Capvt 2

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Anna Ovena Hoyers: Capvt 2 (1619)

1
Es war ein Mann/ vernehmet recht/
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Tapffer und reich von Güter/
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Eli Melechs freund von geschlecht/
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Auch ein Bethlehemiter.
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Ein feiner Mann Boas genandt/
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Der ließ auch Gersten schneiden;
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Naemi war er wol bekandt/
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Die mit Ruth saß in leiden/
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Einsam/ und beyde nehrten sich
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Durch das werck ihrer hände/
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Wie arme Witwen kümmerlich/
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Pflegen in ihrm Elende.
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Es war gering ihr beyder sach/
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Vormals besser gewesen/
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Darumb Ruth zu Naemi sprach:
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Last mich gehn und aufflesen
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Ähern auffs feld dem nach/ für dem
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Ich gnad und gunst itzt finde/
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Vnd da ich seyn werd angenehm/
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Im feld bey dem Gesinde.
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Geh hin mein Tochter/ antwort sie/
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Ich will es dir nicht wehren/
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Bring was zu hauß daß wir uns hie
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Mögen davon ernehren.
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Sie ging hin/ merckt doch was geschicht/
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Vnd kam auff Boas Acker/
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Jedoch den Mann sie kante nicht/
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Sie laß die ähern wacker
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Den Schnittern nach. Boas der Mann
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Von Bethlehem kam gangen/
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Er sprach die Schnitter also an:
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Was ihr habt angefangen/
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Das geh in Gottes Namen fort/
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Der sey mit euch im wercke.
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Danck habt/ war wider jhr antwort/
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Der Herr sey ewer stärcke.
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Boas sah Ruth auch da im Feld/
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Vnd sprach zu seinem Knaben
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Der ubr die Schnitter war gestellt:
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Was will die Dirne haben?
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Wes ist sie? Der Knab gab bescheit:
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Sie ist/ hab ich vernommen/
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Die von Moab vor wenig zeit
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Ist mit Naemi kommen.
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Ferner der Knab zu Boas sprach:
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Sie ist hie heut gewesen
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Bey uns im Feld den gantzen Tag.
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Die ähern auffzulesen
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Den schnittern nach; dieweil sie mich
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Drumb bath ihr diß zu günnen/
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Solch ihre bitt an mich hab ich
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Ihr nicht abschlagen können.
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Fleißig ist sie gewesen heut
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Es geht ihr wol von handen/
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Von morgen biß auff diese zeit
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Ist sie bey uns gestanden.
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Da ging Boas selbst hin zu ihr/
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Sprach mit freundtlichen worten:
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Meine Tochter gehorche mir
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Vnd bleib an diesen Orten/
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Es soll dir nichts zu leid geschehn/
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Darumb geh' nicht von hinnen/
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Mit meinen Dirnen soltu gehn/
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Die dich anleiten können/
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Da sie schneiden/ geh' jhnen nach/
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Dem Volck hab ich gebotten
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Daß keiner dich antast/ er sprach/
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Oder sonst soll verspotten.
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Vnd so dich durst/ geh hin zum krug/
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Vnd trinck mit meinen Knaben/
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Es wird für dir auch seyn genug/
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Dein hertz damit zu laben.
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Da fiel sie auff ihr angesicht/
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Demütig sie ihn ehret/
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Sprach: Ich hab je verdienet nicht
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Das mir itzt widerfähret/
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Ich weiß auch nicht in meinem sinn
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Womit ich gnad bekommen/
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Die ich doch hie ein Frembde bin.
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Er sprach ich hab vernommen/
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Daß du nach deines Mannes todt/
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Hast wollen nicht verlassen
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Dein Schwieger Mutter in der noth/
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Sondern mit jhr die strassen
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Gezogen bist im frembden Landt/
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Hast ihr viel guts erzeiget;
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Bey einem Volck dir unbekant
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Zu bleiben bist geneiget.
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Der Herr vergelt dir deine that/
90
Vnd mach dein lohn vollkommen:
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Der zu dem Herren Zuflucht hat
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Wird von jhm angenommen.
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Israels Gott sey immer zu
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Dein Hülff und Trost im leben;
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Vnter des flügeln jtzund du
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Dich hast zu wohnen geben.
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Ruth sich der wort erfrewen thet/
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Vnd antwort jhm demütig:
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Wie freundlich hat mein Herr geredt/
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Vnd ist mir doch so gütig.
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Nun ich für ewren augen gunst
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Vnd gnade hab gefunden/
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Wird von mir nichts begehret sonst/
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Mein Leid ist mir verschwunden.
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Was solt ich doch begehren mehr
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Denn ewer Gunst alleine?
107
Weil ich geringer bin/ mein Herr/
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Als ewer Mägde eine.
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Er sprach zu jhr: Wenns essen zeit
110
Ist/ solt dich auch hernahen/
111
Vnd bey dem Volck nach der arbeit/
112
Dein speise mit empfahen;
113
Ihrer freyheit dich mit gebrauch/
114
Vnd tuncke deinen bissen
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In essig wie die andern auch/
116
So speiß einnehmen müssen.
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Sie nam diß an mit danckbarkeit/
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Darüber sich ergetzte/
119
Vnd da es war zu essen zeit/
120
Sie sich mit nieder setzte.
121
Boas legt selbst zu essen für/
122
Sie aß/ er ließ jhm langen
123
Gedörte ähern gab er jhr/
124
Die man sonst nennet Sangen:
125
Sie aß sich mit den andern satt/
126
Stund wieder auff zu lesen/
127
Von Sangen sie noch uber hatt/
128
Die zur mahlzeit gewesen.
129
Boas zu seinem knaben sprach:
130
Ihr solt sie nicht beschämen
131
Sondern lasset was bleiben nach/
132
Davon sie mög auffnemen;
133
Auch von dem hauffen ligen last/
134
Als ob jhr es nicht achtet;
135
Sie ist bey uns frembd wie ein Gast/
136
Ihr noth bey euch betrachtet.
137
Also lase sie fleissig auff/
138
Vnd war dasmal zum ersten/
139
So sie gesamlet hatt zu hauff/
140
Bey einem Epha gersten;
141
Da sie es hatt geschlagen auß/
142
Sie hub es auff zu tragen/
143
Kam damit in die Statt zu hauß:
144
Naemi sprach mit fragen/
145
Da sie diß all's gesehen hatt
146
Vnd von der Ruth empfangen
147
Das/ davon sie war g'worden satt/
148
Auch g'blieben nach von Sangen:
149
Mein Tochter wo bist g'wesen heut
150
Vnd wo bistu herkommen?
151
Es müssen g'wiß seyn gute Leut
152
Die dich hab'n angenommen.
153
Sie gab es zuerkennen ihr/
154
Sprach: da ich hab gelesen
155
Vnd der diß all's hat geben mir
156
Ist der Boas gewesen.
157
Naemi sprach zu ihrer Schnur/
158
Der Mann ist mein bekanter/
159
Mein Tochter sey zu frieden nur/
160
Er ist meins Manns Verwanter/
161
Vnd Erb/ ein solcher frommer Mann/
162
Der nicht hat unterlassen
163
Sein Gütigkeit zu zeigen an
164
Thut unser sich anmassen.
165
An den Todten und Vns hat er
166
Barmhertzigkeit beweiset;
167
Geseg'n ihn dafür Gott der Herr/
168
Den er mit gutthat preiset.
169
Ruth wieder zu Naemi sprach/
170
Der Mann sagt mir imgleichen/
171
Ich solt sein'n Dirnen folgen nach/
172
Vnd nicht von ihnen weichen/
173
Biß alles Korn zu hauß gebracht/
174
Solt auch mit jhnen essen/
175
Solch wort hat er zu mir gesagt/
176
Die ich nicht kan vergessen.
177
Naemi sprach ja/ das ist gut/
178
Daß du mit jhnen gehest;
179
Niemand dir da einreden thut/
180
Wie du diß wol verstehest.
181
Also die Ruth zu ihnen sich
182
Bald widerumb gesellte/
183
Vnd laß/ wie vor geredet ich/
184
Da ähren auff im Felde/
185
Bey Boas Volck: wolt zu der zeit
186
Auff ander Feld nicht gehen/
187
Biß daß an Gerst und Weitzen beid
188
Die Ernd da war geschehen.
189
Darnach sie zu Hauß wider kehrt/
190
Naemi zu ernehren/
191
Die sie als jhre Mutter ehrt/
192
Wolt nicht mehr auß begehren.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Anna Ovena Hoyers
(15841655)

* 01.01.1584 in Koldenbüttel, † 27.11.1655 in Gut Sittwick bei Stockholm

weiblich, geb. Hoijers

norddeutsche Dichterin der Barockzeit

(Aus: Wikidata.org)

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