Der Fundator

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Annette von Droste-Hülshoff: Der Fundator (1842)

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Im Westen schwimmt ein falber Strich,
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Der Abendstern entzündet sich
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Grad' überm Sankt Georg am Tore;
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Schwer haucht der Dunst vom nahen Moore.
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Schlaftrunkne Schwäne kreisen sacht
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Ums Eiland, wo die graue Wacht
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Sich hebt aus Wasserbins' und Rohre.

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Auf ihrem Dach die Fledermaus,
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Sie schaukelt sich, sie breitet aus
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Den Rippenschirm des Schwingenflosses,
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Und, mit dem Schwirren des Geschosses,
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Entlang den Teich, hinauf, hinab,
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Dann klammert sie am Fensterstab,
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Und blinzt in das Gemach des Schlosses.

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Ein weit Gelaß, im Sammetstaat!
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Wo einst der mächtige Prälat
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Des Hauses Chronik hat geschrieben.
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Frisch ist der Baldachin geblieben,
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Der güldne Tisch, an dem er saß,
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Und seine Seelenmesse las
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Man heut in der Kapelle drüben.

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Heut sind es grade hundert Jahr,
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Seit er gelegen auf der Bahr'
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Mit seinem Kreuz und Silberstabe.
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Die ew'ge Lamp' an seinem Grabe
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Hat heute hundert Jahr gebrannt.
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In seinem Sessel an der Wand
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Sitzt heut ein schlichter alter Knabe.

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Des Hauses Diener, Sigismund,
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Harrt hier der Herrschaft, Stund' auf Stund':
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Schon kam die Nacht mit ihren Flören,
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Oft glaubt die Kutsche er zu hören,
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Ihr Quitschern in des Weges Kies,
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Er richtet sich – doch nein – es blies
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Der Abendwind nur durch die Föhren.

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's ist eine Dämmernacht, genau
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Gemacht für Alp und weiße Frau.
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Dem Junkerlein ward es zu lange,
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Dort schläft es hinterm Damasthange.
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Die Chronik hält der Alte noch,
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Und blättert fort im Finstern, doch
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Im Ohre summt es gleich Gesange:

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»so hab' ich dieses Schloß erbaut,
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Ihm mein Erworbnes anvertraut,
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Zu des Geschlechtes Nutz und Walten;
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Ein neuer Stamm sprießt aus dem alten,
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Gott segne ihn! Gott mach' ihn groß! –«
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Der Alte horcht, das Buch vom Schoß
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Schiebt sacht er in der Lade Spalten:

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Nein – durch das Fenster ein und aus
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Zog schrillend nur die Fledermaus;
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Nun schießt sie fort. – Der Alte lehnet
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Am Simse. Wie der Teich sich dehnet
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Ums Eiland, wo der Warte Rund,
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Sich tief schattiert im matten Grund.
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Das Röhricht knirrt, die Unke stöhnet.

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Dort, denkt der Greis, dort hat gewacht
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Der alte Kirchenfürst, wenn Nacht
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Sich auf den Weiher hat ergossen.
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Dort hat den Reiher er geschossen,
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Und zugeschaut des Schlosses Bau,
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Sein weiß Habit, sein Auge grau,
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Lugt' drüben an den Fenstersprossen.

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Wie scheint der Mond so kümmerlich!
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– Er birgt wohl hinterm Tanne sich –
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Schaut nicht der Turm wie 'ne Laterne,
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Verhauchend, dunstig, aus der Ferne!
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Wie steigt der blaue Duft im Rohr,
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Und rollt sich am Gesims empor!
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Wie seltsam blinken heut die Sterne!

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Doch ha! – er blinzt, er spannt das Aug',
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Denn dicht und dichter schwillt der Rauch,
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Als ob ein Docht sich langsam fache,
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Entzündet sich im Turmgemache
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Wie Mondenschein ein graues Licht,
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Und dennoch – dennoch – las er nicht,
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Nicht Neumond heut im Almanache? –

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Was ist das? deutlich, nur getrübt
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Vom Dunst der hin und wieder schiebt,
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Ein Tisch, ein Licht, in Turmes Mitten,
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Und nun, – nun kömmt es hergeschritten,
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Ganz wie ein Schatten an der Wand,
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Es hebt den Arm, es regt die Hand, –
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Nun ist es an den Tisch geglitten.

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Und nieder sitzt es, langsam, steif,
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Was in der Hand? – ein weißer Streif! –
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Nun zieht es etwas aus der Scheiden
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Und fingert mit den Händen beiden,
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Ein Ding, – ein Stäbchen ungefähr, –
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Dran fährt es langsam hin und her,
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Es scheint die Feder anzuschneiden.

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Der Diener blinzt und blinzt hinaus:
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Der Schemen schwankt und bleichet aus,
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Noch sieht er es die Feder tunken,
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Da drüber gleitet es wie Funken,
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Und in demselbigen Moment
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Ist alles in das Element
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Der spurlos finstern Nacht versunken.

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Noch immer steht der Sigismund,
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Noch starrt er nach der Warte Rund,
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Ihn dünkt, des Weihers Flächen rauschen,
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Weit beugt er übern Sims, zu lauschen;
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Ein Ruder! – nein, die Schwäne ziehn!
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Grad hört er längs dem Ufergrün
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Sie sacht ihr tiefes Schnarchen tauschen.

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Er schließt das Fenster. – »Licht, o Licht!« –
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Doch mag das Junkerlein er nicht
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So plötzlich aus dem Schlafe fassen,
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Noch minder es im Saale lassen.
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Sacht schiebt er sich dem Sessel ein,
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Zieht sein korallnes Nösterlein,
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– Was klingelt drüben an den Tassen? –

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Nein – eine Fliege schnurrt im Glas!
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Dem Alten wird die Stirne naß;
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Die Möbeln stehn wie Totenmale,
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Es regt und rüttelt sich im Saale,
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Allmählich weicht die Tür zurück,
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Und in demselben Augenblick
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Schlägt an die Dogge im Portale.

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Der Alte drückt sich dicht zuhauf,
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Er lauscht mit Doppelsinnen auf,
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– Ja! am Parkett ein leises Streichen,
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Wie Wiesel nach der Stiege schleichen –
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Und immer härter, Tapp an Tapp,
125
Wie mit Sandalen, auf und ab,
126
Es kömmt – es naht – er hört es keuchen; –

127
Sein Sessel knackt! – ihm schwimmt das Hirn –
128
Ein Odem, dicht an seiner Stirn!
129
Da fährt er auf und wild zurücke,
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Errafft das Kind mit blindem Glücke
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Und stürzt den Korridor entlang.
132
O, Gott sei Dank! ein Licht im Gang,
133
Die Kutsche rasselt auf die Brücke!

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Annette von Droste-Hülshoff
(17971848)

* 10.01.1797 in Burg Hülshoff, † 24.05.1848 in Burg Meersburg

weiblich, geb. von Droste-Hülshoff

natürliche Todesursache | Lungenentzündung

deutsche Schriftstellerin und Komponistin

(Aus: Wikidata.org)

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