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Als newlich sich bey uns die Pest-Seuch' eingedrungen,
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Wir wurden von dem Tod' ohn Unterscheid verschlungen,
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Der wilde Glocken-Klang ging grausam und ohn Ruh,
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Die Gassen waren leer, die Häuser stunden zu.
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Man hörte bey der Nacht die Hund' erschrecklich heulen,
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Das Klopffen an die Thür und den Gesang der Eulen,
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Was sag' ich von der Furcht, die allzeit grösser war
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Und ärger uns verheert' als nimmer die Gefahr.
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Wer hatte dazumal Gedancken zu erleben
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Den hochgewünschten Tag, der ChurFürst, Dich gegeben
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Der Welt und uns vorauß? wer kunt' in Hoffnung stehn,
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Dein hochgewünschtes Fest mit Freuden zu begehn?
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Was mich betrifft, an mir ist zwar nicht viel gelegen,
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Ich dennoch hatte mich des Lebens schon erwegen,
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Mein armes Hauß bestellt, die Seel in mir bedacht
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Und zu der letzten Fahrt mich gantz geschickt gemacht.
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Nun hat, durch Gottes Gunst, das Wetter sich verzogen,
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Der Plagen ist gewehrt, waß auff das Land verflogen
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Und wie verirret war, kömmt wieder in die Stad,
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Der Gottes-dienst, der dünn so lang gewesen, hat
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Die Kirchen wieder voll, es wimmelt, wie vor Zeiten,
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So wol von frembdem Volck, als sonst von Bürgers-Leuten,
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Der weise Helicon, Apollo und sein Chor
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Betreiben ihr Gewerb' und Kunst-werck wie zuvor.
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Der Anfang ist gemacht von Gott und seiner Güte
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Durch Andacht-reichen Danck, daß Er stets im Gemühte
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Mehr fromm als zornig ist, und nichts durch diese Zucht
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Als unsre Besserung und Seligkeit gesucht.
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Wie dieses kaum geschehn', bringt uns der SonnenWagen
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Den schönen Tag, der Dich geboren, Held, getragen,
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Der abermal zu Gott das Hertz' in uns erhebt,
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Daß wir nach der Gefahr die wehrte Zeit erlebt,
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Und in dem Leben Dich, O unser Leben, schawen,
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Ohn welchen unsre Zeit wär' eitel Angst und Grawen
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Und Wartung grosser Noht, sagt' uns Saturn auch gleich
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Sein erstes Alter zu, der Zeiten güldnes Reich.
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Was ist nun unsre Pflicht? kalt, träg' und müßig stehen,
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Und nicht, als sich gebürt, das wehrte Fest begehen?
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Das wolte nicht, der Dich, sein Pfand, uns hat geschenckt
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Und seinen Vater-Sinn nicht schlecht zu uns gelenckt.
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Die zarten Musen thun in ihrem Saal das ihre,
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Ein jede sieht und sinnt, wie sie das Taglicht ziere
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Mit Sachen, die sie weiß, die schläget das Bandor,
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Die stimmt ihr Flöten-Werck, die sucht die Laut hervor.
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Und ihnen allen sucht die Suada vorzukommen,
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Als die sich wol bedacht, so wird ein Baum genommen,
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Der uns Citronen bringt, durch die das Angesicht
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Beliebt und schöner wird und alles Gifft zerbricht,
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Der Fäulung ärgste Pest. Minerve fragt: Was sollen
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Die Sachen, so du thust? Komm', hebt sie an, wir wollen
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Ihm setzen diesen Baum, der künfftig Ihm allein
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Und seinem Helden-Sinn sol stets geheiligt seyn.
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Hat Phöbus Daffnen lieb, und Jupiter die Eiche,
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Die Myrten Venus, Du das kräfftig' Öl-Gesträuche,
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Die Pappeln Hercules, die Fichte wird begehrt
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Von Cybelen, Lye hält seine Reben wehrt,
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So sey der Citren-Baum des grossen Helden eigen,
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Ihm blüh' er bester Art mit allzeit grünen Zweigen
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Und Früchten, welcher Nutz thu Land' und Leuten wol
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Und reich' auff alle Welt, die nachmals kommen sol,
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Weil etwas kommen wird. Hab' ich denn nichts zu schaffen
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Bey diesem Wercke, sprach die Göttinn strenger Waffen?
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Er fasset jederzeit mich und mein Werck in Gunst,
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Den Waffen ist Er hold und liebet auch die Kunst,
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Der beyden Schutz ich bin, es mag der Baum bedeuten
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Der Menschen beste Ruh, die reiche Friedens-Zeiten,
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Doch daß er auch dem Feind' einjage Furcht und Rew,
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So WIL ich, daß mein HELM ihm einverleibet sey,
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Mein Helm, dem hiemit ich mein Ansehn zugegossen,
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Der sey und bleib' hinfort den Lieb- und Bunds-genossen
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Und Unterthanen Gnüg' und reiche Sicherheit,
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Dem Trutz und der Gewalt nur Sturm und Hertzeleid,
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Dem Stoltz' ein Untergangk. Der Musen heller Hauffen,
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Und was von Leuten sonst kam eilends zu gelauffen
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Auß der gedritten Stad, war froh' ob diesem Baum
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Und schrie einhellig: Wachs, nim ein der Lüffte Raum
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Und breite dich umbher mit Frucht-beschwerten Ästen,
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Und deines Gipffels Höh' rühr an die Himmels-Festen,
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Erfrew die gantze Welt mit ewig grüner Zier,
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Es finden Mensch und Vieh' stets Nahrung untter Dir,
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Die Unschuld Trost und Schutz, das Gifft verboßter Hertzen
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Empfinde deinen Zwang, wil dich ein Wetter schertzen,
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Ein Sturm ergretzen, rag beständig über ihn,
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Daß er mit Spott und Hohn den kürtzern müsse ziehn,
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Du aber bleib, so lang des Himmels Tage wehren,
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Und biß die letzte Glut diß alles wird verzehren.
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Der Pregel reckt' hervor sein starckbeeistes Har,
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Und ob er wol von Frost Cristall und Eisen war,
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So rührt er dennoch sich mit seinem harten Rücken
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Zum Zeugniß seiner Lust, die Last der sieben Brücken
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Fing gar zu knacken an, der starcken Stimmen Hall
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Schlug an die Berg' umbher mit grossem Wiederschall.
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Laß solche Demut, Held, in Gnaden dir belieben,
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Es ist der Andacht Wind, wodurch sie wird getrieben,
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Der Andacht, die vor Gott ohn unterlaß muß stehn
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Und sehnlich thut nach dir und deinem Wolergehn.
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Dieweil du aussen bleibst, und gar an keine Zehren,
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Die dich hieher zu ziehn bemüht sind, dich wilst kehren,
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Weil alles, was wir thun, nur wird umbsonst gethan,
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So nimmt man deinen Tag für dich mit Freuden an.
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Wir führen gleichsam Streit ihn heilig zu umbfassen,
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Was Pflicht erdencken kan, das wird nicht unterlassen,
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Wir dancken Gott dafür, wir fallen Ihm zu Fuß
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Und bieten heimlich Ihm des Hertzens stillen Kuß.
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Er raubt uns unser Leid, Er krönet uns die Faste,
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Er zuckert uns den Wein, Er geht mit uns zu Gaste
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Und sitzet oben an, ohn Ihn ist aller Klangk
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Der Seiten ein Geheul, und Wasser aller Tranck,
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Auch wär' es Nectar selbst. Er meistert uns die Worte,
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Er ist der Zungen Zwang und thut die finstre Pforte
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Der tieffen Hertzen auff, nichts wird hervor gebracht,
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Es wird zuvor durch Ihn bewehrt und rein gemacht.
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So bald erzehlet ist, wie Gott zwar die erhalten
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Bey dieser Sterbens Sucht, die aber zu erkaltten
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Genöthigt worden sind, und wie stets seine Trew'
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Und Güte mit der Zucht vermischt gewesen sey:
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So füllet das Gelach dein Tag und dessen Gabe
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Die thewre Gabe, Du, wie Gott uns damals habe
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So gnädig angesehn, als dich des Himmels Hand
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Der Erden hat geschenkt, dieß alles wird erkant,
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Und nahmentlich erzehlt. Der hebet an zu melden
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Dein Ahnen-reiches Hauß und dessen tapffre Helden,
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Ein ander lobet zwar dein hohes Fürsten-Blut,
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Doch seystu weit noch mehr als Fürstlich an dem Muht,
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Ihm fallen alle bey, der rühmt denn deine Jugend,
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Die stracks hervor gethan die Stralen aller Tugend,
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Dem andern regt dein Hertz das fromme Hertz den Mund
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Und der thut deinen Glimpff, der deine Weißheit kunt.
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Jetzt höret man, wie streng du haltest ob den Rechten
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Und wie bemüht du seyst die Unschuld zu verfechten.
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Der Boßheit EigenSinn, der Stoltzen Frechheit Trutz
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Fühlt Rach' und Untergang, die Demut findet Schutz.
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Jetzt wird die Gottesfurcht für andern hoch erhaben
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Und was der Höchste sonst dir giebt für schöne Gaben,
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Die über Menschen sind im strengen Ritter Spiel,
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Das seinen tapffern Mann auch warlich haben wil,
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Und auff der kühnen Jagt. Darüber deinem Leben
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Durch einen Glaubens-Tranck wird aller Wunsch gegeben,
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Biß uns die späte Nacht erinnern muß der Ruh,
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Nach Hause bringt und schleust uns Sorg' und Augen zu.
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Nun, dieß erweisen wir Pflichtschuldigst deinem Tage:
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Wärst du, Held, selber hie, wie offt davon die Sage
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Vor dem gewesen ist, was Lust würd' in gemein,
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Durch deine Gegenwart, bey solcher Feyer seyn!