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Um mich anitzt der weissen Welt, so wie zur Sommer-Zeit
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Zu GOttes Ehr’, und meiner Lust, mit Ueberlegung zu
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Fuhr ich im Schlitten auf das Feld, um, wie sich viele Oerter
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Mit noch vermehrter Lust, Betrachtung, und mit Bewun-
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Die Bäume schienen, daß sie uns von Bäumen nur allein
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In dünnen und durchsicht’gen Zweigen, die dunkel, hin-
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Es siehet itzo wirklich kaum
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Ein blätterloser brauner Baum
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Belaubten grünen Bäumen gleich. Sieht man, da es
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geschneit, nun zwischen
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Dergleichen braunen Schatten-Büschen
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Bald hie, bald dort von Scheun- und Hütten beschneite
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So ist dadurch, nicht ohn’ Vergnügen,
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Der Schnee noch eins so weiß, noch eins so schön,
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Jm braunen Gegensatz, zu sehn.
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Die Aecker scheinen itzt gefrorne kleine Wellen,
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In Tief- und Höhen, vorzustellen.
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Wovon jedoch nicht so, wie auf der Fluht,
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Der Schaum sich auf der Höhe zeiget,
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Als welche braun. Der Schnee, der Luft-Schaum, ruht
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Nur da, wo sich die Furche neiget.
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Durch dieß Gemisch von Dunkelheit und Licht,
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Wodurch des Schnees weisser Schein,
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In einer Art von Dämmerung sich bricht,
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Legt dem betrachtenden Gesicht
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Ein nicht unangenehmes Grau,
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Jm weissen Schimmer, sich zur Schau,
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In welchen sich die langen weissen Graben,
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Von Schnee gefüllt, in fast nicht abzusehnden Strichen,
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Als Rahmen, die dem Silber glichen,
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Symmetrisch eingefasset haben.
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Worauf bald hie, bald dort bestrahlten Eises Spitzen,
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Als wären sie darauf durch Kunst gefasset, blitzen.
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Dieß alles siehet ein Gemüht,
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Das es mit Ueberlegung sieht,
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(indem, was nicht zu leugnen, ja
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Die Farben wirklich da)
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Mit einem billigen Vergnügen,
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Weil Formen, Farben, Glanz und Licht,
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Zusammt dem es betrachtenden Gesicht,
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Wenn man es recht erwegt, in unserm Leben
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Gewiß uns nicht umsonst gegeben.
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Man muß denn die verachtete Gestalten,
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Die uns der Schöpfer auch zur Winter-Zeit beschehrt,
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Weil man in ihnen auch, in unsrer Lust, Jhn ehrt,
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Hinführo unsers Anblicks wehrt,
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Und ferner, wie bisher, nicht für verächtlich halten.