Bey dem nochmahl höchst-erwünschten Geburts-Tag Sr. Churfl. Durchl. unsers gnädigsten Herrn

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Simon Dach: Bey dem nochmahl höchst-erwünschten Geburts-Tag Sr. Churfl. Durchl. unsers gnädigsten Herrn (1632)

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Jetzund prangt mein Seiten-Werck,
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Weisse Seid' hält es bezogen,
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Alle Zier in Königsbergk
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Weichet meinem güldnen Bogen,
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Vieles Lint und Gülden Band
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Hat umbwunden meine Hand.

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Hört, O Spree und Oder, mich,
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Hör, O Elbe, mich von weiten,
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Und du Rein-Strom sonderlich,
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Hör die Amnuth meiner Seiten,
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Was in Cleve sich eräugt
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Werde meinem Spiel geneigt,

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Wo die Lieb und Zier der Welt,
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Unser ChurFürst, und sein Leben,
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Sie Loyse, sich enthält,
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Die mir Fug zu singen geben,
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Daß ich diesen wehrten Tag,
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Wie gebührt, begehen mag.

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Wenn der Morgenröhte Gut
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Und der Reichthum aller Erden
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Könte durch des Pregels Flut
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In mein Hauß gespühlet werden,
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Wär' es mir so thewer nicht
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Als dieß schöne Tagelicht.

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Ich bekenn' es durch den Wind
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Meiner Seufftzer, durch die Zehren,
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Welche heiß von Andacht sind
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Und dem Himmel Danck gewehren,
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Diesen Tag-Schein setz' ich nach
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Dem, den mir die Mutter brach.

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Schöne Sonne, laß dich auß
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Mit der besten Lufft im Lentzen,
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Mahl uns blaw des Himmels Hauß,
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Laß dein Fewer heller gläntzen,
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Und schlag' umb die gantze Welt
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Deiner Stralen güldnes Zelt.

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Und so lang du Licht und Pracht
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Führst auff deinem güldnen Wagen,
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Nimm uns diesen Tag in acht,
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Laß ihn Lust und Anmuht tragen,
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Daß in ihm durchaus kein Weh
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Sey zu Lande noch zur See,

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Daß alsdann die Götter sich
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Häuffig auff die Erde finden,
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Daß sich alles inniglich
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Mög in Liebe fest verbinden,
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Und gewünschte Gnüg und Rhu
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Sich zu allen Menschen thu.

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Denn der ChurFürst, unser Heil,
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Ward vor zwey und dreissig Jahren
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Uns, den Seinen, heut zu theil,
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Was durch Ihn uns wiederfahren,
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Was an Heil uns jetzt behagt,
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Ward uns damals zugesagt.

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Wie, wenn Castors Stern ersteht,
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Schiffer Hertz und Leben fassen,
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Wie die helle Morgenröht
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Uns das Wetter schön wil lassen,
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Also schlug uns diesen Stand
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Schon sein Ursprung in die Hand.

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O des guten, welches wir,
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Seit Gott Ihn geschenckt, empfunden!
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Was ein jeder kennt an Zier,
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Was er zehlt an guten Stunden,
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Seine Lust, sein Glückes-Schein
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Giebet Gott durch Ihn allein.

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Daß den Bawren umb das Feld
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Ihre Hoffnung nicht kan fehlen,
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Daß ihr Vieh' sich trächtig hält
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Und sie grosse Heerden zehlen,
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Daß sie frey sind von Beschwer,
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Schaffen einig Gott und Er.

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Er, der Länder Schutz und Krohn,
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Ist uns alle Gnüg' und Güte,
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Er erhält den Helicon
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Und die Künst' in ihrer Blüte,
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Ihm gebührt der Danck und Preiß
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Aller Tugend die man weiß.

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Ach, wer weiß an welchem Ort
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Wir im Elend möchten schweben
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Zwischen Drangsal, Raub und Mord,
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Hätt' uns Ihn Gott nicht gegeben,
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Was war vor der Zeit Athen,
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Eh der Held kam von Trözen?

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Umb Corinth her überall
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Thurste sich kein Mensch beweisen,
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Niemand kunte dazumal
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Sicher durch den Isthmus reisen:
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Theseus setzt in gutten Stand
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Fast das gantze Griechen-Land.

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Solt' ich nun nicht hoch erfrewt
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Diesen werthen Tag begehen?
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Auff, wer seine gutte Zeit
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Glück und Wolfahrt kan gestehen,
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Er heb' als im vollen Chor
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Sinn und Hertz zu Gott empor.

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Vater, sprech' er, welches Land
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Deiner Gunst soll fähig werden,
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Das erhält auß deiner Hand
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Fürsten, die ein Licht der Erden
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Und durch Lieb' und Unschuld rein
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Und nach deinem Hertzen seyn.

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Du ertheilst uns einen Held
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So von Gaben außerlesen,
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Daß die alte güldne Welt
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Sein kaum wäre wehrt gewesen,
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Und hast Ihn auch dieses Jahr
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Uns gesichert für Gefahr.

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Du erhältst uns dieses Licht,
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Lässest uns nicht kläglich heulen,
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Daß dem grossen Hause nicht
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Gar entgehen alle Seulen,
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Vor die Gutthat opffern wir
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Unsrer Hertzen Dancklied dir.

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Nimm Dich Sein auch ferner an,
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Laß Ihn starck und frölich leben,
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Was ein Mensch nicht bitten kann
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Noch verstehn, weist du zu geben,
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Hilff durch Samen, wie zuvor,
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Diesem wehrten Haus' empor.

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Bild uns unsre Noth wol ein,
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Die uns würde sonst betreten,
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Daß wir flehen in gemein
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Dir mit Thränen und Gebehten,
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Biß du wendest diese Last
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Und uns, Gott, erhöret hast.

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Auff die Andacht wer nur kan
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Irgends gute Lust erfinden,
129
Nehme sie erfrewlich an,
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Und laß alle Sorgen schwinden,
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Die durch süssen Frewden-Wein
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Überwältigt müssen seyn.

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Preussen wird nicht hinten stehn,
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Unsre Pillau wird für allen
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Die Geschütze lassen gehn,
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Daß die Nährung sol erschallen
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Und die ferne Galathee
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Sol erschrecken auff der See.

139
Laß, O ChurFürst, unsre Rhu,
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Gnädigst dir mein Hertz belieben,
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Waß ich hier auß Andacht thu,
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Was ich gutes je geschrieben,
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Wann es deine Gnad' erhält,
144
So besitz' ich eine Welt.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Simon Dach
(16051659)

* 29.07.1605 in Klaipėda, † 15.04.1659 in Königsberg

männlich, geb. Dach

natürliche Todesursache | Tuberkulose

deutscher Dichter der Barockzeit

(Aus: Wikidata.org)

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