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Als wie im Forst ein Jäger, der, am heißen Tag
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Im Eichenschatten ruhend, mit zufriednem Blick
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Auf seine Hunde niederschaut, das treue Paar,
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Das, Hals um Hals geschlungen, brüderlich den Schlaf,
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Und schlafend noch des Jagens Lust und Mühe teilt:
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So schau ich hier an des Gehölzes Schattenrand
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Bei kurzer Rast auf meiner eignen Füße Paar
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Hinab, nicht ohne Rührung; in gewissem Sinn
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Zum erstenmal, so alt ich bin, betracht ich sie,
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Und bin fürwahr von ihrem Dasein überrascht,
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Wie sie, in Schuhn bis übern Knöchel eingeschnürt,
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Bestäubt da vor mir liegen im verlechzten Gras.
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Wie manches Lustrum, ehrliche Gesellen, schleppt
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Ihr mich auf dieser buckeligen Welt umher,
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Gehorsam eurem Herren jeden Augenblick,
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Tag oder Nacht, wohin er nur mit euch begehrt.
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Sein Wandel mochte töricht oder weislich sein,
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Den besten Herrn, wenn man euch hörte, trugt ihr stets.
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Ihr seid bereit, den Unglimpf, der ihm widerfuhr,
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– Und wäre sein Beleidiger ein Reichsbaron –
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Alsbald zu strafen mit ergrimmtem Hundetritt
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(doch hiefür hat er selber zu viel Lebensart).
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Wo war ein Berg zu steil für euch, zu jäh ein Fels?
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Und glücklich immer habt ihr mich nach Haus gebracht;
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Gleichwohl noch nie mit einem Wörtchen dankt ich euch,
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Vom Schönsten was mein Herz genoß erfuhrt ihr nichts!
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Wenn, von der blausten Frühlingsmitternacht entzückt,
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Oft aus der Gartenlaube weg vom Zechgelag
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Mein hochgestimmter Freund mich noch hinausgelockt,
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Die offne Straße hinzuschwärmen raschen Gangs,
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Wir Jünglinge, des Jugendglückes Übermaß
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Als baren Schmerz empfindend, ins Unendliche
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Die Geister hetzten, und die Rede wie Feuer troff,
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Bis wir zuletzt an Kühnheit mit dem sichern Mann
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Wetteiferten, da dieser Urwelts-Göttersohn
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In Flößerstiefeln vom Gebirg zum Himmel sich
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Verstieg und mit der breiten Hand der Sterne Heer
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Zusammenstrich in einen Habersack und den
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Mit großem Schnaufen bis zum Rand der Schöpfung trug,
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Den Plunder auszuschütteln vor das Weltentor –
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Ach, gute Bursche, damals wart ihr auch dabei,
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Und wo nicht sonst, davon ich jetzo schweigen will!
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Bleibt mir getreu, und altert schneller nicht als ich!
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Wir haben, hoff ich, noch ein schön Stück Wegs vor uns;
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Zwar weiß ich's nicht, den Göttern sei es heimgestellt.
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Doch wie es falle, laßt euch nichts mit mir gereun.
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Auf meinem Grabstein soll man ein Paar Schuhe sehn,
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Den Stab darüber und den Reisehut gelegt,
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Das beste Sinnbild eines ruhenden Wandersmanns.
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Wer dann mich segnet, der vergißt auch eurer nicht.
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Genug für jetzt! denn dort seh ich's gewitterschwer
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Von Mittag kommen, und mich deucht, es donnert schon.
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Eh uns der Regen übereilt, ihr Knaben, auf!
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Die Steig hinab! zum Städtchen langt sich's eben noch.