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Weit minder aufgeräumt, als ich sonst pflag,
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Begab ich mich im Herbst, an einem trüben Tag',
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Ans Fenster, um durch dessen Scheiben,
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In der Veränderung der Vorwürf', die Beschwerde,
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Die meine Sinne drückt', ein wenig zu vertreiben:
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Allein, Verwundrungs-voll, fand ich nicht Luft, nicht Erde.
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Des Himmels sonst so heitres Blau
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Verhüllt' ein kaltes feucht- und trübes Grau:
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Ein Etwas, daß man sehn und doch nicht sehen kunnt',
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Hatt' alles gleichsam eingeschluckt.
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Mein, sonder Gegenstand, verwirretes Gesicht
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Ward, durch den falben Duft,
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Der weder schwartz noch weiß, und durch die schwere Luft,
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Worin fast gar kein Licht,
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So wie die Erd' und Fluth, gedruckt.
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Die Cörper schienen recht ein Blendwerck und ein Schein,
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Ja gantz uncörperlich, zu seyn:
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Gebäude sahen aus, wie ein verdickter Duft,
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Ja recht wie Schlösser in der Luft;
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Die Wagen konnte man nicht sehen, bloß nur hören.
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Ein' allgemeine Dämmerung,
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Die alles sichtbare verschlung,
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Schien sich fast immer zu vermehren.
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Der Farben Zierlichkeit,
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Samt der Figur- und Formen Unterscheid,
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Hatt' aufgehört. Weil zwischen unsern Blick,
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Und jeden Vorwurf sich ein Cörper, der so dick.
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War alle Kraft zu sehen aufgehoben.
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Die Menschen waren gleich den Blinden,
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Man konnte kaum sein Haus, kaum seine Gasse finden.
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Die Augen, die auf solche Weise
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Zu sehen nicht gewohnet sind,
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Die wurden würcklich trüb' und gleichsam blind,
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Der Nebel schien (doch sonder Wolcken-Kreise
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Und ohne sich ihm minsten zu bewegen)
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Ein feuchter Rauch, er schien ein trockner Regen,
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Der keine Tropfen hat, zu seyn.
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Ein recht verdrießlichs greises Ein
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Indem ich nun verwirret steh',
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Und etwas seh', und doch nicht seh';
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Da zog der Nebel sich ein wenig in die Höh:
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Wodurch ich denn zuerst die Vorwürf', welche nah,
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Hernach ein wenig weiter, sah;
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Jedoch war alles braun und traurig anzusehen.
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Es schienen itzt die Blätter-losen Hecken
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Voll Grauen, Furcht und Traurigkeit zu stecken.
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Die gantz entblätterten Alleen,
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Die, wenn sie voller Laub, wie grüne Wände stehen,
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Die schienen nur, da jeder Zweig genetzt,
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Zwar Wände, wie vorhin; allein
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Vom rauhen Torf, der schwartzbraun, aufgesetzt.
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Der Bäume Stämme, samt den Zweigen,
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Von Duft und Regen feucht, die zeigen
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Ein Schwartz, recht wie ein Pech. Die Trauer-Farbe nahm
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Fast alles ein, was mir vor Augen kam.
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Es ließ, daß diese trüben Schatten
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Auf meinen Geist selbst einen Einfluß hatten.
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Die Seele schien das Trauren
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Der gleichsam weinenden Natur
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Denn alles, was man sah, war schlackrig, alles naß.
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Beschmutzt, besprützt war Kraut und Gras,
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Morastig, schlüpfrig, tief der Weg,
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Unbrauchbar fast von Glätte Pfad und Steg.
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Des nassen Wand'rers Fuß beklebte;
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Oft löst' er sich mit Müh', wie sehr er sich bestrebte,
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Dem Sumpf sich zu entziehn.
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Wie oft war sein Bemühn
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Umsonst, wenn sein nicht fester Schritt
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Ihm glitscht' und wieder dahin glitt,
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Wo er ihn kurtz vorher mit Müh' heraus gezogen?
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Wodurch denn aus der Spur, von der gepressten Fluth,
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Die, seit sie sich darin vereint, noch nicht geruht,
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Viel kleine Tropfen zischend flogen.
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Bey dieser widrigen Gestalt der Welt
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Empfindet man jedoch ein Etwas, das uns eben
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Und das uns, durch die Haut, sanft an die Nerven geht.
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Wir finden etwas um uns schweben,
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Zumahl wenn man im trocknen steht,
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Das uns, wenn wir drauf Achtung geben,
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Ein schaudrigtes Vergnügen bringet.
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Auch selber in so trüber Zeit
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Bringt uns die feuchte Luft ein' Art von Lust.
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Ein Etwas voll Vergnüglichkeit
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Durchdringt zuweilen unsre Brust.
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An manchem sieht man offenbar,
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Zumahl wenn etwan er ein Pfeifchen angezündet,
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Daß er was Liebliches empfindet.
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Ein öfters wiederhohlt- und sanftes Achsel-Zücken
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Scheint die empfund'ne Lust recht deutlich auszudrücken.
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Noch mehr, es zeigt sich dem Gesicht
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Selbst wenn der Himmel trüb', ein Licht,
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Das itzt fast überall entspringet,
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Und dessen man auf Erden gantz und gar,
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Wanns trocken ist, nie wird gewahr.
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Auf einem jeden Holtz', auf einem jeden Stein'
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Entdeckt sich, wenn sie feucht, ein sanfter Schein.
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Die Pfützen, die voll Wasser stehn,
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Die lassen uns das Licht noch stärcker sehn,
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Indem so gar die Wagen-Gleis- und Lachen,
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Samt jeder Fuß-Spur, sich zu kleinen Spiegeln machen,
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Worin nicht nur ein Licht in weissen Schimmer fällt,
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Nein auch manch Schatten-Bild von Häusern, Sträuchen, Zweigen,
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Die sich recht eigentlich auf nassen Stellen zeigen,
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Im Wieder-Schein sich uns vor Augen stellt.
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Jedoch ist alles trüb' und ungewiß
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In einer Dämmerung und lichten Finsterniß.
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Indem ich nun des Nebels duftig Grau,
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Womit die Luft annoch erfüllet war, beschau;
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Gedenck' ich hin und her, und endlich fällt mir ein,
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Was für ein Wunder-Schein
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Doch hinter diesem Nebel stecke,
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Und welche Herrlichkeit der dunckle Duft verdecke.
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Wer, dacht' ich, sollte glauben,
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Daß solchen Glantz, der in dem gantzen Firmament
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In solcher heitern Klarheit brennt,
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Ein Nebel und ein Duft uns könnte rauben?
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Ein Dunst, der ein unfühlbar Nichts,
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Ist mächtig, uns vom hellen Born des Lichts,
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Vom güld'nen Sonnen-Feur, dem Ursprung aller Freuden,
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Als wär' er nicht mehr da, zu scheiden.
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Auf gleiche Weise raubt des Unglücks Nebel-Duft
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Uns, auf der Sonnen Sonn' und Herrn, oft das Vertrauen,
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Daß wir von Seiner Gnad' und Seiner Liebe Licht
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Fast das geringste nicht,
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Vor Gram und Kleinmuth, schauen.
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Wie, wenn die feuchte Luft
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Auch noch so schwer vom Dunst und Duft;
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Man doch des Tages weissen Schein
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So in der Luft, als auf der feuchten Erde siehet;
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So ist, wenn man sich nur so viel bemühet,
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Und Achtung darauf hat, der Gottheit Gnaden-Licht,
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Das alle Ding' erhält, regieret und erfüllet,
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(scheint es gleich noch so sehr verhüllet,)
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Und stets allgegenwärtig da,
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Ja scheinet öfters gar in unsern feuchten Zähren,
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Wie auf der nassen Erd', sein Licht noch zu vermehren.
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Ach stärcke, grosser Gott, doch meiner Seelen Augen,
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Daß sie Dich, auch wenn Trübsals-Düft' entstehn,
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Mit froher Zuversicht zu sehn,
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Und kindlich zu verehren, taugen!
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So wird gewiß zu rechter Zeit
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Der Nebel aller Widrigkeit,
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So wie ein Nebel, schnell verschwinden,
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Und werden wir, wo nicht an diesem Ort,
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Doch unausbleiblich dort,
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Der Freuden lichten Glantz und heitern Himmel finden.