Belustigende und erbauliche Morgen-Gedanken. Nach Anleitung Mr. Thomsons

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Barthold Heinrich Brockes: Belustigende und erbauliche Morgen-Gedanken. Nach Anleitung Mr. Thomsons (1743)

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Es läßt das sanfte Morgen-Licht im bunten Osten sich
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schon seh'n,
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Die kühle Milch der grünen Pflanzen, der Thau, sinkt aus
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den grauen Höh'n.
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Man siehet an der dünnen Luft unsichtbarn Kreyses äussern
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Grenzen,
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Und, in und durch derselben Cörper, der Dämmrung annoch
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schwaches Glänzen
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Sich mit den dunklen Schatten mischen, und sie gemach,
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gemach besiegen.
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Die Nacht entweicht mit trägem Schritt, der junge Tag
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erscheinet schnell,
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Formieret eine schöne Weite, um unsre Augen zu vergnügen.
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Er zieht vor einem schönen Schauplatz die Decke weg, macht
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alles hell,
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Und stellet, was vor unser Aug’ sich durch die Dunkelheit
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verlor,
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Als würd’ es fast aufs neu’ erschaffen, uns, durch den Wech-
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sel, schöner vor.
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Der fernen Berge neblicht Haupt, der hohen Felsen feuchte
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Gipfel,
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Der träuflenden gebognen Bäume gewölbte Wolken-gleiche
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Wipfel
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Erscheinen, nehmen sichtbarlich, mit dem gestärkten Tage, zu.
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Was bis daher im Schlaf begraben, wird munter, und ver-
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läßt die Ruh.

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Auf Feldern hinkt schon hie und dort, im feuchten grünlich-
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grauen Grase,
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Mit einem ungeschickten Hüpfen, der feige lang-geohrte
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Haase.
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In Wäldern sieht das leichte Wild den unverhofften Wan-
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dersmann,
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Mit stutzigen verstöhrten Blicken, und ausgereckten Hälsen,
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an.

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Ein’ unvermuhtete Music erwachet gleichsam hin und
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wieder,
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In ganz verschiednen Tönen schallen der Creaturen Morgen-
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Lieder.
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Der Vögel angenehmes Gurgeln, der Ochsen und der Schafe
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Blecken,
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Das helle Wiehern muntrer Pferde, der frühen Hähne
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scharfes Krähn,
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Das hohle Girren treuer Tauben, der Enten schnatterndes
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Getön
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Formieren eine Harmonie. Sie scheinen gleichsam zu
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entdecken,
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Daß sie Dem, Der sie schuf, zur Ehr’, mit Freuden leben,
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fühlen, schmecken.
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Will denn der, sich zum Schaden, faul- und träge Mensch
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das Bett nicht lassen,
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Des kühlen Morgens zu geniessen, den lieblichen Geruch zu
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fassen,
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Der aus bethauten Bluhmen quillt? Will er der stillen
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Stunden sich
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Denn nicht erfreuen, die zum Denken und frohen Danken
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eigentlich
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Bestimmt und ihm geschenket scheinen? Will man, da so viel
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Guts zu spühren,

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Denn, in der That sich selbst bestehlend, so viele Lust mit Fleiß
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verlieren?
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Will man die schönste Zeit des Lebens, die eigentlich für uns
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geschaffen,
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Nur unvernünft’gen Thieren lassen, und sie verschnarchen
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und verschlafen?
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Ist es erlaubt, in gleichsam todter Vergessenheit, in schwar-
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zen Träumen,
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Den schönsten Theil von unsrer Zeit, den frischen Morgen,
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zu versäumen?
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Da, leyder! tausend Menschen sterben, die, wie die frühe Zeit
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so schön,
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Wie lieblich denn die Welt geschmückt, auch nicht ein einzigs
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mahl gesehn.
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Wie werden wir, da GOtt der HErr uns so viel Gutes wollen
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gönnen,
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Und wir es gleichsam von uns stossen, doch unser Thun
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beschönen können?
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Erwacht! dort steigt des hellen Tages durchlauchtiger
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Monarch hervor,
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Mit güldnem Glanz und Licht gekrönt. Es überschwemmt
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sein Strahlen-Heer
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Die ganze sichtbare Natur, als wie mit einem Segens-
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Meer.
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Es wird der, erst durch Jhn so schön geschmückt gewes’ne,
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Wolken-Flor,
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Durch seine Gegenwart, beschämt. Jhr erst so schöner
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Putz verschwindet,
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Da man des Lichtes Quelle selbst noch tausend mahl so herr-
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lich findet.
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Die sich nunmehr vermindernde, verdünnend’ und zertheiln-
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de Düfte,

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Das sich nunmehr verschönernde, durch ihn gestärkte Blau
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der Lüfte,
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Der hohen Felsen äußre Spitzen, die prächtig in die Höhe
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ragen,
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Indem derselben äußre Rand, mit Himmels-Gold, als wie
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beschlagen,
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Bemerken, selbst darob erfreut, sein’ Ankunft. Bis zuletzt
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die Wälder,
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Und endlich auch die niedern Flächen der Aecker, Wiesen,
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Gärten, Felder,
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Durch seinen schrägen Strahl beflossen, in güldnem Glanz
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und Schimmer glühn,
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Wodurch des Grases und der Blätter vorher schon angeneh-
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mes Grün
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Noch tausend mahl verschönert wird, die Bluhmen noch viel
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schöner blühn.

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Nun glänzet alles, was man sieht, Luft, Erde, Felder, Thal
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und Hügel,
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Absonderlich empfängt die Fluht, als ein polierter Himmels-
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Spiegel,
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Den hellen Glanz gedoppelt helle,
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Es blitzt nicht nur vom regen Schimmer ein’ jegliche bewegte
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Welle,
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Und suchet einen Fluß von Silber in Schuppen-förmgen
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halben Kreisen,
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In einer zitternden Bewegung, und schnellem Spielen uns zu
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weisen;
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Man siehet ihre glatte Flächen auf einer jeden stillen Stelle,
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Worinn im reinen Wiederschein, als in geschliffene Kry-
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stallen,
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Die allerzierlichsten Figuren des Himmels und der Erden
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fallen,

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(die itzt im hellen Sonnen-Strahl
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Sich gleichsam überall vergülden)
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Von aller schönen Creaturen so herrlichem Original,
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Noch eine liebliche Copie, die Anmuht zu verdoppeln,
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bilden.
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Muß man bey so viel Herrlichkeiten denn fast gezwungen
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nicht gestehn,
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Zu ihres grossen Schöpfers Ehren, die Welt sey wunder-
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würdig schön?
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Und ist nicht jedermann verpflichet, mit Lust und Dank sie
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anzusehn?

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Barthold Heinrich Brockes
(16801747)

* 22.09.1680 in Hamburg, † 16.01.1747 in Hamburg

männlich, geb. Brockes

deutscher Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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