Bey höchst- sehn- und erfrewlicher Ankunfft beider ChurFürst. Durchl. in dero Hertzogthum Preussen und Residentz-Stadt Königsb

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Simon Dach: Bey höchst- sehn- und erfrewlicher Ankunfft beider ChurFürst. Durchl. in dero Hertzogthum Preussen und Residentz-Stadt Königsb (1632)

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Warumb trug in diesen Tagen
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Sich die Sonn' als eine Braut?
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Warumb ward ihr güldner Wagen
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Ohn Gewölcke fast geschawt,
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Da die Wage doch die Nacht
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Eben gleich dem Tage macht',

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Und gemein nur fauler Regen,
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Trawigkeit und Unlust führt?
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Warumb ward da allerwegen
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Eine Vorjahrs-Lufft gespürt?
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Was verjüngte sich die Weldt?
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Schaffest du es nicht, O Held,

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Churfürst, dieser Zeiten Sonne?
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Dieses ist dir fast gemein,
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Denn kömpst Du, so kömpt auch Wonne
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Und ein ungewohnter Schein,
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Wie es war, als dieses Land
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Deine Herrschaft erst empfand.

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Dabey noch in dreyen Wochen
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Durch des Herbsts betrübte Zeit,
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Keiner Sonnen-Glantz gebrochen
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Der Gewölcke dickes Kleid,
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Man ward deiner nur gewahr
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Stracks ward alles hell und klar.

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Lufft und Himmel musten lachen,
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Anzudeuten, daß du hier
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Alles würdest frölich machen,
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Und daß ihrem Bilde, dir,
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Sonn' und Himmel und sein Heer
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Mehr als andern günstig wär.

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Jetzt an dieser Sonnen-Kertzen,
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Die gleich als verliebt gebrant,
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Wird der Tag, der unsern Hertzen
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Auffgeht, weil du kömpst, erkant,
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Die bißher gewesen sind
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Finsternüß, bewölckt und blind,

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Und mit einer Nacht umbgeben,
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Die kein Mensch beschreiben kan.
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Zwar O unser Stern und Leben,
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Seit daß du dich weg gethan,
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Sind nur umb uns allezeit
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Schatten öder Trawrigkeit.

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O wie ist von allen Orden,
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Eh' uns noch der Krieg erschreckt,
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Doch dir nachgeseufftzet worden,
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Nichts hat Lust bey uns erweckt,
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Nichts kam recht an unsern Sinn,
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Alles war nur oben hin.

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Und wie groß war mein Verlangen!
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Wie bin ich so mannig mal
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Hie das Schloß hinauff gegangen,
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Trawrig war es überall
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Und von Spinnen gantz bewebt,
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Auch wo du zuvor gelebt.

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Wo sind, sprach ich, nun die Frewden
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Und der Trommten Lust-Gesang,
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Welcher von den nechsten Heiden
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Von den Städten wieder klanck?
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Alles Volck, die Pracht und Zier,
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Die sich vormals regt allhier?

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Aber als die Mosowitten
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Biß in Pohlen ungeschewt,
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Ja biß Wild' und Cawen ritten,
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Als so viel verjagter Leut'
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Her sich machten, Brand und Schwerdt
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Ihre Städt' hat umbgekehrt,

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Und die Rechnung war zu machen,
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Ihr Fall würd auch uns bestehn,
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In den wilden Krieges Rachen
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Musten wir nun alle gehn,
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Sebel und Gefängnüs-Pein
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Würd' auch unser Außgang seyn:

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Wo war damals Raht zu finden?
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Ach! man sah' auff Gott und Dich,
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Sonst must' Hertz und Hoffnung schwinden,
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Hierauff gründet alles sich,
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Wie ein Schiff in Nöthen fest
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Auff den Ancker sich verläst.

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Was wir schrien aller Enden,
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Warumb Gott ersucht ward, war,
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Daß er Dich doch wolte senden,
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Abzukehren die Gefahr,
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Hieran bloß ward Tag und Nacht
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Und ohn Unterlaß gedacht.

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Dein Verzug hat uns gekräncket,
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Daß wir Krafftloß worden sind,
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Wie ein Graß sich niedersencket,
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Das nicht Regen hat noch Wind,
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Kompst Du, Unser Trost, nicht schier?
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Und wo bleibst Du? ruffen wir.

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Schaw, wie geht es Wild und Cawen,
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Beydes schwimmt in seinem Blut,
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Wird man uns auch niederhawen
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Und Dein nicht geringes Gutt,
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Das nicht wenig Zier und Pracht
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Deinem Hause hat gebracht?

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Und du solst nach uns nicht fragen,
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Wird es zu entschulden seyn?
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Was wird alle Nachwelt sagen
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Bey der Asch' und dem Gebein
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Aller deinen? seum dich nicht,
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Du O unsre Zuversicht!

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Nun du hast es, Herr, vernommen,
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Maß und Zeit sind dir bekandt,
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Wie und wenn du an solst kommen,
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Wenn wir unsers Elends Stand
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Recht empfinden, eilest du
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Und gewehrst uns Schutz und Ruh.

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Wie auff finstrer Nächte grawen
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Und auff vielen Donnerschlag
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Sich die Sonne lässet schawen
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Und bringt einen schönen Tag,
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Der uns krönt mit Lust und Zier,
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Also bist du, ChurFürst, hier.

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Nun sind wir der Angst entbunden,
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Unser Leben und Gestalt
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Hat sich wieder eingefunden,
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Gram und Furcht sind in den Wald,
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Die Gefahr und alles Weh'
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Auff die Wellen und die See.

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Sey gegrüßt, du Trost in Nöthen,
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Unsre Zuflucht, unsre Ruh!
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Unsre Mawer, Schild, Musqueten,
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Schwerdt und Schirm sind Gott und du,
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Hundert tausent helffen sehr,
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Diese Heeres-Krafft hilfft mehr.

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Komm zu uns mit solchen Waffen,
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Welche Gott gesegnet hat,
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Ich verheisse, du wirst schaffen
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Was dein Wunsch will oder Raht,
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Und fürwahr kein Wiederstand
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Wird bestehn für deiner Hand,

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Alles wird beängstigt fliehen,
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Denn es wird vor deinem Heer
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Bleiche Furcht und Schrecken ziehen,
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Nur daß deine Gegenwehr
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Wider alle Macht und List
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Einig Gott sey, wie Er ist.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Simon Dach
(16051659)

* 29.07.1605 in Klaipėda, † 15.04.1659 in Königsberg

männlich, geb. Dach

natürliche Todesursache | Tuberkulose

deutscher Dichter der Barockzeit

(Aus: Wikidata.org)

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