Demühtiger Dank für die gnädig abgewandte Einäscherung des Fleckens Ritzebüttel

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Barthold Heinrich Brockes: Demühtiger Dank für die gnädig abgewandte Einäscherung des Fleckens Ritzebüttel (1743)

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Die stille Nacht hatt' allbereits die Welt in Schatten
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eingehüllet,
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Und, wie mit Dunkelheit die Luft, mit Schlaf schon
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manches Aug' erfüllet,
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Als plötzlich ein entsetzlich Licht den schwarzen Duft der
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Finsterniß,
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Und ein erbärmliches Geschrey die Augen von einander
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riß.
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Es nahm von einem schnellen Feuer ein rohter Schrecken-
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reicher Schein
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Jm Augenblick die hohe Tiefe des Schatten-reichen Luft-
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Raums ein.
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Ein gräßlich Licht befloß das Land, fiel an die Höh’n,
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schwamm auf der Fluht,
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Es loderte mit lautem Prasseln die freßige verzehrnde
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Gluht,
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Es fuhr die gelblich rohte Loh mit regem Wallen, wie
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ein Strahl,
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Aus zwey mit Stroh gedeckten Dächern, und aus zwo
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Scheunen auf einmahl.

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Was mich bey diesem Unglück nun mehr, als das Un-
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glück selber, schreckte,
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Und allen Eingesessenen die allergrößte Furcht erweckte,
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War ein gefährlich strenger Wind, der in die grosse Lohe
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blies,
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Und gleichsam ihr geschwinde Wege, sich schleunig zu
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vergrössern, wies.

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Hier hätte man ein ängstlichs Schreyen, ein allgemeines
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Klag-Getön,
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Des Viehes jämmerliches Brüllen, ein Wasser! Wasser!
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rufen hören,
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Ein Lermen, Retten, Schleppen, Wühlen, sich mit der
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Gluht die Furcht vermehren,
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Mehr, als man tragen konnte, tragen, die hellen Thränen
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fliessen seh'n,
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Und lauter Elend schauen sollen! Ich eilte, nebst der
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Wasser-Sprützen,
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Den Flammen Widerstand zu thun, und das für ihrer
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Wut zu schützen,
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Was sich noch wollte retten lassen. Ich überlegte, rief,
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befahl,
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Bedrohte, bat, gebot, versprach, war bald an dem, bald
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diesem Orte,
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Veränderte Befehl und Anstalt, veränderte den Wasser-
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Strahl
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Der unaufhörlich regen Sprütze, nachdem ich es für
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nöhtig hielt.

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Doch alles wär umsonst gewesen, wenn nicht des Höchsten
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Gnaden-Wille
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Dem Sturm gebohten sich zu legen. Es ward ein’ unver-
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hoffte Stille,
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Nebst einer kleinen Aenderung des Windes, allgemach
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gefühlt.
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Die Lohe stieg mehr über sich, die anfangs immer vor
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sich fraß,
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Und, durch der Dächer, die von Stroh, schnell fangende
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Verbrennlichkeit,
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Zuweilen, wie der Schwefel, brennt, ja oft sich selbst,
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in kurzer Zeit,
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Auch in der Nachbarschaft gebahr. Wir machten alle
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Dächer naß.
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Das war auch unsre ganze Macht, weil der zu schwachen
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Sprützen Fluht
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Den wilden Grimm der strengen Flammen, der heftig
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glüh'nden Kohlen Wut,
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Zu dämpfen nicht im Stande war, auch die zu schwank-
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und schwachen Staken
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Der sonst in solchem Fall so dienlich- mit Nutz gebrauchten
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Feuer-Haken,
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Die nahen Häuser abzureissen, uns keine Dienste leisten
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wollten.
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Weil aber, wie bereits gesagt, die Kraft des Windes sich
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gelegt,
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Die Luft mit abgerißnem Feuer sich seitenwerts nicht mehr
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bewegt,

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Und die von Rauch gedrehten Wolken sich wirbelnd in die
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Höhe rollten;
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Gewonnen wir ein wenig Zeit, die nahen Dächer scharf
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zu netzen,
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Und sie dadurch, so viel als möglich, in eine Sicherheit
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zu setzen.

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Zu dieser unsrer Arbeit gab darauf der Schöpfer so viel
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Gnade,
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Daß sich die Brunst allmählig legte, so daß zuletzt der
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ganze Schade
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Auf fünf Gebäuden und vier Scheunen, und weiter nicht,
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Gott Lob! sich streckte.
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Worinn ein jeder, neben mir, ein halbes Wunder fast
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entdeckte,
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Daß zwischen Dächern, die von Stroh, die schon an sieben
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Orten brennten,
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Bey ziemlich stürmerischer Luft, bey wenig Feuer-Instru-
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menten,
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Da glimmend Korn und brennend Speck recht fürchter-
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lich die Luft erfüllte,
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Und überall zu zünden droht, ja letzters hier und dort
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beklieben,
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Dennoch des Höchsten Lieb’ und Macht die Freßigkeit
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des Feuers stillte,
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Daß sich sein Wüten legen müssen, und es, GOtt Lob!
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dabey geblieben.

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Sey denn, o Schöpfer! von uns allen, in tiefster Demuht,
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hier gepriesen,
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Daß Du, wie vormahls
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Gluht und Brand,
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Die grossen Plagen eines Landes, sich uns zwar nahe gnug
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gewiesen,
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Die Ruht’, in ihnen, uns gezeigt, die Schläge selbst doch
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abgewandt.
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Ach, laß uns, dieser Deiner Huld oft zu erinnern, nicht
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vergessen!
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Laß uns, nach überstandnem Leide, in frohem Danken, oft
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ermessen:
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Wie uns, mit allen Seinen Plagen, zuerst des Krieges
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Grimm und Wut
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Mit Rauben und mit Morden droht’, als eine Fluht, zu
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überschwemmen,
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Wie, mit nicht minderer Gefahr, nachhero die beschäumte
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Fluht
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In einer Linie schon stand mit unsern höchsten Deich- und
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Dämmen,
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Und wie anitzt die freßig-wild- und all-verzehr’nde rohte
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Gluht
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Uns den Garaus zu machen droht. Doch hat es unser
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Gott gewehret,
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Die Krieges-Wut, die Wassers-Fluht, die Gluht des
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Feuers abgekehret,
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Daß es allein beym Schrecken blieb, und wir, durch keine
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Noht verstöret,

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In stolzer Ruh Jhm danken können. Ach, laß doch ein
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erkenntlichs Lallen
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Dafür von uns, als Deinen Kindern, aus Gnad’, o Vater!
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Dir gefallen!
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Behüte ferner unsre Güter! beschütze den bestürmten
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Strand!
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Wend’ alles Unglück von uns ab, und segne dieses ganze
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Land!

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Barthold Heinrich Brockes
(16801747)

* 22.09.1680 in Hamburg, † 16.01.1747 in Hamburg

männlich, geb. Brockes

deutscher Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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