
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Gehst Du nicht darüber ein,
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Wenn Dir schmeckt nicht Tranck noch Essen?
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Deine Kräffte sind nicht Stein,
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Welcher sich doch endlich auch
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Abnützt durch zu vielen Brauch.

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Wenn nun deiner Weißheit Gaben,
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Deine grosse Thätigheit
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Wird den Fried erworben haben
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Und gestillt den wilden Streit,
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Und wir wollen denn an Dir
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Sehen unsre Lust und Zier,

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Deiner erstlich recht geniessen,
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Wirst Du vor dem Alter alt,
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(gott verhüt' es) klagen müssen,
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Seyn von Kräfften und Gestalt,
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Da Du, thewrer Held, alsdann
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Uns erst werden soltst ein Mann.

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Und was ist darauff zu wenden?
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Wer macht Dir die Kosten gut?
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Wird sie Tagus wieder senden
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Oder Hermus reiche Fluth?
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Oder kommen über Meer
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Schiff' aus Ophir wieder her?

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O daß Mars läg' in der Helle,
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Der so gern die Degen wetzt,
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Und der Ehrgeitz, sein Geselle,
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Der die Welt zusammen hetzt
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Und hierzu empört, wenn gleich
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(köntt' er nur) auch Plutons Reich,

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Und die Augen nicht kan weiden,
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Ohn wenn Schul' und Kirchen stehn
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Gleich den abgebrandten Heiden,
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Nirgends sicher ist zu gehn
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Und ein Land nicht Dorff noch Stadt
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Für dem Schwerd mehr übrig hat.

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Nun dieß sey dahin gestellet.
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Gott indessen helffe Dir,
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Weil Dein Werck Ihm wolgefället,
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Such' und rette seine Zier,
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Die durch güldnen Fried' allein
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Wil und muß befordert seyn.

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Und verzeih' es meinen Trewen,
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Daß ich diesen wehrten Tag
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Fern biß in die Marcke schreyen
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Und ihn hie begehen mag,
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Welcher billig auch bespricht
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Umb die Feyer mein Geticht.

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Daß ich hier in Ruh kan singen
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Und das wilde Mord-Geschrey
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Nicht wie vormahls that erklingen,
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Rührt von Gott und Deiner Trew,
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Welche, Herr, mit aller Macht
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Uns zu kröhnen ist bedacht.

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Hierzu kömpt, daß Dein Gemüte
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Meines newlich hoch gelabt
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Und aus sonderlicher Güte
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Mit dem Felde mich begabt,
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So mein Alter hat begehrt,
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Nun mich Kranckheit offt beschwert.

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Dieses, hoff' ich, sol mir geben
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Mein geringes Stücke Brod
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Und der Sorgen mich entheben,
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Wenn dieß Land nur seiner Noht
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Durch die güdne Sicherheit,
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Wie wir wünschen, sich befreyt.

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Herr, für solche hohe Gnaden
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Wolle Gott, dein wahres Theil,
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Dich hinwiederumb beladen
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Mit dem Segen, dessen Heyl
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Uberschwemme diese Zeit
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Und fliess' in die Ewigheit.

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Lebt durch Gottes Güte beyde
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Du, Herr, und dein Carl Aemil!
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Dieser Tag gebehr' Euch Frewde,
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Diesen stillt sein Ritterspiel,
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Das Ihm jetzt schon wird gemein,
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Künfftig ernst dadurch zu seyn.

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Dich erfrewen die Carthaunen,
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Die man brauchet in der Schlacht,
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Und der Klangk der Heer-Posaunen,
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Welcher Muth zu kriegen macht,
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Diesen fügt sich brünstig bey
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Auch das süsse Hoffgeschrey.

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Alles wil in Liebe streiten,
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Alles brennet von Begier,
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Was thut Preussen? Meine Seiten
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Zeigen seine Stimme Dir,
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Wenn der Frost, der so ergrimmt,
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Ihr nur nicht die Krafft benimmt.

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Doch für allen, was Dich bindet,
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Ist Louysa, Deine Ruh,
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Zu der Schnur, die Sie Dir windet,
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Darff nicht Gold noch Perlen zu,
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Ihre Thränen sind die Reih
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Perlen, Gold ist Ihre Trew.

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Ist denn Friedrich außzuschliessen,
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Friedrich das gewünschte Pfand?
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Er wird seinen Vater küssen,
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Seiner zarten Arme Band
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Wird dem Bruder, wie ich mein',
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An stat Schnur und Wunsches seyn.

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Bleibt in Wolfahrt allzusammen,
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Seht mit allzeit besserm Glück
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Dieses Tages lichte Flammen,
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Seyd des Segens Meisterstück
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Und mit Himmels Gunst begabt,
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Welchen Ihr zum Ursprung habt.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Simon Dach
(16051659)

* 29.07.1605 in Klaipėda, † 15.04.1659 in Königsberg

männlich, geb. Dach

natürliche Todesursache | Tuberkulose

deutscher Dichter der Barockzeit

(Aus: Wikidata.org)

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