Drunkenheit

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Georg Rodolf Weckherlin: Drunkenheit (1618)

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Kont ihr mich dan sunst gar nichts fragen,
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ihr herren, meine gute freind,
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dan was ich euch könd neues sagen,
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wie stark und wa jetzund der feind?
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ich bit, doch wollet mir verzeihen,
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mit fragen nicht zu fahren fort,
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dan sunsten will ich euch verleihen
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kein einig wort.

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Ich red nicht gern von schmähen, träuen,
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von krieg, bronst, raub, unglück und not,
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sondern allein, uns zu erfreuen,
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von gutem wildbret, wein und brot.
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den man der wein mit lieb entzündet
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und das brot stärket ihm den leib,
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daß er das wildbret besser findet
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bei seinem weib.

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So lang zu reden, lesen, hören,
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und mit dem haupt, hut, knü, fuß, hand
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gesandten, herren, könig ehren,
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so lang zu sprachen an der wand,
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so lang zu schreiben und zu reden
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von Gabor, Tilly, Wallenstein,
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von Frankreich, Welschland, Denmark, Schweden
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ist eine pein.

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Darum fort, fort mit solchem trauren,
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daß man alsbald bedeck den tisch,
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und keiner laß die müh sich dauren,
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wan wein, brot, fleisch und alles frisch;
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der erst bei tisch soll der erst drinken,
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so, herren, wie behend? wolan!
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schenk voll! die frau thut dir nicht winken.
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nu fang ich an.

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Ho! Toman, Lamy, Sering, Rumler,
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es gilt euch! dieser muß herum!
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ich weiß, ihr seid all gute tumler
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und liebet nicht was quad und krum,
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dan nur das, so man kaum kan manglen,
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die weiber wissen auch wol was,
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gedenkend alsbald an das anglen.
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aus ist mein glas.

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Nim weg von meinem ohr die feder,
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gib mir dafür ein messer her;
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ho, Schweizer, kotz kreuz, zeuch von leder
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und Schweizer gleich streb nu nach ehr!
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wolan, ihr dapfere soldaten
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mit unverzagtem frischen mut
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waget zu neu und freien thaten
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nu fleisch und blut.

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Feind haben wir gnug zu bestreiten
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in dem vortrab und dem nachtrab;
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nu greifet an auf allen seiten
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und schneidet köpf und schenkel ab,
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indem sich streich, schnit, biß vermischen,
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und der nachtrab mag hitzig sein,
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so ruf ich stets, euch zu erfrischen:
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ho! schenk uns ein!

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Sih, wie mit brechen, schneiden, beißen
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dem lieben feind wir machen graus!
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laß mich das spanfärlin zerreißen,
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stich dem kalbskopf die augen aus.
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so, so, wirf damit an die frauen,
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die, wan sie schon so süß und mild,
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doch könden hauen und auch klauen.
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es gilt! es gilt!

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Wan die soldaten vor Roschellen,
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wan die soldaten vor Stralsund
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die mauren könten so wol fällen,
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als herzhaft wir zu dieser stund
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nu stürmen wollen die pasteien,
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ich sag: die stark wildbret pastet,
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so würden sie nicht lang mehr freien
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die beede stät.

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Frisch auf, wer ist der beste treffer?
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ha ha! frisch her! ho, ich bin wund!
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das pulver ist von salz und pfeffer!
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ho! die brunst ist in meinem mund!
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doch sih, es hat euch auch getroffen;
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zu löschen, muß es nicht mehr sein
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gedrunken, sondern stark gesoffen.
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so schenk nur ein!

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Durch diesen becher seind wir siger!
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so sauf herum knap, munder, doll!
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drink aus! es gilt der alten schwiger!
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ich bin schon mehr dan halb, gar, voll.
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darum so laß den käs herbringen.
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kom küß! so küß mich artlich! so!
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laß uns ein lied zusamen singen!
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hem hoscha ho!

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Die Schwäblein, die so gar gern schwätzen,
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in Thüringen, dem dollen land,
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fräßen ein rad für eine bretzen
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mit einem käs aus Schweizerland.
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in unsrer hübschen frauen namen
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Schwab, Schweizer, Thüringer, Franzos,
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so singet frölich nu zusamen:
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kom küß mich, ros!

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O daß die Schweizer mit den lätzen,
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die Schwaben mit dem leberlein,
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die Welschen mit den frischen metzen,
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die Thüringer mit bier und wein
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in ihrer hübschen frauen namen
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ein jeder frölich, frisch herum
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sing, spring und drink, und allzusamen.
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küß mich widrum!

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Nu schenk uns ein den großen becher,
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schenk voll! so! so! ihr liebe freind,
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ein jeder guter zecher, stecher
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so oft, als vil buchstaben seind
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in seines lieben stechblats namen,
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hie disen ganz abdrinken soll;
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ich neunmal, rechnet ihr zusamen.
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es gilt ganz voll.

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Wol! hat ein jeder abgedrunken?
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drei, fünf, sechs, siben, zehenmal?
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ist dises käs, fisch oder schunken?
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ist dises pferd grau oder fahl?
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darauf ich schwitz? gib her die flaschen!
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es gilt herr Grey, herr Gro, Gro, Groll!
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so dise wäsch wird wol gewaschen!
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seid ihr all doll?

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Ho! seind das reuter oder mucken?
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buff, buff! es ist ein hafenkäs
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zu zucken, schmucken, schlucken, drucken.
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warum ist doch der A. das gsäß?
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pfui dich! küß mich! thust du da schmecken?
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wer zornig ist, der ist ein lump!
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hei ho! das ding die zähn thut blecken.
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bump bidi bump.

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Ha! duck den kopf! scheiß, beiß, meerwunder.
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nu brauset, sauset laut das meer.
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ein regen, hagel, blitz und dunder.
132
hei, von heuschrecken ein kriegsheer!
133
ho! schlag den elefanten nider.
134
es ist ein stork! ha, nein, ein laus.
135
glück zu! gut nacht! kom, küß mich wider.
136
das liecht ist aus.

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Alsdan vergessend mehr zu drinken
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sah man die vier, wie fromme schaf,
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zu grund und auf die bänk hinsinken,
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beschließend ihre freud mit schlaf.
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und indem sie die zeit vertriben,
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hat diesen seiner freinden chor
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alsbald auf dise weis beschriben
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ihr Filodor.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Georg Rudolf Weckherlin
(15841653)

* 15.09.1584 in Stuttgart, † 23.02.1653 in London

männlich

deutscher Lyriker

(Aus: Wikidata.org)

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