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Gott Lob! dort fährt man endlich Heu,
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So, wie in vor’gen Zeiten, ein;
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Wodurch wir all’ erfreuet seyn,
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Und ich besonders mich erfreu’.
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Da die fast nie erhörte Kält’,
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Und nie erlebte Witterung,
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Dem Ansehn nach, der ganzen Welt,
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Durch Mangel nöht’ger Fütterung,
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Ein grosses Unglück, Hungers-Noht,
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Ja, Vieh und Menschen fast den Tod
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Zumtheil gewirkt, zumtheil gedroht,
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Ist dennoch nicht nur so viel Gras,
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Zu unsers Viehes vollem Fras,
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In süssem Ueberfluß, erschienen;
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Gott hat uns auch, wie wir hier seh’n,
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Jm Winter unser Vieh zu dienen,
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Auch auf das Künftige verseh’n.
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Ach, möchte kein zu starker Regen
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Das, was uns noch beschehret, mindern,
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Und uns es einzufahren hindern!
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Ist man nun je, durch diesen Segen,
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Zu Dem, Der alle Welt regiert,
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In schuld’ger Dankbarkeit, geführt;
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So sollte man itzt überlegen,
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(da wir die Folgen angeseh’n,
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Die, wenn nur bloß das Gras uns fehlet,
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Aus dessen Mangel uns entsteh’n,
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Da er so Vieh als Menschen quälet,)
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Wie Dem Lob, Preis und Dank gebührt,
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Der uns, in vor’ger Jahres-Zeit,
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Recht augenscheinlich sehen lassen,
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Es sey des Grases Fruchtbarkeit
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Kein schuldigs Gut; und daß wir fassen,
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Es schenk’ es uns kein Ungefehr,
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Kein blinder Noht-Zwang, sondern Er.
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Auf! laßt uns denn, mit froher Seelen,
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Des Schöpfers Macht und Lieb’ erzehlen,
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Bewundern seine weise Güte,
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Mit recht erkenntlichem Gemühte,
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Da Er, zu unserm eignen Heil,
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Uns, auch durch Mangel, zu sich ziehet,
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Sich gleichsam väterlich bemühet,
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Uns aus der Unempfindlichkeit,
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Die der Gewohnheit Frucht, zu reissen,
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Damit wir Jhm die Ehre gönnen,
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Jhn, als die Quell’ des Guten, kennen,
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Uns nicht durch Undank von Jhm trennen,
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Wodurch wir, bloß auf dieser Erden,
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Vergnügt, und dorten selig werden.
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Laßt uns zugleich dabey erwegen,
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Wie der Zusammenhang so klar,
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So nötig und so wunderbar,
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Der in des nähr’nden Grases Segen,
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Durch Gottes Ordnung, herrscht und liegt;
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Da Er, durchs Gras, uns und das Vieh,
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Zu beyder Nutzen, so gefüget,
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Da man das Vieh, dieß uns vergnüget.
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Da jenes uns in unserm Leben
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Zwar dient, doch wir auch wieder ihnen,
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Da wir ihm Heu im Winter geben,
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Wenn man es recht bedenket, dienen.
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Durch welche kleine Wechsel-Müh
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Die grosse Ordnung in der Welt
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Sich bindet und zusammen hält:
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Hiedurch erhält sich Mensch und Vieh.
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Sie nähren uns, wir nähren sie.
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Die grosse wunderbare Kette des Fingers Gottes, der
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Führt, wenn wir recht als Menschen denken, uns unver-
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Zu welcher viele nicht gelangen. Sie zeiget uns ein göttlich
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So wohl im Schaffen, als Regieren, im Ordnen, Lenken
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Das unsern Witz weit übertrift, und welches insbesondre
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Daß man ein uns verborgnes Wesen, so sich doch allenthalben
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In ehrerbietiger Bewundrung bemerkt, in Andacht Jhn
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Vid. klägliche Folgen des strengen Winters. Sein Daseyn, Seine Lieb' empfindet, und Jhn erhebet,