An Lottchen Krehl

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Eduard Mörike: An Lottchen Krehl (1839)

1
Ich hätte wohl, dein Haar zu zieren,
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Ein Kränzchen, auch ein klein Gedicht;
3
Wie aber? ich will gratulieren,
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Und weiß den Tag des Festes nicht!

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Wenn ich es gleichwohl nun probierte,
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Ich meint es drum nicht minder treu:
7
Ist's nicht der erste, dritte, vierte,
8
So feir ich dir den ganzen Mai.

9
Doch ach, was ist vom Mai zu singen?
10
Komm, Lottchen, uns den Mai zu bringen,
11
Dann blühen Garten, Haus und Feld!

(Haider, Thomas: Deutsches Lyrik Korpus (DLK) v5.0, 2022. Ursprünglich von Editura GmbH & Co. KG (Digitale Bibliothek) digitalisiert, vom TextGrid-Verbund erworben und angereichert; als DLK-Ausgabe bearbeitet und kuratiert. Lizenz: Verbreitet unter der Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International Lizenz (CC BY-SA 4.0). Änderungen: Textkorrekturen, Anreicherung mit Metadaten und Textannotationen sowie Konvertierung durch Textopus.)

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Eduard Mörike
(18041875)

* 08.09.1804 in Ludwigsburg, † 04.06.1875 in Stuttgart

männlich, geb. Mörike

deutscher Lyriker der Schwäbischen Schule, Erzähler und Übersetzer

(Aus: Wikidata.org)

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