Die leblose Schönheit

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Christian Wernicke: Die leblose Schönheit (1693)

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So schläfrig, doch so schön! Kann man den Augen trauen?
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Ist Chloris ein Geschöpf? Wie? Oder ist sie nur
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Ein ungemeines Bild? Denn was wir an ihr schauen,
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Ist für die Kunst zu groß, zu schwach für die Natur.
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Wollt' etwa die Natur des Malers Hand nachaffen?
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Hat sie mit gleicher Münz' ein Künstler hier bezahlt?
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So hat sie die
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So hat ein

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Christian Wernicke
(16611725)

* 01.01.1661 in Elbląg, † 05.09.1725 in Kopenhagen

männlich, geb. Wernicke

deutscher Epigrammatiker

(Aus: Wikidata.org)

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