Den Mördern Robert Blum's

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Louise Aston: Den Mördern Robert Blum's (1842)

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Wenn einst der Freiheit Hymnen schallen,
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Die Schwerter wieder rein von Blut;
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Dann will ich zu der Stätte wallen,
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Wo Robert Blum, der Edle, ruht;
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Dann schmück' ich unter Thränen
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In einer stillen Nacht,
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Wenn sie mich schlummernd wähnen,
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Sein Grab mit Blumenpracht.

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Was soll uns
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Mein Aug ist
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Es wird der Tag des Kampfes kommen,
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Die Leier nicht – es gilt den Speer!
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Aus jeder Todeswunde
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Ein Gott der Rache spricht:
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Noch kennt ihr bis zur Stunde
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Des Zornes Allmacht nicht!

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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