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Es ist ja nun an dem, daß mein Herr Robertihn
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Mit seinem Hochzeit-Fest nicht länger wil verziehn,
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Er fasst jhm ein Schluß, bey dem es sol verbleiben,
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Den auch der Himmel sich erbeut zu vnterschreiben,
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Daß dieser schöne Tag das alles offenbahr
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Sol machen, was bißher jhm selbst kaum kündig war.
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Er kann die Flamme nun nicht länger heimlich halten,
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Giebt seiner Liebe stat, die vngehindert walten
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Vnd jhn beherrschen muß, er kennt die Art der Zeit
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Vnd seine liebe Braut wird jetzt jhm zugetreut.
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Vnd seh' ich nicht hierumb den Himmel sich bewegen,
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Die Wolcken flüchtig seyn, des Wetters Last sich legen?
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Die Götter werden eins, in einer grossen Zahl
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Zu fahren Himmel-ab auff dieses Frewden-Mahl.
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Wol dir, du werthes Paar! Dein Wesen muß für allen
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Dem Himmel, daß er dir so günstig ist, gefallen;
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Schaw vmb dich, wie er thut, er steht Gedancken vol
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Vnd weiß nicht, was für Dienst er jetzt erweisen sol.
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Er reitzt auch meinen Geist vnd zwingt mich loßzugehen,
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Die Adern wallen mir, ich kan nicht stille stehen.
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Apollo geusset gantz sich meinem Hertzen ein
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Vnd ich beginne fast nicht bey mir selbst zu sein.
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Verzeiht mir beyderseit vnd lasst euch nicht verdriessen,
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Wenn ich mir was zu frey den Zügel lasse schiessen,
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Verhänge meinem Sinn aus Liebe was zu viel,
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Die Frewde, so mich treibt, kennt weder Maß noch Ziel:
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Vnd du, Herr Bräutigam, hast gnug in deinen Jahren,
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Was Kunst vnd Tugend sey, erlernet vnd erfahren,
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Diß aber fehlt dir noch, wend hie nun Arbeit an,
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Auch hie wird Fleiß erheischt, zeuch aus den ernsten Mann
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Vnd lerne Kindisch seyn; hie mag kein Cato sitzen,
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Kein sawrer Curius hat Weißheit hiezu schwitzen.
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Schertz ist hie Befehlichshaber, hie hat Kurtzweil oberhand,
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Hie wird auch ein grawes Alter offt in Kindheit vmbgewand,
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Dieser Halß von Alabaster, dieser weissen Stirne Schein,
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Diese Rosen-rothe Wangen, dieser Hände Helffenbein
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Werden dir den Sinn berauben, werden dich, mein Robertihn,
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Offt dir selbst vnähnlich machen vnd dir allen Muth entziehn.
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Schaw doch her, vor diesen Augen legte Juppiter beyseit
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Seinen Blitz vnd Donnerkeulen, Thetis Sohn gieng' aus dem Streit,
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Solch Kräffte, solch Vermögen hat die Schönheit deiner Braut.
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Ich hett hie guten Fug von jhrer Zucht zu singen,
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Wie eingezogen sie jhr Leben hin kan bringen,
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Was für Bescheidenheit vnd guter Sitten Pracht
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Auß jhr ein edles Bild des Frawen-Zimmers macht;
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Könnt' jhre Lust, die sie zu Büchern trägt, beschreiben
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Vnd wie sie manchen Tag mit lesen kan vertreiben,
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Dadurch sie wol bedacht des bösen müssig geht,
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Darnach so manches Mensch mit Fleiß vnd Willen steht.
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Mir aber wil von dem zu sagen nicht geziemen,
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Was diese Stadt an jhr vorhin schon weis zu rühmen
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Vnd kündig ist ohn mich, sie sey nun wer sie wil,
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From, sitsam, häußlich, schön, bescheiden, fleissig, still.
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Sie ist die deine nun mit allen jhren Gaben,
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Hie den Lohn soltest du für deine Tugend haben,
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Die Sitten, den Verstandt, die dir des Höchsten Raht
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Durch vnbewegten Schluß längst vorbehalten hat.
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Du magst nun deiner Müh vnd Arbeit wol geniessen,
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Es wird dir wol bezahlt, laß dich es nicht verdriessen,
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Vnd hettest du dich gleich gewaget vmb den Nort,
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Die schwere Straß entdeckt an den Chinenser Port
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Bey Nova-Zembla weg, viel Hungers-Noth erlitten
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Mit Bären wilder Art, mit Eyß vnd Frost gestritten,
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Ja hettest du gleich auch den newen Magellan
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Durch viel Gefahr vnd Noth der Erden kundt gethan
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Vnd werest Hellen-ab wie Hercules gegangen,
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Was köntestu hievor für grössern Lohn empfangen
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Als eben dieses Gut? es kan auff so viel Pein
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Dir, Pelops, thewrer nicht Hippodamia seyn.
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Was Frewde wird dein Hertz, was volle Gnüg empfinden,
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Wenn sie dir deinen Geist wird inniglich entbinden,
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Wird allen Vnmuth fern auß deiner Seelen thun
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Vnd schaffen was du wilt. Wolan, so gehe nun,
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Nim ein dein eignes Reich vnd hersche nach belieben!
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Es steht dir frey, was dich gelüstet, zu verüben,
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Trotz einem, der sich hie wolt' etwas vnterstehn,
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Das nicht nach deinem Sinn vnd Willen solte gehn,
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Hie ist kein Herr als du. Die Augen als zwo Sonnen,
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Die dich vor langer Zeit durch jhre Krafft gewonnen,
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Der keusche Mund, das Haar seyn nun dein Eigenthum
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Vnd mehren vberauß dein Ansehn Ehr vnd Ruhm.
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Es wird von jederman dein guter Sinn gepriesen,
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Daß du dich hierin auch behutsam hast erwiesen
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Vnd dir an deine Seit' ein solches Mensch gelegt,
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Das in Geberden Zucht vnd Trew im Hertzen trägt.
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Du siehst nicht auff den Schein der eusserlichen Sachen,
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Der nur die Augen füllt vnd keinen gut kan machen,
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Du thust was dir gefellt vnd hörest gäntzlich nicht
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Den, der dich meistern wil vnd solch ein Vrtheil spricht,
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So nimmer kan bestehn, der sich pflegt zu verwirren
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Vnd doch für weise schätzt. Was? er sol dich nun irren?
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Er, welcher wenig Witz in dem Gehirne helt,
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Dich, der sein gantzes Thun auff solchen Grund gestellt,
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Der bloß auff Weißheit steht, dich, der erst vberleget,
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Erst auff das Ende sieht, dan nachzusetzen pfleget?
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Ach stünd' es mir nur jetzt mit deinem Willen frey
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Zu singen, was dein Lob vnd deine Tugend sey,
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In was Volkommenheit dich deine Kunst genommen,
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Ich wüste, was ich thät'; ich wolt' auff Dinge kommen,
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Die mein Verhängnus mir auß Vngunst hat versagt
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Vnd deinem Geist ertheilt, der in die Wolcken ragt
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Vnd mich hierunten lesst nicht anders, als die Eichen
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Vnd Tannen-Bäume sonst den kleinen Kattich-Sträuchen
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Am frischen Haffe thun, du soltest mir allein
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Zu einem schönen Lied' ein reicher Vorrath seyn;
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Du aber bist, mein Freundt, auch dießfals zu bescheiden
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Vnd gäntzlich nicht gewohnt dein eigen Lob zu leiden:
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Kurtz, du beginnst, was dir hernach nicht leid seyn kan,
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Vnd siehst der Sachen Lauff mit solchen Augen an,
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Die Hertz seyn vnd Verstandt, vnd solttest allermassen
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Dich eines jeden Wahn herumbher führen lassen,
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Gerad' als sonst bey vns der zoticht-rauche Bähr
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Den Maulkorb leiden muß vnd folget hin vnd her,
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Wohin sein Leiter wil? O nein, such einzuschliessen
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Des Pregels strengen Gang, er wird wol Wege wissen,
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Zu kommen in die See, die Glut geht loß vnd frey,
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Vnd springt darüber auch die Büchse gleich entzwey.
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Es kan bey vns kein ding zwar vnberedet bleiben,
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Du aber lessest es den starken Ost-Wind treiben
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Hin auff die Wüste Fluth vnd thust, was gut vnd recht
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Für weisen Augen scheint, bist keiner Thorheit Knecht.
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Horch aber zu! was da? Es sind Appollos Seiten,
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Der kompt vnd wil dich hin zu deiner Rhue begleiten,
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In dem das Amor bloß auff Boltzen ist bedacht
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Vnd tausent jetzt verscheusst, jetzt tausent wieder macht,
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Vnd Hymen allbereit die Kertzen angezündet,
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Dione beyder Hertz in einen Knohten bindet,
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Beschleusst er, Cynthius, ein guter Künste-Mann,
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Dieß Hochzeit-Fest vnd hebt sein kurtzes Braut-Lied an: