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De Dokter Dörwald un de Dokter Brunn,
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Von de ein jeder mal bi uns' Husoren stunn
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Un olle Krigskamm'raden wiren,
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De warden mal nah Jatsch rut führen.
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Na, wenn s' sick beid ok sülwst nich Dokter nennten,
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So würd doch Dokter tau ehr seggt.
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De ein, de hadd en Ossen taum Patschenten,
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De anner hadd den Ossenknecht.
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Sei gahn nu beid nah ehre Kranken
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Arm in den Arm den Hof entlanken;
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De ein geiht unnen in den Stall,
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De anner stäwelt up den Bähn.
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Bi beiden is't en slimmen Fall.
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Up beide Fläg' is grot Gestähn,
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Un beid Patschenten sünd sihr slicht.
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De Knecht, de hett'ne dägte Gicht,
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De Oß, de hett 'ne dägte Pogg;
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Taum Glücken äwer lewen s' noch.
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De ein, de fäult den Puls den Kranken,
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De anner grippt em in de Flanken,
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De ein lett sin'n de Tung utrecken,
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De anner ward den Start em trecken,
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De ein ward up dat Water achten,
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De anner Fastes irnst betrachten;
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Un maken beid' sihr irnst un sihr vernimm
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De üblichen bedenklichen Gesichter.
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»hm, hm! Das ist sehr schlimm, sehr schlimm!
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Das ist 'ne übele Geschichte!«
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Denn ok en Tierarzt ward bi jeden
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Sihr slimmen Kasus hochdütsch reden.
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Doch segg'n sei endlich alle beid',
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Dat mit Geduld un Pünktlichkeit,
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Vör allen dörch ehr Medizin
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De Krankheit würd tau heilen sin.
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»ick ward 'ne lütte Buddel schicken«,
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»dorvon gewt Ji den ollen Knaben
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Tweistündlich einen Lepel in
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Un lat't em jo rein rute licken!«
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»ick ward 'ne grote Buddel schicken,
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Dat ward 'ne gaud' Pottsbuddel sin«,
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»de nemt un schüddelt s' düchtig, un
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Sei gahn denn nu, vernüchtern sick en beten,
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Un as se drunken heww'n un eten,
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Dunn stigen sei up ehren Wagen
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Un führ'n nah Hus. – Nah twei, drei Dagen,
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Dunn führ'n sei wedder rut nah Jatsch;
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Taufällig is dor Ohrenklatsch.
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Worüm süll'n sei nich rute führen,
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Bi Austköst lett sick gaud kurieren.
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Sei kamen an, doch bi dat Dur,
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Dor stigen s' af. »Ne, irst de Kur!
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Ne, irsten gahn wi nah uns' Kranken!
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Man weit dat woll, bi so'n Geschicht,
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Dor gahn tauwilen de Gedanken
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Ein'n ganz gefährlich ut de Richt;
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Dor künn Verwesselung gescheihn,
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Un 'ne Verwesselung un en Verseihn
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In desen bitterbösen Fall –
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Na, Brunn!« – »Na, Dörwald! Denn wir't all.«
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Herr Brunn, de geiht nah sinen Stall,
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Herr Dörwald geiht nah sinen Bähn.
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»wo geiht di dat, min olle Sähn?«
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Je, ja, je ja! Hei hürt kein Wurt,
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Hei süht nu tau: sin Krank is furt!
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Un as hei dal nu geiht nah unnen,
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Dunn is ok unsen gauden Brunnen
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»dat weit denn doch de Swerenot!
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De beiden Patschienten dod!«
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Sei gahn denn trurig nu tausamen,
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Doch as sei nah den Hof rut kamen,
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Steiht Dörwald ganz verdutzt un röppt:
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»wo? Dunner! Is dat nich Hans Voß,
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De Ossenknecht, de dor rüm löppt?«
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Un Brunn, de röppt: »Kik dor, min Oß!«
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Un löppt up sinen Ossen in
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Un fröggt den Ollen, de em ledden deiht,
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Ob dat nu beter mit em steiht
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Un ob hei wedder freten künn?
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»ja, Herr«, seggt de, »hei's ganz nu wedder gaud,
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Hei frett un süppt un aderkau't,
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Un wat vör allen is dat best,
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Hei hett all gistern nüdlich mest,
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Un ick heww hüt all mit em hakt.«
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»na, heww'n Ji dat denn ok so makt,
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As ik dat letzt heww anordniert?«
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»för tweimal, Herr, tau wenig wir't;
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Ick göt em dat mit einmal run.«
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»hei mag den Deuwel!« röppt uns' Brunn.
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De Oll, de treckt 'ne Buddel rut un seggt:
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»wat sall up tweimal denn so'n Bettel?«
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Un Brunn, de nimmt s' un lest den Zettel:
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»für Johann Voß, den Ochsenknecht«,
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Un steiht vör Wunnern stiw un stumm
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Un denkt, de Oll, de will em foppen,
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Un dreiht dat Glas, rückt an den Proppen:
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»wahrhaftig, ja! 's ist Colchicum!«
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Un 'n beten afwarts von den Ossen
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Steiht Dörwald dor mit Jehann Vossen.
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»wo, büst du all herut, min Sähn?
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Ick was all rup nah dinen Bähn.
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Büst du all wedder beter word'n?«
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»herr Dokter, ja! Sid gistern morg'n.
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De Medizin veracht ick nich;
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Twors wörgt sei mi ganz fürchterlich
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Un slog bi mi ok hellsehen dör,
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Un 'n hellsehen Grugel hadd'ck dorvör,
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Doch heww ick s' richtig runne sluckt.«
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»hest du de Buddel ut all brukt?«
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»ne, Herr, ne, dat wir woll nich mäglich!
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Ick nem min Deil ganz richtig däglich;
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Doch as ick mi dat äwerslag',
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Heww'ck woll noch naug up vierteihn Dag'.
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Hüt heww ick denn mal äwerschaten,
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Ich wull de Austköst nich verpassen«,
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Un ward sick an de Taschen faten,
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»doch süll dat mit mi warden slimmer,
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Ick drag sei ümmer mit mi rümmer.«
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»na, wis' doch mal!« – Hei treckt de Buddel rut;
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Herr Je, wo sach de Dokter ut,
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As hei dat Beist höll in de Hän'n!
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Hei ward dat dreihn, hei ward dat wenn'n,
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Hei schüddt de Buddel, schüddt den Kopp,
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Hei makt tauletzt den Proppen up,
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Hei rückt, hei lickt – wo spuckt hei ut!
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»pfui Deuwel!« seggt hei, »wat hett Brunn
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För Düwelstüg tausamen brut!
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Un dat, dat söpst du allens run?
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Dat is jo Kalk un Theriak
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Un Tobacksjauch un Salmiak.«
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»ja, Herr, dat heww ick all innamen,
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Un't is mi jo ok gaud bekamen.«
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Un Oß un Ossenknecht, de gahn.
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Un unse beiden Dokters stahn
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Un kiken sick enanner an,
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Un Dörwald lacht un fängt nu an:
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»na, du haddst bald wat angestift't,
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Du haddst mi minen Johann Vossen
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Bald mit din olles Jux vergift't!«
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»ja«, lacht ok Brunn, »un
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»na, woll'n nicht weiter davon reden«,
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Seggt Dörwald, »woll'n nich all un jeden
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Die Sache auf die Nase binden,
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Manch Dummkopf könnt ein Haar d'rin finden,
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Was weiß der Laie von Natur?
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Der heut'ge Fall lehrt wieder nur,
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Vergeblich ist, wenn die Natur
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Nicht hilfreich ihre Hand uns reicht.
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Weh jedem Arzt, der von der Spur
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Der helfenden Natur abweicht!
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Ihr Viehdoktoren habt es leicht:
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Es steckt in einer Viehnatur
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Zehntausendmal mehr von natürlicher Natur
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Als in der Menschenkreatur.«
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»na«, lacht denn Brunn, »lat dat man wesen!
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Ick heww dor ok mal wat von lesen.
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In'n ganzen gew ick di ok recht –
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Doch hett en Oß ok eine forsch Natur,
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Sei langt nich an so'n Ossenknecht.«