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Zu Cleversulzbach im Unterland
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Hundertunddreizehn Jahr ich stand,
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Auf dem Kirchenturn ein guter Hahn,
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Als ein Zierat und Wetterfahn.
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In Sturm und Wind und Regennacht
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Hab ich allzeit das Dorf bewacht.
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Manch falber Blitz hat mich gestreift,
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Der Frost mein' roten Kamm bereift,
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Auch manchen lieben Sommertag,
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Da man gern Schatten haben mag,
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Hat mir die Sonne unverwandt
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Auf meinen goldigen Leib gebrannt.
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So ward ich schwarz für Alter ganz,
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Und weg ist aller Glitz und Glanz.
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Da haben sie mich denn zuletzt
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Veracht't und schmählich abgesetzt.
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Meinthalb! So ist der Welt ihr Lauf,
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Jetzt tun sie einen andern 'nauf.
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Stolzier, prachtier und dreh dich nur!
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Dir macht der Wind noch andre Cour.
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Ade, o Tal, du Berg und Tal!
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Rebhügel, Wälder allzumal!
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Herzlieber Turn und Kirchendach,
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Kirchhof und Steglein übern Bach!
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Du Brunnen, dahin spat und früh
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Öchslein springen, Schaf' und Küh,
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Hans hinterdrein kommt mit dem Stecken,
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Und Bastes Evlein auf dem Schecken!
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– Ihr Störch und Schwalben, grobe Spatzen,
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Euch soll ich nimmer hören schwatzen!
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Lieb deucht mir jedes Drecklein itzt,
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Damit ihr ehrlich mich beschmitzt.
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Ade, Hochwürden, Ihr Herr Pfarr,
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Schulmeister auch, du armer Narr!
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Aus ist, was mich gefreut so lang,
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Geläut und Orgel, Sang und Klang.
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Von meiner Höh so sang ich dort,
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Und hätt noch lang gesungen fort,
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Da kam so ein krummer Teufelshöcker,
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Ich schätz, es war der Schieferdecker,
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Packt mich, kriegt nach manch hartem Stoß
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Mich richtig von der Stange los.
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Mein alt preßhafter Leib schier brach,
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Da er mit mir fuhr ab dem Dach
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Und bei den Glocken schnurrt hinein;
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Die glotzten sehr verwundert drein,
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Regt' ihnen doch weiter nicht den Mut,
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Dachten eben, wir hangen gut.
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Jetzt tät man mich mit altem Eisen
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Dem Meister Hufschmied überweisen;
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Der zahlt zween Batzen und meint wunder,
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Wieviel es wär für solchen Plunder.
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Und also ich selben Mittag
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Betrübt vor seiner Hütte lag.
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Ein Bäumlein – es war Maienzeit –
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Schneeweiße Blüten auf mich streut,
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Hühner gackeln um mich her,
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Unachtend, was das für ein Vetter wär.
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Da geht mein Pfarrherr nun vorbei,
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Grüßt den Meister und lächelt: »Ei,
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Wär's so weit mit uns, armer Hahn?
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Andrees, was fangt Ihr mit ihm an?
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Ihr könnt ihn weder sieden noch braten,
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Mir aber müßt es schlimm geraten,
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Einen alten Kirchendiener gut
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Nicht zu nehmen in Schutz und Hut.
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Kommt! tragt ihn mir gleich vor ins Haus,
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Trinket ein kühl Glas Wein mit aus.«
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Der rußig Lümmel, schnell bedacht,
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Nimmt mich vom Boden auf und lacht.
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Es fehlt' nicht viel, so tat ich frei
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Gen Himmel einen Freudenschrei.
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Im Pfarrhaus, ob dem fremden Gast
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War groß und klein erschrocken fast;
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Bald aber in jedem Angesicht
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Ging auf ein rechtes Freudenlicht.
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Frau, Magd und Knecht, Mägdlein und Buben,
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Den großen Göckel in der Stuben
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Mit siebenfacher Stimmen Schall
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Begrüßen, begucken, betasten all.
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Der Gottesmann drauf mildiglich
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Mit eignen Händen trägt er mich
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Nach seinem Zimmer, Stiegen auf,
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Nachpolteret der ganze Hauf.
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Hier wohnt der Frieden auf der Schwell!
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In den geweißten Wänden hell
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Sogleich empfing mich sondre Luft,
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Bücher- und Gelahrtenduft,
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Gerani- und Resedaschmack,
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Auch ein Rüchlein Rauchtabak.
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(dies war mir all noch unbekannt.)
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Ein alter Ofen aber stand
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In der Ecke linker Hand.
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Recht als ein Turn tät er sich strecken
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Mit seinem Gipfel bis zur Decken,
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Mit Säulwerk, Blumwerk, kraus und spitz –
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O anmutsvoller Ruhesitz!
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Zuöberst auf dem kleinen Kranz
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Der Schmied mich auf ein Stänglein pflanzt'.
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Betrachtet mir das Werk genau!
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Mir deucht's ein ganzer Münsterbau;
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Mit Schildereien wohl geziert,
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Mit Reimen christlich ausstaffiert.
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Davon vernahm ich manches Wort,
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Dieweil der Ofen ein guter Hort
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Für Kind und Kegel und alte Leut,
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Zu plaudern, wann es wind't und schneit.
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Hier seht ihr seitwärts auf der Platten
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Eines Bischofs Krieg mit Mäus und Ratten,
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Mitten im Rheinstrom sein Kastell.
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Das Ziefer kommt geschwommen schnell,
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Die Knecht nichts richten mit Waffen und Wehr,
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Der Schwänze werden immer mehr.
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Viel Tausend gleich in dicken Haufen
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Frech an der Mauer auf sie laufen,
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Fallen dem Pfaffen in sein Gemach;
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Sterben muß er mit Weh und Ach,
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Von den Tieren aufgefressen,
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Denn er mit Meineid sich vermessen.
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– Sodann König Belsazers seinen Schmaus,
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Weiber und Spielleut, Saus und Braus;
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Zu großem Schrecken an der Wand
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Rätsel schreibt eines Geistes Hand.
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– Zuletzt da vorne stellt sich für
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Sara lauschend an der Tür,
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Als der Herr mit Abraham
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Vor seiner Hütte zu reden kam,
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Und ihme einen Sohn versprach.
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Sara sich Lachens nicht entbrach,
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Weil beide schon sehr hoch betaget.
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Der Herr vernimmt es wohl und fraget:
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»wie, lachet Sara? glaubt sie nicht,
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Was der Herr will, leicht geschicht?«
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Das Weib hinwieder Flausen machet,
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Spricht: »Ich habe nicht gelachet.«
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Das war nun wohl gelogen fast,
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Der Herr es doch passieren laßt,
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Weil sie nicht leugt aus arger List,
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Auch eine Patriarchin ist.
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Seit daß ich hier bin dünket mir
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Die Winterszeit die schönste schier.
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Wie sanft ist aller Tage Fluß
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Bis zum geliebten Wochenschluß!
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– Freitag zu Nacht, noch um die neune,
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Bei seiner Lampen Trost alleine,
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Mein Herr fangt an sein Predigtlein
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Studieren; anderst mag's nicht sein;
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Eine Weil am Ofen brütend steht,
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Unruhig hin und dannen geht:
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Sein Text ihm schon die Adern reget;
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Drauf er sein Werk zu Faden schläget.
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Inmittelst einmal auch etwan
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Hat er ein Fenster aufgetan –
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Ah, Sternenlüfteschwall wie rein
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Mit Haufen dringet zu mir ein!
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Den Verrenberg ich schimmern seh,
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Den Schäferbühel dick mit Schnee!
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Zu schreiben endlich er sich setzet,
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Ein Blättlein nimmt, die Feder netzet,
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Zeichnet sein Alpha und sein O
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Und ich von meinem Postament
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Kein Aug ab meinem Herrlein wend;
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Seh, wie er, mit Blicken steif ins Licht,
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Sinnt, prüfet jedes Worts Gewicht,
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Einmal sacht eine Prise greifet,
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Vom Docht den roten Butzen streifet;
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Auch dann und wann zieht er vor sich
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Ein Sprüchlein an vernehmentlich,
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So ich mit vorgerecktem Kopf
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Begierlich bringe gleich zu Kropf.
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Gemachsam kämen wir also
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Bis Anfang Applicatio.
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Im Finstern wär ich denn allein.
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Das ist mir eben keine Pein.
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Ich hör in der Registratur
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Erst eine Weil die Totenuhr,
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Lache den Marder heimlich aus,
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Der scharrt sich müd am Hühnerhaus;
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Windweben um das Dächlein stieben;
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Ich höre wie im Wald da drüben –
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Man heißet es im Vogeltrost –
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Der grimmig Winter sich erbost,
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Ein Eichlein spalt't jähling mit Knallen,
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Eine Buche, daß die Täler schallen.
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– Du meine Güt, da lobt man sich
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So frommen Ofen dankbarlich!
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Er wärmelt halt die Nacht so hin,
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Es ist ein wahrer Segen drin.
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– Jetzt, denk ich, sind wohl hie und dort
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Spitzbuben aus auf Raub und Mord;
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Denk, was eine schöne Sach es ist,
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Brave Schloß und Riegel zu jeder Frist!
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Was ich wollt machen herentgegen,
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Wenn ich eine Leiter hört anlegen;
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Und sonst was so Gedanken sind;
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Ein warmes Schweißlein mir entrinnt.
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Um zwei, Gottlob, und um die drei
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Glänzet empor ein Hahnenschrei,
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Um fünfe, mit der Morgenglocken,
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Mein Herz sich hebet unerschrocken,
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Ja voller Freuden auf es springt,
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Als der Wächter endlich singt:
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»wohlauf, im Namen Jesu Christ!
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Der helle Tag erschienen ist!«
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Ein Stündlein drauf, wenn mir die Sporen
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Bereits ein wenig steif gefroren,
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Rasselt die Lis im Ofen, brummt,
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Bis 's Feuer angeht, saust und summt.
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Dann von der Küch rauf, gar nicht übel,
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Die Supp ich wittre, Schmalz und Zwiebel.
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Endlich, gewaschen und geklärt,
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Mein Herr sich frisch zur Arbeit kehrt.
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Am Samstag muß ein Pfarrer fein
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Daheim in seiner Klause sein,
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Nicht visiteln, herumkutschieren,
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Seine Faß einbrennen, sonst hantieren.
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Meiner hat selten solch Gelust.
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Einmal – Ihr sagt's nicht weiter just –
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Zimmert' er den ganzen Nachmittag
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Dem Fritz an einem Meisenschlag,
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Dort an dem Tisch, und schwatzt' und schmaucht',
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Mich alten Tropf kurzweilt' es auch.
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Jetzt ist der liebe Sonntag da.
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Es läut't zur Kirchen fern und nah.
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Man orgelt schon; mir wird dabei,
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Als säß ich in der Sakristei.
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Es ist kein Mensch im ganzen Haus;
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Ein Mücklein hör ich, eine Maus.
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Die Sonne sich ins Fenster schleicht,
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Zwischen die Kaktusstöck hinstreicht
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Zum kleinen Pult von Nußbaumholz,
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Eines alten Schreinermeisters Stolz;
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Beschaut sich was da liegt umher,
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Konkordanz und Kinderlehr,
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Oblatenschachtel, Amtssigill,
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Im Dintenfaß sich spiegeln will,
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Zuteuerst Sand und Grus besicht,
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Sich an dem Federmesser sticht
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Und gleitet übern Armstuhl frank
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Hinüber an den Bücherschrank.
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Da stehn in Pergament und Leder
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Vornan die frommen Schwabenväter:
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Wie sie die goldnen Namen liest,
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Noch goldener ihr Mund sie küßt,
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Horch! klingt es nicht? so fehlt nicht viel.
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Inmittelst läuft ein Spinnlein zart
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An mir hinauf nach seiner Art,
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Und hängt sein Netz, ohn erst zu fragen,
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Mir zwischen Schnabel auf und Kragen.
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Ich rühr mich nicht aus meiner Ruh,
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Schau ihm eine ganze Weile zu.
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Darüber ist es wohl geglückt,
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Daß ich ein wenig eingenickt. –
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Nun sagt, ob es in Dorf und Stadt
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Ein alter Kirchhahn besser hat?
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Ein Wunsch im stillen dann und wann
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Kommt einen freilich wohl noch an.
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Im Sommer stünd ich gern da draus
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Bisweilen auf dem Taubenhaus,
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Wo dicht dabei der Garten blüht,
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Man auch ein Stück vom Flecken sieht.
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Dann in der schönen Winterzeit,
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Als zum Exempel eben heut:
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Ich sag es grad – da haben wir
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Gar einen wackern Schlitten hier,
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Grün, gelb und schwarz; – er ward verwichen
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Erst wieder sauber angestrichen:
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Vorn auf dem Bogen brüstet sich
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Ein fremder Vogel hoffärtig –
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Wenn man mich etwas putzen wollt,
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Nicht daß es drum viel kosten sollt,
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Ich stünd so gut dort als wie der,
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Und machet niemand nicht Unehr!
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– Narr! denk ich wieder, du hast dein Teil!
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Willt du noch jetzo werden geil?
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Mich wundert, ob dir nicht gefiel',
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Daß man, der Welt zum Spott und Ziel,
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Deinen warmen Ofen gar zuletzt
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Mitsamt dir auf die Läufe setzt',
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Daß auf dem Gsims da um dich säß
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Mann, Weib und Kind, der ganze Käs!
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Du alter Scherb, schämst du dich nicht,
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Auf Eitelkeit zu sein erpicht?
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Geh in dich, nimm dein Ende wahr!
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Wirst nicht noch einmal hundert Jahr.