Am fernen Gestad' an der blaulichen See

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Moritz von Strachwitz: Am fernen Gestad' an der blaulichen See Titel entspricht 1. Vers(1834)

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Am fernen Gestad' an der blaulichen See,
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Da stand ich und Du warst weit,
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Und es schwebte kein Schatten von meinem Weh
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Vor Deine Herrlichkeit.
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Und leuchtend über den Wellenschaum
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Hinwebte es wunderbar,
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Und Du stiegest herauf als Meeresfee
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Und es wehte Dein schwarzblau Haar.

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Und so hab' ich geträumt und mein Traum war süß,
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Wie der Nachtwind über dem Meer,
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Doch Du warst weit und kein Lufthauch blies
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Meine säuselnde Sehnsucht daher;
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Und ich kehrte zurück und ich hab' es gewagt
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Und ich trete vor Dich hin,
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Und ich beuge mein Knie und es sei gesagt,
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Daß ich Dein eigen bin.

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Dein eigen, wunderherrliche Frau,
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Du Palme aus Edens Pracht,
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Dein eigen, wie der weinende Tau
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Dem Auge der sternigen Nacht.
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Nur ein einziges Wort, es sei erfleht,
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Und wenn es auch zürnend droht,
23
Denn wer in Deinem Atem vergeht,
24
Darf lächeln noch im Tod!

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Moritz von Strachwitz
(18221847)

* 13.03.1822 in Stoszowice, † 11.12.1847 in Wien

männlich, geb. Strachwitz

deutscher Balladendichter

(Aus: Wikidata.org)

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