Am Rheinfall

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Eduard Mörike: Am Rheinfall (1846)

1
Halte dein Herz, o Wanderer, fest in gewaltigen Händen!
2
Mir entstürzte vor Lust zitternd das meinige fast.
3
Rastlos donnernde Massen auf donnernde Massen geworfen,
4
Ohr und Auge wohin retten sie sich im Tumult?
5
Wahrlich, den eigenen Wutschrei hörete nicht der Gigant hier,
6
Läg er, vom Himmel gestürzt, unten am Felsen gekrümmt!
7
Rosse der Götter, im Schwung, eins über dem Rücken des andern,
8
Stürmen herunter und streun silberne Mähnen umher;
9
Herrliche Leiber, unzählbare, folgen sich, nimmer dieselben,
10
Ewig dieselbigen – wer wartet das Ende wohl aus?
11
Angst umzieht dir den Busen mit eins und,
12
Über das Haupt stürzt dir krachend das Himmelsgewölb!

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Eduard Mörike
(18041875)

* 08.09.1804 in Ludwigsburg, † 04.06.1875 in Stuttgart

männlich, geb. Mörike

deutscher Lyriker der Schwäbischen Schule, Erzähler und Übersetzer

(Aus: Wikidata.org)

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