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Nicht ohn bewunderndes Vergnügen wird
man in einem jeden Jahr,
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Wie das Getraide sich vermehret, auf
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Ein Körnchen das da ausgesät,
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Worin die Körner zwanzigfach, ja hundertfach sich
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Es stekket in den Saamenkörnern, so viel verborg-
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Daß jedes kan mehr Aehren spriessen, wie man
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In vielen Proben angesehn; Auf eines Halmen
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Sieht man bisweilen hie und da, ein Büschel vie-
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Man sieht dies an als seltne Proben der öfters spie-
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Allein mit meines Geistes Augen, seh ich die Ehr-
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Der wunderbahren GOttheit an, die uns darin den
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Von seiner grossen Schöpfers-Kraft hat wollen vor
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Man zähle diese Saamenkörner, die aus dem einz-
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Man streu dieselben in die Aekker; so wird man sie
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Man säe diese grosse Zahl was wird man nicht in
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Für eine aufgehäufte Meng aus einem einzgen Korn
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Und welch ein Hauffe wird erwachsen, wenn man
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Und damit tausend Jahr und drüber in seinen Rech-
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Da stuzt der ganz verschlungne Sinn, bei einem
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Von Körnern die doch insgesamt, aus einen Korn
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Die Zahl steigt ins Unendliche, es faßt sie keine
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Man sieht von vielen Millionen ein aufgehäuftes
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Das Auge des Verstandes merkt, bey dem fast
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Die GOttheit habe ihn gezeigt: Es sey ein Wesen
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Das kein Begrif kan übersehen, und keine Den-
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Auch so wie sie sich in Geschöpfen des Reiches der
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O! unermeßlich All! O! GOtt! du bist ein ewger
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Den wir in Unvollkommenheit, nur blos allein be-
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Wir denken an des Abgrunds Tieffen, die unsern
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Den die Unendlichkeit betäubet mit Ehrfurcht gleich
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Wir lassen diesen Ausspruch hörn: Wer wird sich
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Ein Wesen das unendlich ist, in der Vernunft Be-
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Jhr Narren die ihr dieses wollet, und euch zu sei-
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Bedenket eh ihrs euch erkühnet, was weislich ein
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Berechnet mir zuerst die Zahl der Körner, die aus
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Nach einen angenomnen Saz, so wie sie sich ver-
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So lange als das Feld geblühet; so lang die Frucht
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Jhr sagt: Wer kan die Zahlen fassen, sie sind zu
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Wollan! wie waget ihr euch denn, aus Thorheit
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Des Schöpfers unermeßne Grös, die doch unend-