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O deutscher Ruhm, wärst du die Glocke rein,
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Am Thurm der Eintracht hängend hoch im Frei'n,
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Glücksel'ge Hand, die diese Glocke rührt!
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O deutsche Kunst, wärst du die Muse frei,
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Dein schöner Leib entstellt nicht von Livrei,
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Von Banden deine Flügel nicht umschnürt!
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Die deutsche Kunst hat jüngst am deutschen Strom
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Dem deutschen Ruhm gebaut den griech'schen Dom,
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Walhalla! Große Todte hat gesellig
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Ein deutscher Fürst ins Haus am Stauf geladen,
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Deß Marmorsäulen jetzt im Mondlicht baden
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Und sich im Strome spiegeln selbstgefällig;
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Kein Schmeichler ist der Strom, im Spiegel schimmert
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Der stolze Bau zerschwankend und zertrümmert. –
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Wer deutsche Größen richtend wägt und mißt,
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Deß Herz sei groß und stark wie Deutschland ist,
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Den Strahlenkranz des Ruhmes zu ertragen
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Auch jener Größen, die ihm Wunden schlagen!
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Ha, Mitternacht! Fernher verhallen träge
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Vom Thurm der alten Stadt zwölf Glockenschläge.
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In langem Zug gespenstig, feierlich
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Empor die breiten Tempelstufen schreiten
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Des Fürsten Gäste, Trachten aller Zeiten;
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Die Einen strecken, Andre bücken sich,
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Daß Kleinheit dreist zur Größe sich bequeme,
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Daß höhrer Wuchs die Niedern nicht beschäme.
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Der Zug ist eingetreten in die Hallen
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Und rasselnd sind die Pforten zugefallen.
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Der Erste ist ein Mönch, aufrecht von Gang,
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Breitschultrig, kerngesund, von ehrnen Knochen,
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Ein Recke, der zum Mummenschanz gekrochen
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Ins Klosterkleid; er trägt es wohl nicht lang.
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Erstarkt zum Waffenspiel schwingt seine Hand
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Die Bibel wie ein Schwert, hält sie umfahn
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Wie ein Panier, auf dessen Fahnenband
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Sein Spruch: »Das Wort sie sollen lassen stahn!«
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Mit seinem Buche schlägt er an die Pforten
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Und läßt vernehmen sich in solchen Worten:
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»die schlimmsten Ketten, die mein Volk getragen,
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Wahnglaubens Ketten hab ich stolz zerschlagen,
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Dreiköpf'gen Höllendrachen kühn zertreten,
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Der sich in dreifach Kronenband vermummt,
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Dem deutschen Wort, dem Seraph gramverstummt,
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Löst' ich die Zung' und lehrt' ihn singen, beten
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Und reden treu die Sprache der Propheten.
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Nur halbes Ernten gab der reiche Same,
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Zerspalten hat mein Volk der Streit um Garben,
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Der Riß ging durch mein Herz, noch trägt's die Narben!
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Thut auf! Martinus Luther ist mein Name!«
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Der Zweite ist ein Fürst im Kronenglanz,
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Durch seine Adern rollt gemischtes Blut,
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Die Zähheit Habsburgs und französ'sche Gluth,
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Das große Herz jedoch blieb deutsch und ganz.
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Mit seinem Zepter klopft er an die Pforten
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Und läßt vernehmen sich in solchen Worten:
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»was jener Mönch begann, wollt' ich vollenden
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Und selbst beginnen, was er noch nicht ahnte;
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Manch Wundmal noch an alte Ketten mahnte,
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Ich wollt' es heilen mit barmherz'gen Händen.
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Wie Christ hab' ich vom Kreuze meiner Throne
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Gepredigt Duldung, daß die Spaltung weiche;
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Geweckt die Todten, des Gedankens Leiche,
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Und ihn bestellt zum Hüter meiner Krone
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Und ihn zum Herold deutschen Ruhms berufen;
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Den Pflug, den ält'sten Siegeswagen, lenkte
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Befreit, bekränzt, ich durch des Landmanns Hufen,
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Drauf gern ein volles Segensmeer ich senkte.
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O klein und schwach Gefäß, durch das ich's leite,
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O kurzes Leben, ich erfuhr's mit Schmerzen!
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Thut auf! Ich bin genannt Joseph der Zweite,
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Der Erste doch in meines Volkes Herzen!«
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Ein Bauer ist der Dritte, derb und feist,
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Gutmüth'gen Mund von schwarzem Bart umkreist,
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Die Büchse auf sein Lodenwamms geladen;
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Säh man ihn so vor sich, man glaubte dreist
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Sein Werth und größt' Verdienst lieg' in den Waden.
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Doch trägt ein Banner er, ich kenn' es wohl,
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Das ist der Felsenadler von Tyrol.
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Mit seinem Kolben klopft er an die Pforten
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Und läßt vernehmen sich in solchen Worten:
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»sah ich nicht dort die Rütlimänner gehn?
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Ich that wie sie, bei ihnen will ich stehn!
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Ich bin kein bessrer Mann als alle Andern,
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Doch Einer muß für alle Brüder wandern;
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So wird ein schlichter Stein Schlußstein der Halle,
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Ein einfach Blatt zum Wipfel über alle.
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Kein Einzler komm' ich, nein, ein Heldentausend
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Ein Heer von Männern, angeschwollen brausend,
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Das rettend in sein Felsenschloß getragen
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Den deutschen Ruhm in schmachvoll düstern Tagen,
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Und leuchtend ihn bewahrt in Ungewittern,
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Als Deutschlands Odem nur ein knechtisch Zittern.
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Hat unser Rohr manch' Deutschen hingebrannt,
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Was trug der Schelm französisch Knechtgewand!
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Wie hier ich steh', stand ich auf Mantuas Walle
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Und bot dem Blei die Brust, Einer für Alle.
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Thut auf! Es pocht Tyrol, das Heldenland,
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Statt Aller Einer nur, der Wirth vom Sand!«
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Unfern ragt ein Gerüst von seltnem Bau,
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Ein Richtmaß scheint's, Rekrutenwuchs zu proben;
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Der Pfahl trägt Landesfarben weiß und blau
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Und Aufschrift gothisch auf der Tafel oben:
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»allhier Walhallagrößen seiend Messung,
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Doch bojuvar'schen Maßstabs Nichtvergessung!«
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Es winkt ein Mann, gutdeutsch genannt Gensdarm,
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Den Drei'n, zu treten an des Maßstabs Arm.
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Der Ordensmann will, ein bescheidner Weiser,
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Den Vortritt gönnen gern dem großen Kaiser;
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Der Fürst, ihm freundlich winkend an den Stand.
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Ans Maß tritt Luther; ha, es wankt dem Schritt,
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Doch eine Stimme ruft: »Zu groß, zu groß!«
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Die Pforte fest in Riegel ruht und Schloß.
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Da kehrt der Mönch gen Nord mit festem Schritt:
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»lebt wohl! Gen Wittenberg zur Grabeszelle,
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Für die ich klein genug, will heim ich kehren,
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Und meditiren in Gedankenhelle,
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Und beten heiß für meines Volkes Ehren.«
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Ans Maß Josephus jetzt, der Kaiser, tritt,
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Doch eine Stimme ruft: »Zu fein, zu klein!«
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Da lenkt der Kaiser ostwärts seinen Schritt:
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»für Völkergröße, traun, macht' ich mich klein.
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Lebt wohl! Zu Wien, in meines Volkes Mitten
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Die Klostergruft will ich mit Heimweh grüßen,
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Und wieder ruhn zu meiner Mutter Füßen,
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Lauschend, wie sie mir jetzt im Bild abbitten.«
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Dem Maß beugt Hofer nun sein starr Genick,
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Doch eine Stimme ruft: »Zu dick, zu dick!«
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Da kehrt der Sandwirth um auf Südens Wegen:
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»schier etwas dick war's, doch nicht dick genug,
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Die Feind' und Gleißner alle wegzufegen!«
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Dick aufgetragne Farben: Felsenflug
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Und Pulvernebel, Hiebe, Kugelregen!
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Ade! Aufs Neu bezieh' ich heimatfroh
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Mein alt Quartier: »Derzeit unwissend wo.«