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Jüngst, da ich mich, wie sonst, den Grillen überlasse,
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Gerath ich ungefähr in die Mariengasse.
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Ein Fremder, den ich nur dem Namen nach gekannt,
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Läuft plötzlich auf mich zu, ergreift mich bei der Hand
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Und spricht: »Wie geht's?
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Von Ihnen hoff' ich auch erwünschtes Wohlergehen.
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Er folgt mir Schritt vor Schritt, und klebt mir lächelnd an.
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Ist etwas, frag' ich ihn, womit ich dienen kann?
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Er danket und versetzt: »Sie werden mich schon kennen,
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Und Ihre Freundschaft mir, als einem Dichter, gönnen.«
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Mein Herr, Sie sollen mir um desto werther sein.
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Ich eil', ich stehe still, von ihm mich zu befrein,
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Und raun', ich weiß nicht was, dem Diener in die Ohren;
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Doch hier ist alle Müh' und alle Kunst verloren.
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Mir bricht der Angstschweiß aus. O wie beneidenswerth
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Gedenk' ich, ist der Thor, der Thoren gerne hört!
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Indessen strömt sein Mund von rauschendem Geschwätze;
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Er lobt die schöne Stadt und nennt mir alle Plätze,
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Die Brücken, jedes Thor, die Märkte, Wall und Wacht,
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Und lehrt mich, wie der Lenz die Gärten lustig macht.
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Ich schweig, er fähret fort: »Ist man so still? ich finde,
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Daß die Begleitung Sie nicht sonderlich verbinde;
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Allein, ich schlendre mit, und Sie erlauben mir
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Für dies Mal kühn zu sein. Doch wohin gehen wir?«
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Bemühen Sie sich nicht: ich kann mich nicht verweilen,
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Und muß zu einem Freund, den Sie nicht kennen, eilen.
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Er wohnet weit von hier, die Alster ganz vorbei,
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Noch hinter Böckelmanns bekannten Gärtnerei.
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»ich habe nichts zu thun; was heißen tausend Schritte?
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Im Gehen, glauben Sie's, bin ich ein rechter Britte.«
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Mich krümm' ich, wie ein Pferd, das, bei zu schwerer Last,
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Kopf, Maul und Ohren hängt, und seinen Treiber haßt.
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Er räuspert sich und spricht: »Wahr ist's, sich selbst zu rühmen,
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So sehr man sich auch kennt, das will sich nicht geziemen;
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Doch prüfen Sie mich nur: ich wette, daß Ihr Freund,
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Mit dem ein jedes Jahr Sie zärtlicher vereint,
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Ich wette: Wilkens selbst, und Müller, den Sie lieben,
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Und Carpser, und Borgeest, die sollen ihren Trieben
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Nie so gefällig sein. Mich übt der Dichtkunst Flor.
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Neun Musen stell' ich mir, so wie neun Kegel, vor.
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Man wirft, und trifft doch Holz: es sei viel oder wenig.
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Die Ecken schlägt man um, verfehlt man gleich den König.
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Man ziele, dichte nur, und mische sich ins Spiele.
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Werd' ich nicht episch groß, und bin ich kein Virgil;
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Wohlan! so reim' ich schnell von tausend andern Dingen:
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Mit einer Muse muß mir doch der Streich gelingen,
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Erreich' ich Alle nicht. Ich tanze wie du Vall:
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Das sah man auf dem Baum, bei dem Freimäurerball.
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Finazzi singet gut: doch ich kann besser singen.«
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Nunmehr gewann ich Zeit, ein Wörtchen anzubringen.
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Hat keine Mutter nicht, kein Vetter, kein Geschlecht,
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An Ihrem Wohlsein Theil, an Ihren Stunden Recht?
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Sollt' ihrer keiner nicht Ihr Dasein nöthig haben?
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»wir sprechen uns nicht mehr, denn alle sind begraben.«
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O die sind wohl daran! nun trifft die Reihe mich,
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Betäubte Märtyrer! Verfolge! Morde! Sprich!
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Denn ach! die Stunde kömmt, die ich so lange scheute,
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Die mir das alte Weib in Borstel prophezeite,
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Als ich ein Knabe war, und sie mit dürrer Hand
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Den Loostopf schüttelte, griff, mein Verhängniß fand,
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Und mir den Ausspruch gab: Es wird ihn, merkt es eben!
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Kein Arzt, kein Alchmist, kein Fahnenschmidt vergeben:
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Ihn fällt kein Rauferschwert, kein Seitenweh und Gicht,
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Das träge Podagra, die Schwindsucht thut es nicht.
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Die größeste Gefahr wird er von Schwätzern leiden,
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Und wird er alt und klug so muß er Redner meiden.
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Wir waren, recht um zehn, wo man die Kirche schaut,
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Die, Magdalene, dir Graf Adolph aufgebaut.
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Da sollte nun mein Freund, mit Acten und Gebühren,
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Selbst vor dem Richter stehn, und sonst sein Recht verlieren.
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»weil ich auf diese Zeit jetzt vorgeladen bin,
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So,« spricht er, »gehn Sie doch mit mir zum Prätor hin,
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Und hören, wie ich dort ...« Ist mir das zuzumuthen?
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Kann ich Ihr Beistand sein? Versteh' ich die Statuten?
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Und bin ich nicht versagt? »Nun werd' ich zweifelvoll,
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Ob ich Sie, oder nicht mein Recht, verlassen soll?«
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Mich, mich, mein Herr. »O nein!« Er rennt mir vor; ich schleiche,
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Als im Triumph geführt, weil ich dem Stärkern weiche.
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Geduld! Was hab' ich nun für Fragen auszustehn?
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»wie finden Sie den Brocks, Hammoniens Mäcen?«
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Ich find' und ehr' in ihm den Weisen unsrer Zeiten;
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Allein, er wird, daher, kein Freund von allen Leuten.
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Er wählet, die er liebt, ist sinnreich ohne Tand,
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Leutselig ohne Falsch, noch edler, als sein Stand,
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Und ihn vergnügen nur die Würden, die er schmücket,
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Wann er sein Vaterland und das Verdienst beglücket.
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»empfehlen Sie ihm den!« (Hier zeigt der Thor auf sich.)
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»ihr Mitgehilf', Ihr Rath, Ihr Hinterhalt werd' ich.
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Ich sterbe, falls Sie mir die zweite Rolle geben,
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Wenn wir nicht jeden dort bald aus dem Sattel heben.«
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Sie irren ungemein in Ihrer Klügelei.
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Vor andern ist sein Haus von solchen Ränken frei.
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Der Liebling des Mercur, den Fleiß und Glück erhöhet,
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Der Doctor, der sogar den Lycophron verstehet,
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Verdrängen keinen nicht, der einem Brocks gefällt,
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Der jeden, nach Verdienst, den Freunden zugesellt.
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»das ist was Seltsames. Sie scherzen.« Was ich sage,
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Bestätiget gewiß die Wahrheit alle Tage.
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»ja, nun verehr' ich erst den weitberühmten Mann,
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Und, kurz, ich ruhe nicht, bis ich ihn sprechen kann.«
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Ihn sprechen fällt nicht schwer, wenn Sie es nur verlangen:
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Ein so gescheidter Kopf wird immer wohl empfangen.
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Und sollt' er anfangs auch nicht mehr als höflich sein,
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So räumen Sie ihm Zeit, Sie g'nug zu kennen, ein.
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Vielleicht verbirgt er sich im Reden und im Schweigen,
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Sein hulderfülltes Herz nicht gar zu früh zu zeigen.
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»mir fehlt es nicht an Witz, wann ich geschäftig bin.
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Sprech' ich ihn heute nicht, so geh' ich morgen hin,
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Und übermorgen auch. Die Sache recht zu lenken,
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Will ich den Diener selbst mit einem Vers beschenken.
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Ich gebe gar zu gern. Er merkt mir schon den Tag,
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Da er mich melden darf, und auch den Zeigerschlag.
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Begegnet mir der Herr, so eil' ich ihm zur Seiten;
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Ich will vom Rathhaus ihn bis an sein Haus begleiten,
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Oft gegenwärtig sein: kraft eines Unterrichts,
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Den jener Waidmann gab: Jagt; sonsten fangt ihr nichts.«
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So sprach, doch nein! so schrie der unerschöpfte Schwätzer,
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Als nun mein Liscow kam: (der Bruder von dem Ketzer,
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Den noch Germanicus vielleicht dereinst bekehrt)
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Der kannte meinen Mann und seinen ganzen Werth.
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Wir bleiben also stehn. Indem wir uns befragen:
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Woher jetzt, und wohin? und uns die Antwort sagen,
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Zupf' ich ihn bei dem Arm, durch ihn mich frei zu sehn;
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Doch der verstockte Schalk lacht und will nichts verstehn.
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Ich wink' ihm, recht im Zorn, weil alle Winke fehlen.
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Wie? wollten Sie mir nicht was insgeheim erzählen?
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»ja: etwas Wichtiges; allein zur andern Zeit,
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Denn heute wird von mir der Nisan nicht entweiht.
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Das auserwählte Volk aus Abrahams Geschlechte
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Verzehrt sein Osterlamm und freut sich seiner Rechte.«
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Die Scrupel solcher Art, mein Herr, verschonen mich.
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»doch mir und Tausenden sind Scrupel fürchterlich.
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Verhöhnen Sie so sehr der Juden Glaubenszeichen,
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Die, dem Gewissen nach, so vielen Christen gleichen?
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Entschuldigen Sie mich: ich sprech' ein andermal.«
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O schwarzer Unglückstag, was bringst du mir für Qual!
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Der Unbarmherzige, der Spötter, geht, und fliehet,
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Obgleich er über mir das große Messer siehet,
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Mit dem der Prahler ficht. Allein, wer zeigt sich dort?
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Sein Gegner kömmt und schreit: »Wohin, Nichtswürd'ger? Fort!«
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Und sagt im Scherz zu mir: »Dürft' ich Sie zeugen lassen!«
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Ja! müßt' auch Ihre Hand mein Ohr, auf römisch, fassen.
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Er schleppt ihn vor Gericht: man lärmt, man ruft und schilt:
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Und alles läuft herbei, zu sehen, wem es gilt.
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So hat mich dem Verdruß, den ich erdulden müssen,
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Der Gott, den Käuflin kennt, Apollo selbst entrissen.