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Mein GOtt, in diesem warmen Theile der Frucht-
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Da eben Rocken, Gersten, Weizen, zu meinem Nutzen,
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Betracht’ ich, mit gerührtem Geiste, die Wunder Deiner
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Hier kann ich ein gemähet Feld, bedeckt mit gelben Stop-
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Dort seh’ ich ungezählte Garben, als wärens kleine Zelte,
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Die, da sie eine grosse Weite mit ihren kleinen Höhen
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Ein recht natürlich Friedens-Lager, in langen Linien, for-
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In Strichen, deren weites Ziel der schnelle Blick kaum
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Die alle fast dem Golde gleichen,
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Scheint zwischen grüner Bohnen Feldern der milden Mut-
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Mit güldnen Borten als bebrähmet, in einer prächt’gen
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Die ausgespannte reine Luft, mit hellem Licht und Wärm’
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Ist, ganz von Duft, Gewölk und Nebel befreyt, erheitert
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Die Wärme wird von dichten Bäumen gemildert, und,
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Und alles, was man sieht und fühlet, vergnügt das Aug’
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Ich seh’, durch alle Pracht gerührt, die Frucht, die GOtt
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Zumahlen den gemähten Weizen, den man nicht besser
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Der Landmann meine Frucht nicht rühmte. Gerührt
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durch diese Fruchtbarkeit
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Der reichen mir verliehnen Erndt’, bewundert’ ich die
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Derselben, und der Körner Grösse. Ich raufte, mit be-
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Von ihnen ein halb Dutzend aus, da ich denn halb er-
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Daß mir die sechs, drey hundert Körner, so, daß nicht ei-
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Ob dieses, da der grosse Geber solch einen Segen mir be-
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Nicht einer inniglichen Freude, nicht Dankens und Be-
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Wird kein Vernünft’ger leugnen dürfen. Ich danke denn,
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Die aus dem Schmecken Deiner Lieb’, o GOtt, in meiner
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Indem ich es erweg’, entstehet, Dir, Der Du aller guten
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Die uns ergetzen, nähren, tränken, erhalten, kleiden,
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Der einz’ge Born und Ursprung bist. Schau, ew’ge
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Mein durch die Ordnung der Natur recht inniglich ge-
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Mit Lob und Preis und Dank erfüllet, als ein gefällig
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Von einem, der in seiner Armuht nichts, als was Dein,
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Laß Deinen mir geschenkten Segen, nachdem des nahen
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Durch Dein allmächtigs Wollen itzt von unsern Grenzen
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Aus Gnaden mir zu Nutzen kommen! Laß, wenn wir
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Was mir geschenket, nebst den Meinen, den Meinigen