Unter dick belaubten Zweigen hoher Linden, schlancker Buchen

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Barthold Heinrich Brockes: Unter dick belaubten Zweigen hoher Linden, schlancker Buchen Titel entspricht 1. Vers(1713)

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Unter dick belaubten Zweigen hoher Linden, schlancker Buchen,
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Gieng Beraldo, kühle Schatten bey der schwülen Luft zu suchen,
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Weil er, fast den gantzen Morgen, der Geschöpfe Schmuck und Pracht,
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Auf den Hügeln, in den Thälern, zu betrachten zugebracht.
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Bald hatt' ihm ein heller Bach, der auf glatten Kieseln eilet,
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Bald ein schroff- und steiler Fels, bald ein angenehm Gebüsche,
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Bald ein wallend Aehren-Meer, durch sein liebliches Gezische,
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Bald der leichten Vögel Zwitschern, eine sanfte Lust ertheilet.

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Nah' an einer hohen Eichen, die des nahen Berges Gipfel
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Fast an Höh' zu trotzen schien, dessen Blätter-reicher Wipfel,
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So mit Eicheln, wie der Stamm mit des Mooses Sammet, pranget,
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War er, mit beschwitzter Stirn, schrittlings eben angelanget.
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Eben war er im Begriff sich ins kühle Gras zu setzen,
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Um an dieses Ortes Anmuth sich aufs neue zu ergetzen,
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Als er ungefehr im Grunde, nahe bey sich, rechter Hand,
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Seinen liebsten Freund, Durander, wie er bey der Heerde stand,
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Er auch ihn zugleich erblickte: Der denn schnell gelaufen kam,
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Und mit diesen süssen Worten ihn liebkosend mit sich nahm:

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Eben find' ich dich zu recht, liebster Freund, verschied'ne Sachen,
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Die sich jüngst mit deinen Liedern zugetragen, kund zu machen.
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Aber weil du warm und müde, wirst du sich vorher bequemen,
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Fische Milch bey mir zu trincken, und mit mir fürlieb zu nehmen.
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Was Teich, Haus und Stall vermag, will ich mit Vergnügen geben.
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Wohl, sprach gleich Beraldo lächelnd, ich will mit. Drauf gingen sie
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Bald durch Ziegen, Pferd' und Schafe, bald durch das gehörnte Vieh.
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Unter Weges fiel die Rede auf das Land- und Schäfer-Leben.

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»wie glücklich, sprach Bertaldo, leben wir
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In dieses lieblichen Gefildes Lust-Revier,
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Entfernt vom Städtischen beschwerlichen Getümmmel,
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Für Zanck, Verleumdungen, für Neid und Streit verbogen,
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In einer süssen Ruh', als wie im ird'schen Himmel!
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In Städten kann man nicht sein eigen seyn:
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Ein steter Lärm, der Wohlstand, Nahrungs-Sorgen,
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Die rauben uns uns selbst, verwirren unsre Geister,
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Und blenden uns mit falschem Schein.
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Hingegen auf dem Land' ist man sein eigner Meister:
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Man kann, in Fried' und Ruh, auf sich allein gedencken.
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Und seinen Geist, durch das Geschöpf ergetzt,
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In Andacht-voller Lust, zum grossen Schöpfer lencken.
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Hier kann man, ohne Schaam (ein Glücke, das nicht klein)
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Verträglich, tugendhaft, voll Ehr-Furcht gegen Gott,
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Und, sonder Schande, redlich seyn.«

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Mit dergleichen Unterredung kürtzten sie den Weg, und kamen
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Weil sie ohne dieß mit Fleiß den bekannten Fuß-Steig nahmen,
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Bald, und eh' sie sichs versah'n, mit nicht gar geschwinden Schritten,
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Voll gelassenen Vergnügens, zu Duranders kühlen Hütten:
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Traten in die grüne Laube, die bereits vor manchem Jahr
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Aus sechs schlancken Linden-Bäumen artig zugerichtet war.
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Diese Laube war ein künstlich dicht geflocht'nes Blätter-Zelt,
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Wodurch, auch im heissen Mittag, der geringste Strahl nicht fällt.

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Eben ward der Tisch gedeckt, und es ward, ohn' alle Pracht,
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Sonder Porcellain und Silber, doch sehr nett und rein zu Tische,
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Abgekühlte fette Milch, eben selbst gefang'ne Fische,
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Ein gebratnes junges Lämmchen, auch recht schönes Obst, gebracht.
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Ein beschäumter kühler Wein ward, nachdem das Glas geschwencket,
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So zum Durst, als zum Vergnügen, mehr als einmahl eingeschencket,
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Mehr als einmahl ausgeleert. Da Beraldo denn mit Lust,
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Sein gewohntes Tafel-Liedchen, aus der recht zufried'nen Brust,
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Und mit recht zufried'nem Geist, so, daß Feld und Wald erklang,
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Bey der hellen Feld-Schallmey, wie er öfters pflegte, sang:

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Wunder-voller Saft der Reben,
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Süsser Unmuths-Gegen-Gift!
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Unsers Lebens halbes Leben etc.

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Ob nun gleich dadurch Durander eingenommen, recht vergnügt,
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Und sich, durch muntern Ton, innig so gerühret fühlte,
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Daß er zu Beraldo Stimme dann und wann die seine fügt',
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Bald mit einem halben Vers, so wie er ihn schnell behielte,
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Bald mit einem sanften Sumsen den beliebten Ton verstärckte,
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Ubrigens mit Haupt und Fuß ämsiglich den Tact bemerckte;
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Unterbrach er doch zuletzt den Gesang; sprang auf, und sprach:
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Folge doch, geliebter Bruder, mir, wohin ich gehe, nach.
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Denn nunmehro muß ich dir, was ich sagen wollt', entcken:

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Weist du, daß der grosse Günther, dessen fettes Land und Wiesen
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Weiter, als die andern Wiesen aller Schäfer, sich erstrecken,
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Der mit einem güld'nen Stabe die nicht zählbar'n Heerden weidet,
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Den die fürstliche Gebuhrt, doch wehr der Tugend Glantz,
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Und der Weisheit strahlend Licht von uns allen unterscheidet;
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Deine Lieder lieset. Ber. Was? Den, mit Recht, der Pupur kleidet?
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Dessen Geist von Wissenschaft, Ehr' und Glück zum Sitz erwählet?
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Dem nicht nur die fetten Heerden, selbst die Schäfer unterthan?
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Günther, welcher Kayser selbst unter Seinen Ahnen zählet,
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Lieset meine Lieder? Dur. Ja, und Er preis't sie andern an,
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Singt sie selber (ob Er gleich selbst, daß es ein Wunder, singet)
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Ja Er hat, da die Natur meist das, was von dir erklinget;
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Gestern noch mit dieß von dir zu erlangen aufgetragen,
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Daß du, so wie andre Dinge, der Tockayer Reben-Saft,
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Dem zum Ruhm, der dieses Wunder schafft, so wie er alles schafft,
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Nach Vermögen möcht'st besingen. Und, daß es gelingen möchte,
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Wann dein reger Geist vielleicht selbst gerührt, noch besser dächte;
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Hat er mir, da dieser Most sonst die Schäfer selten träncket,
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Voll von diesem süssen Tranck ein sehr schönes Faß geschencket.
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Komm, beschau es selbst. Der Fels, den du aus dem Busche dort,
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Meist beschattet, ragen siehst, hegt in seiner kühlen Höle
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Diesen meinen feuchten Schatz. Wie, nach einer dürren Zeit,
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Wenn ein lau- und sanfter Regen das versengte Gras erquicket,
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Sich so Schaf als Hirten freuen; Also ward Beraldo Seele,
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Durch des grossen Günthers Beyfall seiner Lieder, fast entzücket:
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Folgt' auch gleich Duranders Schritten mit besond'rer Munterkeit,
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Weniger aus Neu-Begier, oder seinen Durst zu stillen,
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Als des grossen Hirten Wollen desto schneller zu erfüllen,
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Seiner Schuldigkeit gemäß, ob es ihm gleich gar nicht leicht,
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Sondern voller Schwierigkeit, und fast ja so schwehr bedeucht,
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Von dem König aller Weine etwas würdigs vorzutragen,
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Als vom Auszug aller Fürsten, Günthers Ruhme, gnug zu sagen.

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Unter Weges sahen sie, wie der Hirten muntre Schaar
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Hier mit melcken, dort mit scheren ihrer Heerden ämsig war,
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Da saß einer, der den Namen Phillis, mit verschränckten Zügen,
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In ein junges Bäumchen schnitte. Dort satz't einer einen Crantz,
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Den er alleweil gebunden, mit vereinigtem Vergnügen,
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Seiner holden Doris auf. Jener sucht', in einem Tantz,
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Stärcke, Fertigkeit und Liebe seiner Silvia zu zeigen,
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Welche, gleichfalls leicht von Füssen, Seladon zu flihen schien,
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Doch nur, um mit grösserm Eifer Seladon ihr nach zu ziehn.
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Celimandern hörten sie flöten: Selimantes geigen.
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An den allenneisten Orten ward von Alten und von Jungen,
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Zu des Ober-Hirten Ruhm, viel geredet, viel gesungen.
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Oft erschallte Feld und Wald von verschied'nen Wechsel-Chören,
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und die allermeisten liessen anders nichts fast von sich hören:
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Als:
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Unsre Wand'rer hörten dieß voll Vergnüngen, ja sie fiengen,
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Bald bey diesem, bald bey jenem frohen Chor, mit an zu singen:
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Endlich waren sie darüber da, wo sie sich vorgenommen,
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Bey dem dick bebüschten Felsen, unvermuthet angekommen.

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An des steilen Berges Fuß öffnet ihren weiten Mund
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Eine fast verwachsne Höle. Deren Eingang, wie die Schooß,
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Viele Sträucher, wilder Flieder, zähes Epheu, weiches Mooß,
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Und zumahl ein hoher Ulm-Baum, welcher an der Oeffnung stund,
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Schwärzt und schmücket, füllt und deckt. Dieser Hölen harte Seiten
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Waren fast an allen Orten, durch den scharfen Zahn der Zeiten,
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Durchgelöchert und zernagt. Hier war es beständig kühl,
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Weil kein warmer Sonnen-Strahl in die Oeffnung iemahls, fiel.
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So daß, wenn auch Sirius Feld und Wald in Flammen setzte,
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Doch ein angenehmer Schauer den, der in sie trat, ergetzte.

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Hier nun sahen sie gar bald, schon von weitem, mit Vergnügen,
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Bey dem Lichte, das von oben durch gespalt'ne Felsen drung,
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Und wodurch das Schimmer-Licht allgemeiner Dämmerung
137
Sich an diesem Ort verlohr, das gesuchte Fäßchen liegen.

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Es war aus der massen zierlich von Figur und netten Stäben,
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Mit gantz frisch bewund'nen Reifen, mehr geziert fast, als versehn.
140
Etwas Schmitz-Werck sah' man oben, von geschlungnem Laub von Reben,
141
Und in ihnen, halb erhoben, Günthers Fürstlich Wapen stehn.

142
Alsobald ergriff Durander ein Crystallen-Glas, so ihm
143
Auch dabey geschencket war, schwenckt' es in der klaren Fluth,
144
Die, von Felsen abgetröpfelt, endlich im Behälter ruht,
145
Den sie ihr selbst ausgehölet: Und ließ aus dem schönen Faß
146
Ein, geschmoltzenem Topase fast an Farben ähnlichs, Naß
147
In den Becher schäumend rinnen. Wie er nun gefüllet war,
148
Reichet' er ihn gleich Beraldo, mit vergnügtem Lächeln, dar.

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Kaum hatt' er es angenommen, als er das beschäumte Glas
150
Vor die Nase schwebend hielte, da denn gleich dieß süsse Naß,
151
Wie ein Balsam, sein Gehirn gantz erfüllt' und ergetzte,
152
Daß an die gespitzten Lippen er es, ohne zögern, setzte,
153
Sanfte schlurft', und an den Gaum mit der Zungen Spitz' es drückte,
154
Schmatzend abzog; wodurch sich eine Lust auf ihn ergoß,
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Die in einem Augenblick durch sein gantzes Wesen floß,
156
Ihn vergnügte, rührt', ergetzt', ihn erfreut', erfrischt', erquickte;
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So daß er, halb ausser sich, zu des grossen Schöpfers Ehren,
158
Dieses sein Geschöpf besang. Und nachdem ers oft geschmecket,
159
Und darin doch immer mehr Wunder in der Lust entdecket;
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Ließ er, voll Zufriedenheit, die Gedancken von sich hören:

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Balsam des Lebens! Labsal der Seele!
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Fliessende Flamme, voll reitzender Kraft!
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Schmertzen und Traurigkeit linderndes Oele!
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Quelle der Ahnmuth! begeisterter Saft!
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Edler Tockayer, dein holdes Geträncke
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Heisset und bleibet ein himmlisch Geschencke!

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Indem ich dein beschäumt und trinckbar Gold beschau,
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So kommt es mir
169
Nicht anders für,
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Als ein vom Sonnen-Licht bestrahlter Morgen-Thau,
171
In welchem sich von allen Edel-Steinen
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Die Farben und der Glantz vereinen.
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Wann ich dein wohl gemischt süß-säurlich Wesen schmecke;
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Daucht mich, daß ich den Auszug recht in dir
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Von allen dem, was lieblich schmeckt, entdecke.

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Wie ist dein lind' und ölicht Wesen
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So lieblich glatt, so sanft, so weich,
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Und doch durchdringend scharf zugleich!
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Dieß hat kein andrer Wein. Es scheint,
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Ob wär' in dir zugleich die Nahrungs-Kraft vereint.
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Man glaubt, wann uns den Mund die fetten Tropfen füllen,
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Nicht nur den Durst, den Hunger auch zu stillen,
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Ein Heyde würde dieß gewiß von dir erzählen:
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In dir scheint Ceres sich mit Bacchus zu vermählen.

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Beglücktes Land, wo, durch des Himmels Güte,
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Die süssen Kinder edler Reben
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Ein solches liebliches erwünscht Getränck uns geben,
188
Das unser circkelndes Geblüte,
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Dadurch ergetzt, erquickt, erfrischt,
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Sich leicht und gern mit diesem Safte mischt,
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Der Tages unsre Lust, des Nachts die Ruhe mehrt,
192
Und dessen holdes Feur der Sorgen Duft verzehrt,
193
Ja uns so gar ein' Artzeney gewährt.

194
Wie wird mir? edles Naß, du Freuden-Feuers Quelle,
195
Ich fühl', ich seh' in dir ein sonst nicht sichtbar Licht,
196
Das durch des Schwermuths Duft und Unmuhts-Nebel bricht.
197
Der Argwohn, nebst der Furcht, der Menschen Plage-Geister,
198
Sind durch dich weggejagt. Du machst, an ihrer Stelle,
199
Dich aller meiner Sinnen Meister.
200
Es wird in meiner Seelen helle.
201
Vertraulichkeit, Muth, Großmuth, holde Triebe
202
Der fast erstorb'nen Nächsten-Liebe
203
Berziehen mein Gemüth, beherrschen meinen Sinn.
204
Kaum bin ich mehr derselbe, der ich bin.

205
Ein etwas, welches ich empfinde,
206
Ist süß, ist lieblich, ist gelinde:
207
Mich rührt ein reiner Anmuths-Strahl.
208
Es wallt mein fröhliches Geblüte
209
Und mein erheitertes Gemüthe
210
Ist reg' und ruhig auf einmahl.

211
Noch mehr! ich eile fort. Ich dencke:
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Woher kommt diese Lust? Wie können Reben
213
Mir Tugenden, die ich nicht hatte, geben?
214
Vermag ihr Saft
215
In mir der Redlichkeit und des Verstandes Kraft
216
Zu mehren, zu erheben?
217
Nein, nein! Ja, ja! Es ist gewiß:
218
Gleich itzt verlässet mich des Zweifels Finsterniß.
219
Du zeigest, da durch dich der Argwohn uns verlässt,
220
Zusammt der Brut der Furcht, des Hasses und der Sorgen,
221
Daß noch in unsrer Brust ein Rest
222
Von Menschen-Lieb' und Billigkeit verborgen,
223
Die durch Gewohnheit gantz versteckt,
224
Verhüllt gewesen und verdeckt.
225
Wie aber in der Luft der Sonnen Licht
226
Der Wolcken Duft zertheilt: Jedoch derselben Hitze,
227
(wenn sie zu starck) uns brennt: So ist bey dieser Gluth,
228
Die Ubermaasse auch nicht gut,
229
Die Maasse nöthig, heilsam, nütze.
230
Drum dencke, wer ihn trinckt, aus Danckbarkeit daben,
231
Daß Uebermaass' uns untersaget,
232
Daß Maass' absonderlich dem, der ihn giebt, behaget;
233
Ja daß sie noch die Lust zu mehren dienlich sey.

234
So trinck' ich nur noch eins. Wie Wunder-süß,
235
Wie angenehm, wie sanft ist dieß!
236
Wie lieblich beissend, wie verschiedlich
237
Ist der verbundene Geschmack, wie niedlich!

238
Der, durch den süssen Druck, gerührte Geist verspüret,
239
Vernimmt und mercket gleichsam hie,
240
Im Wohlschmack, eine Harmonie,
241
Die ihm sehr angenehm, und die ihn allgemach,
242
Denckt er der Anmuth nur vernünftig nach;
243
In seiner Lust, zum grossen Geber führet.

244
Ich sehe, mit vergnügten Blicken,
245
Ich schmecke, gleichsam mit Entzücken,
246
Wie freundlich GOTT, der alles schafft.

247
Aus Seinem seel'gen Wollust-Meer
248
Hat Er ein Tröpfchen Seiner Kraft
249
In unsern Sinn herab gelencket,
250
Und dem Tockayer Reben-Saft
251
Ein geistig Feuer eingesencket.
252
Hieraus nun fliesst zu Seiner Ehr':

253
Da eine solche süsse Gluth,
254
Die selbst die Seele kann ergetzen,
255
Ja nicht von ungefehr in diesem Safte ruht;
256
Was muß, in Seinen ew'gen Schätzen,
257
Um Seine Creatur zu laben,
258
Der Schöpfer nicht für Kräfte haben!

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Barthold Heinrich Brockes
(16801747)

* 22.09.1680 in Hamburg, † 16.01.1747 in Hamburg

männlich, geb. Brockes

deutscher Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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