»wo, Jochen, wo kümmst du denn her?«

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Fritz Reuter: »wo, Jochen, wo kümmst du denn her?« Titel entspricht 1. Vers(1842)

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»wo, Jochen, wo kümmst du denn her?«
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»as ick? Ick was tau Stadt herin.«
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»wat? Haddst du wat Besonners vör?«
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»dat eben nich. Denn süh, ick bün
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Man blot einmal herinnerreden,
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Üm mi mal ens tau verlustieren,
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Denn mine Nahwerslüd, de säden,
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Dat dor jetzt Kunstenmakers wiren.«
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»wo so? Wat maken de vör Kunst?«
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»je, wat weit ick? Is't blagen Dunst,
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Is't Fixigkeit in ehre Hän'n?«
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»na, segg doch mal, wat makten s' denn?
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Dat was woll blot man Ogen tau verblen'n?«
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»je hür mal, Brauder Krischan, wenn
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Ick di dat all so süll vertellen,
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Du würd'st för'n Dummerjan mi schellen.
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Gefährlich was't, dat's wohr! Gefährlich was't,
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Wat sei dor allens maken deden.
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Ick heww ehr eklich up de Fingern paßt,
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Doch kunn ick nicks nich an ehr spören.
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Des Middags reden s' dörch de Strat
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Un makten einen groten Prat,
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Wat sei des Abends wullen maken.
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In'n Haut, dor wull'n sei Eierkauken backen,
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Band spucken wull'n sei, Füer freten,
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Sei wull'n de Köpp sick runner sniden laten
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Un sei sick wedder ankurieren
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Un denn dormit herümspazieren.
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Sei wullen, ahn em antaufaten,
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Den Aben pitschen ut de Dör
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Un wull'n den Düwel danzen laten.
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Un wenn dit all gescheihn, nahher,
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Denn wull'n sei wisen uns en Jung'n
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Von einen Hahn un ein Karninken. –
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Na, as dat Stück denn nu anfung'n,
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Dunn ward ick denn mit Hanne Wienken
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Ok richtig nah den Kram herinner däsen.
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Gotts Dunner! Ne! Wat was dat dor för Wesen!
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De eine Kirl, de makt denn so'ne Stücker!
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En Husdörnslätel un en Stuwendrücker,
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De putzt hei weg, as wir't ne gele Wörtel.«
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»ih, Jochen, 't is jo doch am En'n
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Nicks wider as blot Ogenblen'n.«
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»du wardst dat hüren. Lat man sin!
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In sinen Haut, as in 'ne Schörtel,
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Slog hei 'ne Mandel Eier rin.
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Makt Füer unnen an geswinn
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Un backt dorin, as ick all seggt,
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En schönen Eierkauken t'recht.
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Dunn rep hei mi. ›Min Söhnchen‹, säd'e,
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›kumm doch einmal ein bitschen neger ran
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Un setz dir an den Disch heran.
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Wir will'n heut abend doch mal beede
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Tausamen Eierkauken essen.
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Sag, magst du ok woll Eierkauken?‹
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›verdeuwelt girn eten dauh'ck en‹,
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Säd ick, un hei halt unnerdessen
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En Metzer un 'ne Gabel ran.
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Un nu güng denn dat Eten an.
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Grad as min Ollsch mit minen lütten Braudern
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So fung hei an mit mi tau faudern.
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Hei höll mi vör dat Mul en Happen,
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Un wenn ick denn dornah wull snappen,
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Wupp! was de Happen weg mitsamt de Gabel,
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Un ick kreg mit den Stähl eins up den Snabel.
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›hei Racker‹, säd ick, ›lat Hei dat!
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Lat Hei sin Streich', süs giwwt dat wat!‹
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Doch, wupp! satt mi up sin Gebott
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An minen Mul en grotes Slott,
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Un as'ck mi nu dat nich will beiden laten,
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Dunn kriggt min Hand 'ne Pogg tau faten.
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›wat?‹ segg ick, ›makst mi so'n Spuz?‹
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Un nem dat olle Ding un smit
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Nah sinen Kopp; un wat geschüht?
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De Pogg, de würd en Rosenstruz,
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Un rechtsch un linksch heww ick an minen Bregen
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'ne rechte dücht'ge Tachtel kregen,
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Un't würd ok gor nich länger duren,
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Dunn stülpte wat, so wohr ick ihrlich bün,
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Den Eierkaukenhaut mi äw're Uhren,
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De Hälfte Kauken satt noch d'rin,
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Ded Hor un Ogen mi verklistern,
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Un ick satt wunderschön in'n Düstern.
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Dit's nett, säd ick, dit nenn
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Ick wunderschön, dat is tau lawen:
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Irst maken s' einen duhn un denn,
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Denn stöten s' einen in den Graben!
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Nu füngen s' all denn an tau lachen,
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Un't würd en schreckliches Gehäg,
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Dat ick mi müßt so afmarachen,
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Bet ick den Haut herunner kreg.«
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»je, Jochen, 't is doch ganz gewiß,
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Dat dat man Ogenblennen is!
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Blot Ogenblennen! Sicherlich!«
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»doch so'ne Ort von Ogenblen'n,
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De möt ick utverschamten nenn'n.
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Ne, Krischan, so wat paßt sick nich,
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Ne, Krischan, so en Ogenblen'n,
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Von dat mi noch de Backen brenn'n,
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Ne, Krischan, ne! Dat mag ick nich.«
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»na, Jochen, wenn 'ck di recht verstahn,
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Denn was't doch hirmit noch nich all,
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Denn kamm jo noch en annern Fall
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Von en Karninken un en Hahn.«
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»dat kamm tauletzt, as allens was tau En'n;
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Dat äwerst was kein Ogenblen'n!
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Hei wull uns einen Jungen wisen
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Von en Karninken un en Hahn.
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Ick dacht, de Sak süll los nu gahn.
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Je, Proste Mahlzeit! Wünsche woll tau spiesen!
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De Sak kamm anners, as ick dacht:
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De Düwelskirl kamm rut un lacht
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So heimlich vör sick hen, so in sick rin,
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As hadd hei recht wat in den Sinn.
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›geehrte Herrn un Damsen‹, säd 'e,
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›ich gab heut middag mir die Ehre,
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Ein schönes Stück Sie zu versprechen,
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Jetzt muß mein Wort ich leider brechen –
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Das Junge von Karninken un von Hahn
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Is leider mich mit Dod afgahn.
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Doch sollen Sie zu kort nich schießen,
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Ich will Sie gleich was anners wisen.
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Ich will dafür die beiden Öllern zeigen,
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Die soll'n Sie gleich zu sehen kreigen.‹
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Un dormit wis't hei mi un Hanne Wienken
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En schönen Hahn un en Karninken!
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En wittes, lewiges Karninken!
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Un einen bunten, schönen Hahn!
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Kann dat woll tau mit rechten Dingen gahn?«
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»blot Ogenblen'n, Brauder Jochen!«
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»wo is dat mäglich! Heww ick denn kein Ogen?
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Ick ward doch en Karninken kenn'n!«
133
»dat schad't nich! Is doch Ogen tau verblen'n!«

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Fritz Reuter
(18101874)

* 07.11.1810 in Stavenhagen, † 12.07.1874 in Eisenach

männlich, geb. Reuter

plattdeutscher Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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