Wie ein prinz billich triumfier

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Georg Rodolf Weckherlin: Wie ein prinz billich triumfier Titel entspricht 1. Vers(1618)

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Wie ein prinz billich triumfier
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unüberwindlich überwunden,
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sein land frei halt und wol regier
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wie frei die menschen und gebunden:
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Wie sie die lieb mach allzeit frei,
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wie fro sie mach die forcht und treu,
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solt, meine Musa, du betrachten
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und singen mit so hohem klang,
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daß die nachkömling dein gesang
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allzeit ganz wunderreich hochachten.

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Er, in sich selbs gerecht und rein,
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bei sich die billichkeit losieret,
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daß seines rechts gerechter schein
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ihn um und um klar also zieret:
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Und zumal seines rechts gewalt
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macht frei und sicher dergestalt,
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daß seine leut glückselig leben;
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so wird auch sein gesatz mit lehr
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auf seiner stirnen, nein vil mehr
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durch sein thun an das liecht gegeben.

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Sein götlich gutes angesicht
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macht, daß die sitten, so auf erden
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sunst menschlich, mehr für menschlich nicht,
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sondern für götlich erkant werden:
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Des himmels beispiel kraft und zier
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uns seine gotsforcht stellet für:
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sein leib, damit sein land belohnet
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auf erden ist ein himmelreich,
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darinnen sein geist groß, stark, reich
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in herrlichkeit, glückselig, wohnet.

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Fürsichtig öffnet seine hand,
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wie er nu will, der weisheit tempel;
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da sein allgründender verstand
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gibt andern weisen ein exempel,
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Mit einem würkenden anblick
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in einem und in anderm glück;
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ernst, güte, straf und gnad zu üben,
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und wie ein mensch zu aller frist,
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der gütig, mild und gnädig ist,
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auf erden als ein got zu lieben.

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Er, als der in der tugend kreis
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ein andrer Herkules geboren,
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hat auch der tugend müh und schweiß
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für seine lieb und lust erkoren:
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Der tugend werk seind seine ruh,
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er bringet die zeit müssig zu
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mit pflanzung nützlicher gesetzen;
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es ist kein haß in seiner seel
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doch seine sinn, die auch ohn fehl,
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den lastern sich stark widersetzen.

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Es pfleget seines augs gestirn
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sein land mit friden stets zu segnen,
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und seiner weisheit reiche stirn
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macht darauf allen segen regnen.
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Zwar seines sigs und triumfs pracht
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ist nicht mit wafen, krieg und macht,
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wie mit frids fruchtbarkeit gezieret:
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also der himmel selbs mit wohn
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und heiligem schmuck, ob er schon
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nicht krieget, dannoch triumfieret.

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Groß und stark ist sein herz allzeit,
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zu halten frid und auch zu kriegen:
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und wie der frid, also der streit
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kan sein fridreiches herz vernügen.
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Und seines leibs unruhs bestand
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bestetiget mit ruh sein land:
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aus seiner tugend quellen fließen
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so mancher tugenden unzahl,
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daß dardurch seine leut zumal
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ein sanftes tugendmeer genießen.

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Und wiewol sein herz, faust und mut
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stets sigreich niemals überwunden,
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hat er doch selbs sein heldenblut,
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ja sich (sigreicher) selbs gebunden:
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Doch ist sein süße dienstbarkeit
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nichts dan freiheit und herrlichkeit.
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in seinem rat die thaten blühen.
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und wird das sinwel glück standhaft
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ja, seines guten lebens kraft
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wird dem tod seine kraft entziehen.

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Das thier, so (nur für sich selbs groß)
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des nächsten verdienst frech verneinet,
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auch das thier, so (niemal schmerzlos)
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ab seines nächsten lachen weinet,
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Bestutzet ligen gar zu grund
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ab seines lobs glanz, das so kund,
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daß sich ihr herz darab entsetzet,
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indem sorgfältiglich sein preis
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stets jederman auf alle weis
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wol zu ergetzen sich ergetzet.

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Freigebig gibt er aus sein gold,
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vest ist er sein ehr handzuhaben;
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mit forcht wird jederman ihm hold,
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das ist der wucher seiner gaben,
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Daß mäniglich mit lieb und forcht
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ihn ehret und ihm gern gehorcht
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indem er götlich angeführet
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ganz streng mit ernstlichem gemüt
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sich selbs und mit geehrter güt
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und milder güt sein land regieret.

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Er herschet under dem gebot,
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so vil der buchstab ihm anzeiget,
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sich selbs, weil er ohn scham und spot
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gehorsam sich darunder neiget,
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Und seinem reich, der rechten schatz,
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gehorchet der natur gesatz:
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und wie erniedrigt er zu sehen
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mit seiner tiefen lehr und kunst,
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so pfleget billich ihn die gunst
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und lieb der menschen zu erhöhen.

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In seiner underthanen brust
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vermehret täglich sich sein leben,
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und sie begehren all mit lust
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ihr leben für ihn aufzugeben:
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Und ist ihr werte dienstbarkeit
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ein größere glückseligkeit,
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dan so sie andern zu befehlen:
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und diese lieb macht beederwerts
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aus vilen herzen nur ein herz
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und eine seel aus vilen seelen.

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Es ist nicht möglich, daß die ehr,
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damit die menschen ihn bereichen
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und überhäufen mehr und mehr,
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sich seinem verdienst mög vergleichen.
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Der theureste schatz, den er hat,
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ist der unschätzliche vorrat
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der willen, welche seinem willen
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ganz willig aufgeopfert seind:
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und er, des himmels lieber freind,
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mit lieb den umkreis thut erfüllen.

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Nu darf mein unwert freche hand
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(ach hand! daß dir nicht mög mislingen!)
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nicht eine gab aus morgenland
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noch über meer sunst euch herbringen:
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Nein; ein unschätzlich reiche gab
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als namlich euer gröste hab,
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ja das (so nicht gnug zu vermehren)
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was ihr an euch selbs seid, ja euch,
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euch selbs, held, der ihr nur euch gleich,
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demütiglich hiemit verehren.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Georg Rudolf Weckherlin
(15841653)

* 15.09.1584 in Stuttgart, † 23.02.1653 in London

männlich

deutscher Lyriker

(Aus: Wikidata.org)

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