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Ein' Insel, die oft keine Insel, ein fest- und doch kein festes
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Das bald ein Bett der tiefen Fluhten, und bald ein aufge-
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Das Neue-Werk, so man nicht unrecht ein Wunder der Natur
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Und Fremden etwas, das kaum glaublich, von seiner Lag’
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Soll meiner Lieder Vorwurf seyn. Ach gieb, HErr! daß, zu
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In der Betrachtung, die Bewundrung, und darinn sich Dein
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Es liegt nicht weit vom Mund der Elbe, wo selbe sich ins
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Jedoch nicht immer, sondern öfters, zum Wunder, wieder
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Recht mitten in den blauen Fluhten ein Land, worauf ver-
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Ob es gleich an sich selber flach, durch Menschen-Hand
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Wenn die bisher geschwollne Fluht von Osten wieder rück-
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Und, durch die sogenannte Ebbe, das Meer sie wieder in sich
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Entdecket sich der tiefe Grund. Der Boden, der verborgen lag,
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Tritt, aus der wilden Wellen Reich und dunklem Zustand,
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Wo, etwa noch vor eine Stunde, geschwollne Segel auf
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Wo tief beladner Wasser-Schlösser erhabne Masten hin und
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Von tiefer Fluht getragen, schwebten; daselbst erblickt man
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Daselbst erblickt man, mit Erstaunen, auf einem öd- und
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Anstatt der Schiff’ und stolzer Segel, im schnellen Traben,
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Oft auf dem aufgedeckten Boden des Meeres hin und wieder
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Hier sieht man nichts, als Sand und Himmel. Kein Gras,
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kein Strauch, kein Stein, noch Baum
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Ist hier zu sehen. Hin und wieder liegt etwas hinterlaßner
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Von Schnecken-Häusern sind hier Bänke, von Muscheln
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Die krachen, wenn man sie zerfährt. Hier sieht man öfters
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Mit einem seltsam krummen Gang, itzt in die Läng’, itzt in die
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Die wunderbar geformte Formen der runden Taschen-Krebse
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Und zu den niedern Stellen eilen, wo, voll von länglichen
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Oft noch ein kleiner Rest vom Wasser in Tiefen sich gesammlet
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Der Boden ist von sondrer Art, von oben sieht er wirblich
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Bald Schlangen gleich, bald Schuppen ähnlich, und oft
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Die aufangs zwar den Wagen-Rädern, durch ihre kleine
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Wenn man im Trab darüber fährt, bemühet sind zu wider-
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So, daß man, weil man auf dem Wagen, dadurch ein Schüt-
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Da doch der Grund so feucht und weich, daß, wo man nur ein
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Und nicht beständig in Bewegung darüber reitet, fährt und
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Man durch und in den Trieb-Sand sinkt, so daß, wie sehr
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Die Pferde den gesunknen Wagen nicht mächtig sind hervor
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Weswegen man, so viel es möglich, hier immer in Bewegung
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Wann auch verschiedne tiefe Rillen, woraus nicht alles
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Wodurch man fahren muß, vorhanden, und diese sehr verän-
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Und oftermahl viel tiefer werden, und schlammigter; versieht
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Mit einem sogenannten Lootsen, dem auf dem wandelbaren
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Der öfters sicht- und oft nicht sichtbar, so Weg’, als Tiefen
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An welcher letztern noch am meisten auf dieser fremden Fahrt
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Denn mancher ist hier umgekommen um einer viertel Stunde
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Die er entweder gar zu früh, wie oder etwan auch zu spat,
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Sich auf den fremden Weg gemacht, wie oder auch verzögert
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Indem die wiederkehr’nde Fluhten, mit grosser Eile, rückwerts
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Und zwar von Osten und von Westen, was ihnen widersteht,
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So daß (absonderlich im Nebel) aus diesem Umstand
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Neptunus Reich sey zu betreten, auch, wenn es leer, nicht ohn’
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Erhöheten sich hier, wie dort bey Mose, die verlaufnen
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So diente dieß, ein Ebenbild von jenem Durchgang vorzu-
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Wenn dieser Weg nun überbracht, so meistens in fünf
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Bequemlich zu geschehen pflegt’, und man nunmehr am festen
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Der Insel selber angelangt; pflegt’ man sich fröhlich umzu-
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Und zum erhabnen Thurm zu eilen, um, von desselben steilen
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Die, ausser dem erhabnen Dach, auf neunzig Füsse sich
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Die fremde Wunder der Natur, auch Land und Wasser zu
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Hier wird man nun, nicht ohn’ Erstaunen, zumahl wenn
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Ein ja so groß, als schön Theater, vom Luft-Kreis und der
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Der durch die runde Fern und Weite der Fluht und Luft
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Eilt, sonder Grenzen, immer fort, und muß doch, sonder Ziel,
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Hier sieht man durch ein Perspectiv, wenns Wetter klar ist,
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Den auf neun Meil entfernten Felsen von
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Die ungewisse blaue Höhe scheint in den Wolken fast zu
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Man kann es hier (so wie mans nennet) sich in die Höhe
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Nun ist der Grund von dieser Insel besonders eben, platt
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Und strecket sich, fast unvermerkt, bis an das Wasser all-
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So hier von einer solchen Breite, daß auch die allerschärfsten
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Kein’ andre Schranken hier zu finden, und keinen Strand zu
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Es läßt, als ob die blaue Luft auf der noch dunkler blauen
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In einem ungemeßnen Cirkel, der sonder Grenzen, liegt und
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Die grosse Breite des Gewässers scheint hier sich gleichsam
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Und der zuletzt gesehne Strich vom Wasser aufwerts mehr
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Als der, so unserm Strande nah. Es scheint daher das
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Zumahl bey klarer Luft, allhier natürlich einem Berge gleich,
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Der dunkel-blau, wie ein Sapphir. Wenn man, von dieser
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Daß sie aus Wasser bloß bestehe, so faßt man kaum, wie es
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Daß sich dieß wäßrigte Gebirge nicht augenblicklich abwerts
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Den nicht so hoch erhabnen Strand (so wie es scheinet) nicht
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Und daß sie Baken, Thurm und Blüse, zusammt der ganzen
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Verschlinget, und nicht überschwemmet, zumahl, wenn die
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Von Aeols rasendem Gesinde gepeitscht und fortgestossen,
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Wahrhaftig, es verdient Bewundrung, daß ein so leicht- und
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Der wilden Fluht zum Riegel dient, und gnugsam starken
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Des Wassers ungeheure Last durch seine eigne Last verdäm-
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Wenn wir nun auf der blauen Höhe bald weiß- bald rohte
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Die von der Sonnen hell bestrahlt, und, durch den dunkel-
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Noch desto mehr annoch erhoben, den Augen oft recht feurig
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Und fast illuminiret scheinen, bald sich entfernen, bald sich
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Bald in die Läng’ und aus dem Meer,
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Bald oberwerts von Hamburg her,
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Bald anderweitig in die Quer,
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Auf der nicht abzusehnden Breite,
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Bald groß und deutlich, wenn sie nah, bald klein und
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Vermögte sich an dem Spectakel des Reichs der Wellen, das
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Der Blick, bald durch ein Perspectiv, bald unbewehrt, nicht
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Es schien, ob wollte fast darüber der Geist sich von den
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Er faßte nicht, wie Schiff’ auf Bergen, die so erhaben, fahren
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Am allerunbegreiflichsten ist, daß, wenn man von oben sieht,
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Sich der sapphirnen Fluhten Cirkel rings um die ganze
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Man sucht umsonst so Pfad als Weg, worauf man in dieß
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Zur Abfahrt scheinet ebenfalls so Pfad als Weg uns aufge-
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Wo, noch vor kurzem, Wagen rollten, wo manches Pferd
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Sieht man sich itzo Wellen rollen, rauscht überall die blaue
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Die Aecker, die in ebner Länge, zusammt dem fast smaragdnen
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Der bunten Bluhmen-reichen Wiesen, illuminirte Carten
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Sind, von des Thurms erhabnen Höhe, bey jenem fast
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Des ungemeßnen Wasser-Reichs, um desto schöner noch zu
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Ob nun, zumahl bey gutem Wetter, das Land in steter
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So füllen sich doch alle Graben bis an den Teich bey jeder
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Man sieht in dieser kleinen Insel noch ferner, und nicht
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Sowohl besonders fette Kühe, als Wollen- reiche Schafe
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Wird diesen nun auf ihren Weiden ihr Futter und das meiste
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Durch das hier salze See-Gewässer, oft überflossen, feucht
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So essen sie es dennoch gerne, und schläget ihnen trefflich zu.
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Die Kühe halten oftermahl im Wasser ihre Mittags-Ruh,
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Worinn sie auf den ebnen
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Zumahl, wenn sie sich von dem Schwarm der Fliegen ange-
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Es steht auf dieser flachen Insel bald nassem und bald
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Kein Strauchwerk, kein Gebüsch, noch Staud’, ja nicht ein-
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mahl ein einz'ger Baum.
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Es muß daher bey schlechtem Wetter und Sturm, zumahl
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Wenn die vom Nebel, Frost und Schnee geschwärzte Lüfte
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Wenn die mit Schollen, Strudeln, Wirbeln erfüllte Fluhten
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Und alles zu verschlingen drohen, kein angenehmer Wohn-
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Und dennoch sind die Leute dort,
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Mit dem so seltsam-öden Ort,
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Den ihnen die Natur zur Wohnung hier beschieden,
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Von Menschen oft ganz abgesondert, durch die Gewohnheit,
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Ein Lehr-Bild, daß, wie die Gewohnheit im Guten uns oft
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Und unglückselig machen kann, sie uns den schlechten Stand
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Ja, wie uns Grön- und Lapland zeiget, denselben öfters
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Und angenehm zu machen fähig. Nun laßt uns ferner noch
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Was für unglaublich grosse Kosten, dem Handel hier zum