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Entschuldige, mein Freund, die Faulheit meiner Hand,
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Die dir den Abschiedsbrief nicht eher zugesand;
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Du kennest meine Treu, ich aber dein Gemüthe.
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Wenn ich dich also nun um die Vergebung bitte,
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So weis ich ganz gewis, daß die Bescheidenheit,
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Die du zur Mutter hast, mir alle Schuld verzeiht,
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Die dieses welcke Blat dir zu bezahlen suchet,
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Obgleich mein schwacher Kiel auf das Verhängnüß fluchet,
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Durch deßen Boßheit mir kein reiner Vers gelingt,
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So daß der lahme Reim mit dem Vulcanus hinckt;
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Was Wunder, daß, ob er den Abschied früh genommen,
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Der Weg ist etwas weit, so spät nach Leipzig kommen.
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Mein Phoebus stirbt vor Gram, mein Herze vor Verdruß,
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Seitdem es einen Freund an dir entbehren muß,
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Der, wenn die Einsamkeit mir einen Eckel brachte,
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Durch ein erbaulich Wort die Sinnen ruhig machte.
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Wie ofters hat dein Mund mir nicht das Ohr erquickt
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Und mein Excerptenbuch mit Weißheit vollgespückt,
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Wie selten ist dein Herz mir in der Noth entfallen,
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Wie reichlich hastu mich und zwar vor andern allen
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(das heist geconstruirt) mit deiner Huld ergözt,
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Wie sparsam und wie karg durch seinen Zorn verlezt!
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Wie manchen guten Tag, wie manche frohe Stunden
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Hat meine Gegenwart an deiner Brust empfunden,
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Empfunden und nicht mehr. Doch, wo der alte Hahn
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Nur mit den Federn nicht den Sinn verändern kan,
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So soll der Freundschaft Glut, die noch nicht gar vergangen,
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Bey der Zusammenkunft von neuem Zunder fangen.
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Die Schule scheinet mir indeßen so verhast,
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Daß ich aus Ungedult den festen Schluß gefast,
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(den ich bisher erfüllt,) sie eher nicht zu drücken,
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Bis mir die Præsides das schwarze Creuze schicken
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Und bis Herr Leubscher selbst, ich rede nicht zuviel,
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Mir schwöret, daß er dich uns wiederschafen will,
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Ich müste denn noch einst, den Abschiedsspruch zu bethen,
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Nach löblichem Gebrauch auf die Catheder treten.
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In Schweidniz träget sich gar wenig Neues zu.
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Dorindchen hat noch nicht vor dem Galenus Ruh;
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Der wäre gestern bald vor Zorn ums Leben kommen,
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Weil wir ihm die Musick vom Tanze weggenommen,
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Aus Ursach, daß er uns, da er in Schwenckfeld war,
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Durch seinen groben Stolz den grösten Schmerz gebahr.
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Sie aber kaufet ihr das Cammertuch zur Haube,
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Ihr Kränzgen fürchtet sich schon vor dem süßen Raube,
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Den eine geile Nacht an ihr begehen soll:
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(das Punctum steht nicht recht) sie lebt indeßen wohl
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Und exercirt den Fuß, auf ihrem Hochzeitreigen
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(zu dem der Musicus die neubezognen Geigen
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Schon auf den Vorrath stimmt) französisch herzugehn
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Und das gebogne Pas in esse zu verstehn.
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Der neue Bau ist aus und das Theatrum fertig
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(denn Schauplaz kommt so kahl), ja jeden Tag gewärtig,
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Wenn der Befehl erschallt: der Actus soll geschehn.
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Die Scenen sind gemahlt und herrlich anzusehn.
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Auf einer stuzt der Pan in einem deutschen Kleide,
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Und an der andern sizt ein Bacchus auf der Weide,
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Actæon schiest ein Reh mit einer Flinte todt,
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Hier trägt der Himmel Graß, dort ist die Erde roth,
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Hier sieht der Juppiter aus einer Zopfperruque,
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Wie Juno, sein Gemahl, ihr die Fontange flicke;
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Dort zieht die Cynthia den weiten Steifrock aus,
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Wo Troja untergeht, da brennt ein altes Haus,
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Hier eilt der Pegasus mit einer Sau zum Troge,
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Dort kommt das Goldne Vlies auf einer Waßerwoge,
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Hier drückt ein Satyrus das Waldhorn an den Mund,
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Alcides kleidet sich in einen Kettenhund,
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Der Künstler Dædalus fliegt mit zwo Flederwischen,
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Der Zeus wohnt in der See, Neptunus in den Büschen;
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Dort steht Terentius und zeigt zu dieser Frist,
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Wie emsig er das Buch des Moliere list.
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In Summa kurzgefast, Paris und seines gleichen
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Muß in der Schauspielkunst vor uns die Seegel streichen.
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Ruæus giebet mir jezt seinen Cyrus vor,
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Der treibet manchesmahl die Finger hinters Ohr.
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Vier Scenen haben mich fünf Wochen schon gehudelt,
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Die große Schwürigkeit macht, daß der Dichter sudelt;
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Ich wollte, könt es nur nach meinem Wollen gehn,
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Viel eher Deutschland selbst von hier in Latien,
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Ja gar den Riesenberg mit allen seinen Schäzen
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Als dieses Trauerspiel in deutsche Reime sezen.
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Die Uhr verhindert mich, der Seiger hemmt den Kiel,
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Der jezund weder Zaum noch Zügel leiden will,
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Das Auge sieht den Schlaf, die Nacht befiehlt zu eilen,
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Das Bette klaget fast mein säumendes Verweilen
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Durch sein Erwarthen an; da mir dazu das Licht
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Und mein Poetenpferd, der Kraustaback, gebricht,
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Mein Bruder, lebe wohl, und bleib mir stets gewogen,
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Bis mich die Brüderschaft des Todes dir entzogen.
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Doch dencke, wenn dein Mund in Leipzig leckt und küst,
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Wie ofte Schweidniz dir der Bücher Ernst versüßt
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Und daß in Schlesien auch schöne Kinder leben,
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Die den Studenten noch ein willig Mäulchen geben.
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Ersticke nicht die Glut, so deinen Fleiß erregt,
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Der Ehrgeiz hat dir schon die Sporen angelegt,
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Die Flügel angesezt, den Atlas zu ersteigen,
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Auf deßen Gipfel sich dir Ehrenpalmen zeigen.
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Ich aber werde mich aus Eifersucht bemühn,
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Durch einen Schwanenflug dir eilends nachzuziehn,
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Um mit Verwunderung die Straße zu den Sternen
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Durch meine Poesie dir ernstlich abzulernen.
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O höchstbeglückter Schluß, der Geist und Blut gerührt,
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Daß ich dem Opiz schon in etwas nachgespürt!
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O höchstbeglückter Tag, der meine Dichterflöthen
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Das erste Mahl gehört! Der Hunger mag mich tödten,
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Das Schwerd erwürge mich, dem Feuer mag der Leib
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An statt der Nahrung seyn, wenn nur mein Zeitvertreib,
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Das edle Harfenspiel, die Seele meines Lebens,
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Nicht in dem Tode stirbt, so hab ich nicht vergebens,
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So hab ich nicht umsonst mich um den Cranz erhizt,
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So manch Papier befleckt, so manch Papier beschwizt,
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So manchen Kiel verstampft. Wird nun die Lorbeercrone
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Mir von des Phoebus Hand durch mein Verdienst zu Lohne,
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So soll die Leyer dir, mein Freund, zu Dienste stehn
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Und dein gepriesnes Lob bis an den Pol erhöhn,
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Ja durch den Widerschall die Nachwelt selbst betäuben;
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Ich werde deinen Ruhm in das Register schreiben,
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Wo diese Nahmen stehn, die keine Zeit verlöscht,
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Die auch die Sündfluth selbst der Misgunst nicht verwäscht
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Und die der Neid verschont. Hier soltu bey den Dichtern
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Des grauen Alterthums troz allen Splitterrichtern
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Den Himmel und den Mond zu deinen Füßen schaun
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Und bey der Sonne dir ein ewig Wohnhaus baun.
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Genung, es schlägt schon drey, der frühe Tag kommt wieder,
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Die Vögel rühren jezt die ausgeruhten Glieder,
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Die ich schon oft gedähnt. Hier hastu Mund und Hand,
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Daß, eh die Sonne steigt, ich euren Pleißenstrand
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An statt der Weistriz seh. Las mich nur ehstens lesen,
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Ob dir mein Quodlibet auch sey verhast gewesen.