39. De goldne Hiring

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Fritz Reuter: 39. De goldne Hiring (1842)

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Ick will jug mal vertellen wat;
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Hürt, mine Herrn un Damen!
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In Meckelnborg, dor liggt 'ne Stadt,
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Un Lübs heit sei mit Namen;
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Dat is en lüttes, narsches Nest
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Un is all ümmerher so west,
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So lang ick kann man denken.

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Dor wohnten mal twei Gastwirts drin,
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De anner hadd en sturren Sinn
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Un wahnt em gegenäwer;
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Un wenn dat einer weiten will,
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De ein heit
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Un lewten beid in Findschaft.

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Sei gnatzten sick, sei kiwten sick,
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As süll't den Kragen gellen,
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De Schimpwürd flogen hageldick;
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Un't blew nich blot bi't Schellen,
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Sei stegen beid sick up dat Dack
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Un deden sick taum Schawernack,
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Wat sei man jichtens künnen.

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Wenn
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Üm wat tau profentieren,
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Denn ret Herr
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Let ok ein utrüstieren;
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Un gew Herr
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Denn danzten s' bi Herr
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Un fläut'ten un trumpet'ten.

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De Wiwer kemen ok mit mang;
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Dunn gaww't irst en Spektakel,
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Dunn gaww dat irst en Strit un Zank,
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Sei schüll'n sick as dat Takel.
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Un hadd Fru
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Fru
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Dat müßt noch schöner wesen.

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Ein jeder gaww sick vele Mäuh,
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De Gäst an sick tau locken.
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Doch dat blew allens einerlei,
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En Hunnendanz up Socken:
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Dat was nicks Dünn's, dat was nicks Dick's,
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Herr
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Dat müggt de Düwel halen!

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As eins sin Wirtshus leddig is,
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Seggt Müll tau Madam Müllen:
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»so geiht dat nich, dat is gewiß,
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Wenn wi bestahen willen.
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Dor föllt mi just en Infall in;
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Giww mi mal Tint un Fedder swinn!«
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Un hei fängt an tau schriwen:

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»ich infentier die Herren heut,
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Mich gütigst zu besuchen.
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Zu ungeheurer Heiterkeit
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Gibt's Braten und auch Kuchen,
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Und endlich mach' ich noch bekannt,
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Mir ward ein Fäßchen zugesandt
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Voll holländischer Hering'.

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In einen von den Heringen
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Tät ich ein Goldstück stecken;
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Wir essen alle, bis man den
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Gespickten wird entdecken.
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Und so hab ich es eingericht't,
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Daß, wer von Sie den Hering kriggt,
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Der kriggt auch den Dukaten.

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Gewisse Leute möchten gern
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Die Nahrung mir berauben;
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Drum werden wohl die edlen Herrn
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Noch gütigst mir erlauben,
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Sie zu bemerken: ich heiß
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Der gegenüber, der heißt
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Und

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Tau Madam Müllen seggt hei nu:
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»dit is wat för de Naren.
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Du sallst mal seihen, leiwe Fru,
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Wo sei drup drinken warden.
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Wenn du drup regardiert man best,
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So'n Hiring giwwt gefährlich Dost,
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Hei brennt as't helle Füer.«

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Den Abend is dat Hiringsfest;
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De Lübser Herren kamen;
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Un as Herr Müllen sine Gäst
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Nu alle sünd tausamen,
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Dunn ward dat Fatt herinner set't,
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Un jeder von de Lübser frett
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Nu in den solten Hiring.

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Halw was all leddig fast de Tunn,
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Dat hal denn doch de Däuker!,
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Un keiner noch den rechten funn;
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Ne, uns' Herr Müll was kläuker:
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Hei hadd em unnen rinner packt.
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Doch ok mit de Vertehrung hackt't,
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Un keiner föddert Drinken.

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»dit is doch narsch! Dit weit ick nich,
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Wo sei den Döst mit stillen.
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De Kirls, de freten fürchterlich«,
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Seggt Müll tau Madam Müllen,
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»ick meint, ick makt en gaud Geschäft;
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Noch heww ick gor nicks Natt's verköfft,
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Nich för en roden Dreiling.

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Korline! Dit ward keine Mütz,
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Hüt geiht woll kein koppheister,
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Hüt giww't nich mal en lütten Spitz,
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Denn sülwst de dick Burmeister,
102
De hett hüt abend keinen Döst,
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Dor sitt hei blot en blöst un blöst
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Un denkt nich an den Rodspon.«

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»je, wat dat narsch hüt abend is«,
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Seggt tau em Madam Müllen,
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»dat is, dat sei nich sitten wiß,
108
Dat sei nich täuwen willen:
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Sei lopen rut, sei lopen rin
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Un freten denn den Hiring swinn
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Un lopen wedder rute.«

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»hurrah!« röppt einer von de Gäst,
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»hurrah! ick heww gewunnen.
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Ji annern sid tau dämlich west.
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Ick heww den rechten funnen!«
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»nut lat man sin, nu swig man still!
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Nu ward'n s' woll drinken«, seggt Herr Müll,
118
»nu sallst du't blot mal seihen.«

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Je, Essig was doch de Geschieht!
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Je, Kuchen! seggt Herr Meier.
121
De Gäst, de drünken dennoch nich,
122
Vertehren nich en Dreier;
123
Un lang' hett dit ok gor nich durt,
124
Güng einer nah den annern furt.
125
»gu'n Nacht ok, Madam Müllen!«

126
»gottsdunnerwetter! Angeführt!
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Bidd di üm Gottes willen,
128
Hest du din Lewsdag so wat hürt?«
129
Seggt Müll tau Madam Müllen,
130
»hüt güng doch allens rein verdwas,
131
Sei drünken nich en einzigst Glas,
132
Un weg is min Dukaten.«

133
Dat was vörbi, doch durt nich lang',
134
As sei noch dräwer schüllen,
135
Dunn hürten sei Gesang un Klang
136
Heräwer von Herr Büllen:
137
»komm her, Feinsliebchen, her zu mir!«
138
»so leben wir, so leben wir!«
139
Un wat s' noch wider sungen.

140
»wat't dit?« seggt Müll, »wat is denn dit?
141
Wat sall denn dit woll heiten?
142
Kumm, Line, nah de Strat mal mit;
143
Dit möten wi doch weiten.«
144
Und as sei up de Strat nu sünd,
145
Dunn kümmt denn ok en gauden Fründ,
146
De deiht ehr dat verkloren.

147
Hei halt dat Wochenblatt herut,
148
Dor stunn denn dat ganz dütlich
149
(herr Müll, de fohrt fast ut de Hut,
150
Dit würd em doch tau nüdlich),
151
Sin Nahwer Büll, de schrew dorin,
152
Bi em süll Punsch hüt abend sin.
153
So stunn dat in de Zeitung:

154
»gewisse Leute haben heut
155
Zum Hering eingeladen.
156
Zu solcher großen Salzigkeit
157
Kann es gewiß nicht schaden,
158
Daß ich auf vieler Freunde Wunsch
159
Heut abend gebe einen Punsch,
160
Und wohl bekomm's die Herren!

161
Ich hab es also eingericht't,
162
Daß jeder von die Gäste
163
Das vierte Glas umsonst heut kriggt;
164
Denn bei dem Heringsfeste
165
Da stellt der Durst sich sicher ein,
166
Drum wird es sehr zweckmäßig sein,
167
Wenn ich denselben lösche.

168
Gewisse Leute meinen woll,
169
Sie seien klug beraten:
170
Doch heut in
171
Noch klingen
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Und noch bemerk ich, ich heiß
173
Der Heringsspender, der heißt
174
Willkommen sein Dukaten!«

175
»dor is't, dor heww'n wi de Pastet!«
176
Seggt Müll tau Madam Müllen,
177
»dat ick mi so anführen let,
178
Un noch dortau von
179
Wenn ick em krig, ick slag em krumm.
180
Ick Esel! Ach, wat was ick dumm!
181
Un du dortau, Fru Müllen!«

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Fritz Reuter
(18101874)

* 07.11.1810 in Stavenhagen, † 12.07.1874 in Eisenach

männlich, geb. Reuter

plattdeutscher Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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