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Den Tempel selber schließt ein grosser Vorhof ein,
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Und zieht sich um ihn her in einem weiten Cirkel.
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Es ist der stoltze Bau von Säulen aufgeführt,
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Die ein Gesimse drückt, das Marmorbilder krönen.
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Fast jede Wissenschaft, und jede freye Kunst
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Hat unter ihren Schutz auch seine eigne Halle.
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Die Sprachkunst sitzet erst mit ihren Kindern hier;
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Dann die Philosophie, nebst ihren weisen Töchtern,
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Die sich um ihren Thron in einen Kreis gesetzt.
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Drauf führt uns ihre Hand durch der Mathesis Halle,
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Wo wir viel Cirkel, Stäb und Ketten liegen sehn.
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Die Wände waren voll von Ziffern und Figuren,
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Von da gelangen wir, zu der Astronomie,
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Das gantze Himmelsheer blitzt hier an dem Gewölbe,
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Wodurch der Thierkreis sich mit seinen Zeichen zieht.
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Zu ihren Füssen stehn viel grosse Himmelskugeln,
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Hier liegen Perspectiv, und Coniglobien.
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Auch die Geographie sitzt unter den Atlanten,
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Des Zimmers Seiten sind mit Mappen überdeckt,
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Worauf der Erdbau sich in kleinen Rissen zeiget.
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Dann machte sie das Thor zu der Historie auf.
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Hier zeigte sie uns erst die diamantnen Flügel.
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Da wieß ein rundes Feld die wüste leere Last.
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Man glaubte fast zu sehn, wie hier das Licht entstünde.
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In einem andern sind die Wasser schon getrennt,
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Und oben ausgespannt, ja von der Erden Rücken
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Strömt die beschäumte Fluth am dritten schon herab;
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Das Trockne kommt hervor, es wältzen nur die Winde
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Die Wogen um den Strand. Dort lacht der Blumen Heer,
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Da streckten Bäume schon die Fruchterfülten Wipfel
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Fast überall hervor. Im vierten sahen wir
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Die Sonne und den Mond, umringt mit tausend Sternen,
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Und in dem folgenden das starck bewegte Meer.
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Das gantze Wasserreich schäumt von den regen Fischen,
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Der Walfisch sprudelt hier die Fluthen in die Höh.
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Dort schwingt das Federvolck die triefenden Gefieder.
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Im sechsten schien es fast, daß sich die Erd erhub.
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Hier sprung sie auf, und da erblickte man schon Hörner;
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Hier kamen Köpf hervor, und da ein halber Leib,
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Dort schüttelte ein Leu den Staub von seinen Locken:
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Da stampft ein muthig Roß, hier stößt ein wildes Rind.
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Darunter nun erschien das erste Paar der Menschen;
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Der Mann war angenehm, doch ernsthaft auch dabey.
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Das Weib sehr reitzend schön, mit unschuldsvollen Minen.
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Ihr lang und freyes Haar verbarg des Leibes Pracht.
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Doch in der Halle selbst sah man die Welt im Wasser,
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Worauf die Arche fuhr; Hier schwommen Mensch und Vieh,
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Dort suchten viele Schutz, auf Bäumen, Felsen, Bergen.
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Zur Seiten konten wir des Höchsten Kriege sehn.
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Dort saß Sardanapal, so wie ein Weib bey Weibern,
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Wo seine Männer Hand stat Spiessen Spindeln dreht.
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Dort aber kämpft das Weib Semiramis mit Männern.
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Gleichüber wieß sich uns des Xerxes schrecklichs Heer
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Und seine Brück im Meer. Es stürtzten theils die Balken,
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So wie es schien, hinein, theils riß die Fluth schon fort.
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Da, sprach sie, findet ihr den grossen Alexander,
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Hier kämpft und sieget er, dort fliehn die Perser hin,
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Da stehn von Rom nur erst die halberbauten Mauren,
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Hier klettert Annibal. Es übersteigt sein Heer
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Der Alpen grause Höh, die ewigs Eiß bedecket.
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Dort herscht August und trägt als Käyser Kron und Stab.
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Dem folgen nach der Reih hier alle andre Käyser,
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Wir sahn, was unser Carl, der grosse Carl gethan
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Und wie, Eugen! O Held! Dein Arm sich Lorbern pflantzet.
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Indem wir dis besahn, kam die Historie,
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Und führte uns mit sich zu einem grossen Felde.
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Lenckt, rief sie, euren Blick auf dis Gemählde her,
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Seht hier den Friederich, den ersten dieses Namens:
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Er setzte Brandenburg aus der Verwirrung Wust
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In einen bessern Stand. Der zweyte steht darneben.
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Der noch ein Beywort sonst von eisern Zähnen führt.
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Albertus setzet hier auf seinen Fuß den Degen,
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Den er mit Ruhm und Sieg achtmal hat eingesteckt.
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Der deutsche Cicero, Albert, steht ihm zur Seiten.
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Noch itzo sieht man ihn nicht ohne Ehrfurcht an,
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Und o! wenn er erst sprach, wer kont ihm widerstehen?
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Seht ihr den Joachim, der an der Oder Strand
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Der Weisheit Sitz gegründt. Der zweyte dieses Namens
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Erkante in der Nacht des wahren Glaubens Licht,
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Und folgte ihm auch nach. Von dem Johann Georgen
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Sproßt deines Königs Stamm. Und der hat auch zuerst
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Den Fuß in Preussens Reich mit auf den Thron gesetzet.
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Zu seiner Linken ist Johannes Siegismund.
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George Willhelm steht hier in dem Herzogshute.
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Erkennet ihr den Held, den Friedrich Wilhelm nicht,
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Vor dem der Pohlen Heer einst mit gesenckten Fahnen
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In Warschaus Feldern floh? Sein Donner stürtzete
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Stettin in Asch und Graus. Dort zeigt sich Friederich
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In seiner Königs Kron. Und o wer kan dich wohl,
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Du weiser Friedrich, sehn, und deinen Ruhm nicht preisen?
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Du hast dein würdig Haupt, mit eigner Hand gekrönt.
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Du rißst den Mörder Stahl dem Zweykampf aus den Händen
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Und warfst der blutgen Wuth die strengsten Zügel an.
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Hier, wo die Saltzfluth quilt, und in berauchten Hütten
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In flachen Pfannen schäumt, hast du der Weisheit Thron,
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Wie deinen, aufgericht. Ihr kennt schon diesen Helden,
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Vor dem ihr euer Haupt in tiefer Ehrfurcht neigt,
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Der itzt gerecht und klug des Brennus Zepter führt,
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Und durch das Heer sein Land, vor Krieg in Frieden schützet,
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Doch hat nicht längst Strahlsund sein Feuer brennen sehn,
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Wo er in Glut und Dampf vor dessen Mauren fochte.
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Seht, seinen Helden Sohn, der schon dem Vater gleich,
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Wie ihn der Weisheit Hand in blanckem Ertze führet:
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Es sahe ihn der Rhein, so wie des Adlers Zucht
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Der stürmisch hohen Spur des Vaters muthig folgen,
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Wenn sein erhabner Trieb sie aus dem Neste reißt,
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Und durch des Donners Reich mit unerschrocknen Flügeln
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Der Sonn entgegen führt. Er sah es, und erstaunt.
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Ich brauch es nicht, daß ich euch erst die Namen nenne,
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Weil sie ein jeder weiß, inzwischen freu ich mich,
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Daß dieser treue Kiel derselben Thaten meldet.
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Und ihr, bestrebet euch, daß ihr der Ewigkeit
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Ihr Lorberreiches Lob in Liedern übergebet.
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O! hätt ich Geist und Kraft. O! wär es mir erlaubt.
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Doch, arme Dichtkunst, bleib von der verbotnen Höhe.
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Die Tonkunst lockte uns durch ihrer Sayten Klang,
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Trompeten, Zithern, Flöt und Lauten hingen, klungen
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Und schwebten an der Wand. Der schnellen Fingerkunst
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Belebt das todte Holtz, auf zitternd hellen Säyten.
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So sehr ihr Lied auch gleich die Töne wechseln ließ;
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So musten sie doch stets genau zusammen stimmen,
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Und auch in Eil und Flucht dem Tackt gehorsam seyn.
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Indem erblicken wir ein prächtiges Gebäude,
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Den Ehrenpforten gleich. Auf jeder Seiten trägt
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Ein Riesenbild gebückt den Bogen auf den Schultern,
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Als sey die Last zu schwer. Zwo Säulen stützen noch
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Nebst ihnen das Gesims, auf dem an jeder Ecken
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Zwey Marmorbilder stehn. In seiner Mitten ligt
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Ein Muschel gleicher Helm auf zwölf corinthschen Säulen.
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Auf einer jeglichen prangt eine Statue.
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Die Baukunst saß alhier auf ausgehaunen Stücken,
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Und zeichnete ein Schloß nebst seinem Grundriß ab.
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Indessen hörten wir der Meissel Schläge klingen,
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Und sahen in der Näh die Kunst, so Bilder haut,
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Hier lag ein halbes Stück, jedoch noch unpoliret!
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Dort stand ein Engelsbild, das fast zu leben schien,
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Und dem es sonst an nichts als an der Sprache fehlte;
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Und da ein Kriegesmann: Ihn rüstet Helm und Schild,
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Er drohet, wie es scheint, und lehnt sich auf den Spieß.
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Die Mahlerey wohnt gleich zur Seiten neben ihr,
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Die kunstreich rechte Hand regiert den regen Pinsel;
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Die Lincke das Ballet. Der Stein und Läufer steht
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Voll Farben neben ihr. Auf eines Bretes Fläche
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Kan man so Berg als Thal und Städt und Felder sehn,
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Auf jener Leinwand ist ein Mensch so wohl getroffen,
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Als wär er selber da. Dort kämpft ein gantzes Heer:
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Man sieht im blauen Dampf, wie der sein Eisen schwinget,
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Und der es fallen läst, da er sein Blut verspritzt.
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Auf den Gesichtern stehn, Zorn, Rach und Leid gemahlt.
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Der folgt die Webekunst. Sie wirckt mit fleißger Hand:
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Der reiche Aufzug ist, mit Purpur übergossen,
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Am Baume aufgespannt, und gehet durch den Kamm.
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Sie treibt den Schützen schnell durch die getheilten Faden,
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Und schläget Seid und Gold in das Gewebe ein.
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Ein köstlicher Damast wächst unter ihren Händen,
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Auf den der Blumen Gold in rothem Grunde brennt.
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Die Nähkunst war bey ihr, sie mahlte mit der Nadel,
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In ein gespantes Tuch, was kaum der Pinsel kan.
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Sie hebt und senckt die Hand, und zieht den feinen Faden.
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Dort donnert in der Kluft der Hammer schwerer Knall,
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Zwey machen einen Schild, erheben wechselsweise
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Und fällen ihren Arm. Man sieht die Funcken sprühn,
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Der harte Ambos selbst seufzt unter ihren Schlagen.
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Da stehen Egg und Pflug. Hier hengt ein blitzend Schwerdt,
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Dort Küraß, Helm und Spieß aus blanck geschlagnem Ertze,
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Hier floß zerschmoltznes Gold, das wie die Sonne strahlt,
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In nette Formen ein. Der Meister bildet Schaalen
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Und Kelch und Becher draus. Und ihr polirter Bauch
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Gläntzt mit den zierlichsten erhabenen Figuren.
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Als sie uns überall mit sich herum geführt;
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So sprach sie: seht, dies ist der Vorhof meines Tempels,
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Wer den erhabnen Fuß in solchen stellen will,
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Muß durch der Künste Sitz, der Wissenschaften Wohnung
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Mit muntrer Achtsamkeit und scharffen Augen gehn.
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Wer in der Poesie ein Meister denckt zu werden,
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Muß hier erst Schüler seyn, sonst bringt er es nicht hoch.
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Indessen waren wir bis an das Thor gelanget.
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An allen Säulen sind viel Tafeln aufgehengt,
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Sie wies uns selbst daran die ewigen Gesetze,
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Die keines Dichters Lied mit Recht verletzen darf.
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Es kostet freylich wohl, sprach sie, viel Zeit und Mühe,
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Doch wer sich auf der Bahn nicht leiten lassen will,
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Und nur sich selber folgt, kan leicht sich selbst verführen.
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Wir traten in den Hof. Wir sahn den Wunderplatz,
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Wo die Natur und Kunst, wie zwey vertraute Schwestern,
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Im Siegsgepränge ziehn. Der jungen Dichter Hand
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Pflantzt hier auf jedes Beet die farbenreiche Zierde,
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So wunder schön ist nicht der Bogen in der Luft,
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Der aus dem Sonnenschein die hellen Farben ziehet.
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Hingegen ordnet dort der ältern kluge Hand
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Die Bäume nach der Reih zu schattenreichen Gängen:
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Manch holdes Frühlings-Lied schallt durch das dicke Laub,
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Das lieblich tönt und rauscht, wenn es der West beweget,
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Und manche Harfe beugt die starcken Zweig herab,
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Worunter Dichter sich bald setzen, bald im Grünen
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Sich mit Gesang und Spiel in Einsamkeit ergehn.
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Vier Quellen springen hier. Der ersten klares Wasser
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Ist ungetrübt und rein. Kein schwerer Stein, kein Holtz
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Verhindert ihren Lauf. Sie fliest auf reinem Sande.
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Viel Kinder baden sich, und spielen um den Rand.
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Die Dichter pflegen sie die Reinigkeit zu nennen.
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Die andre heissen sie den Sprung der Flüßigkeit.
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Es rinnt ihr sanfter Bach fast sonder einigs Rauschen
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Durch Blumen, Bäum und Stein ohn allem Anstoß fort.
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Die Schönheit sieht man hier benebst der Anmuth schwimmen.
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Der dritten geben sie den Namen Lieblichkeit.
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Ihr Wasser ist sehr süß und strömt mit holdem Rauschen.
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Vergnügen, Lieb und Lust tantzt um den bunten Strand,
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Sie pflegen mit dem Naß sich schertzend zu bespritzen.
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Die vierte Quelle heißt sonst die Nachdrücklichkeit,
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Sie treibt die schwere Fluth bald schnell mit starckem Rauschen,
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Bald majestätisch fort. So Ernst als Grosmuth geht
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Am Wasser hin und her. Zwar jede Quelle springet
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Weit von der ander vor, und irret hin und her
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Mit angenehmen Spiel in dem beblümten Garten;
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Doch endlich giessen sie ihr Wasser insgesammt
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In einen grossen Fluß, der Gold und Perlen rollet,
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Und der, obgleich die Fluth mit lauten Schallen fließt;
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Doch stets so lauter ist, daß man an seinem Grunde
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Die Steinchen sehen kan. Auch der umschliesset hier
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Mit seinem nassem Arm den Fuß des grünen Hügels,
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Auf welchem sich die Last des hohen Tempels thürmt.
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Die blumenreiche Höh erhebt sich stufenweise
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Und jeder Absatz läuft im Cirkel um ihn her.
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Die unterste ist nur mit frischem Grase, Veilchen
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Und dem gemeinem Schmuck der Wiesen ausgeziert,
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An ihren Enden steigt manch spitzer Tannenbaum
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Aus kleinen Büschen auf. Die folgende bemahlet
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Der Gärten bunter Schmuck, Narcissen, Lilien,
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Und ihre Ränder sind mit Rosen eingefaßet,
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Darzwischen breiten sich die Lorbeern nach der Reihe.
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Die höchste schmücket sich mit Käyser-Kronen aus.
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Auf ihren Umfang stehn viel seltne Blumentöpfe,
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Nebst Cedern, so die Kunst zu Pyramiden macht.
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Die Dichtkunst ließ uns hier nach unserm Willen wandeln.
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Wir wandelten, bis sie uns zu dem Pallast rief.