Immer haßt' ich fast unbillig

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Ludwig Tieck: Immer haßt' ich fast unbillig Titel entspricht 1. Vers(1813)

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Immer haßt' ich fast unbillig
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Jene freien, hitzigen Jägersleute,
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Die mit dem Auge wie mit geladner Büchse
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Busch und Wald und Fels so gierig durchstreifen,
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Und jede schöne Gegend wie Wilpret schießen,
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Im Ranzen des Bewußtseyns dann nach Hause tragen,
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Und eben wie ächte Jäger
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Den ruhigen Layen
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Mit unendlichem Geschwätz ermüden.
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Spott und Tadel hat sie oft verfolgt,
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Und sie hinwieder schalten mich den trägen
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Widersacher der Natur.

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Aber heut will ich meinem Genius schmeicheln,
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Still und warm ist die Sommernacht,
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Der volle Mond leuchtet vom klarsten Himmel,
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Ich lasse das dumpfe Haus und das Bett
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Und weihe die Stunden dem Gefühl und der Beschauung.
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Wie ich hinaus vor das Städtchen trete
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Liegt unter mir die reiche, weite Landschaft,
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Kenntlich, wie ein Räthsel mit Schatten und Gold umsponnen,
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Der See leuchtend, ein zweiter Himmelsplan,
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Und Fels und Burgtrümmer, und grüner Berg, –
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Wie sehnt sich mein Herz, dies alles zu fühlen,
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Mir den Einklang zu bewahren,
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Und wie ich träum' und sinne
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Erwachen, wie im Nest die jungen Nachtigallen,
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Lieder in meinem Busen, und den Klang, das geflügelte Wort
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Sucht nächst der Thräne die Sehnsucht.

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Da poltert's in der Ferne aus der Stadt heran,
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Und murrend scheltend nacht eine gemeine Gestalt,
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Der erste Trunkne, den ich in Italien sah;
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Ha! gut! schreit er, auf mich zu in Eile taumelnd,
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Daß ein vernünftiger Mensch noch wach ist,
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Dem ich meinen Fall erzählen, der ihn richten kann.

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Breit und stotternd, zornig, prahlend,
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Trägt er mir im Bauerndialekte
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Seinen Zank mit Wirth und Camerieren,
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Sein erlittnes Unrecht vor, und wie sehr
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Man die Ehre ihm gekränkt.
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Meine herrlichen Minuten und Stunden
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Werden mir schlimm entweiht,
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Mond und Sterne scheinen zu verblassen,
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Wie ich mich weigre muß ich sprechen,
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Ihn besänftigen, Recht ihm geben,
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Wandelnd, scherzend kehr' ich mit ihm heim,
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Und es gelingt die Ueberredung
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Daß er in sein Bett will kehren,
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Hier im Nebenhause, bei den Ställen.
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Alles liegt im tiefen Schlaf schon,
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Abschied zärtlich, noch aus dem Fenster
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Lebewohl ruft er mir zärtlich nach.

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Zurück kehr' ich zu meiner holden Einsamkeit,
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Verzeihung flehend dem Genius der Nacht,
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Einladend wieder die süßen Träume,
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Die mit dem bunten leichten Gefieder
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Vor dem widrigen Geschwätz entflohn.
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Schon kehren die Verscheuchten wieder,
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Und ein süßes Gekose,
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Gesang und Stammeln, verständlich und geheimnißvoll
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Rauscht das Gespräch des Innern;
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Wie liebliche Waldbäche klingen
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In Nacht und Stille, Stimme und Rauschen zugleich,
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Stammelnde Melodie, die wie im Schlummer
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Sich selber vergißt, und jauchzend das Wort dann wiederfindet.
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Und wieder keucht und schnaubt heran
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Das nächtliche Ungethüm:
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Kann man im Bette verharren,
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(so schreit er schon aus der Ferne)
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Bei so herrlicher Zeit?
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Und wenn man draußen einen Freund weiß,
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Einen verständigen, edlen Mann,
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Der mir so schön Recht gegeben,
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Und der fast eben so gern als ich selber spricht?
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Fahr du Bette dann wohl,
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Denn noch Manches vergaß ich,
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Was Sie gar sehr belehren,
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Und noch die Sache in neuen Gesichtspunkt rücken wird. –

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O all ihr Götter! (seufz' ich heimlich)
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Ihr Najaden und Dryaden,
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Und ihr des Gebirges Pfleger,
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Warum straft ihr mich so hämisch,
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Daß ich wohl manchmal,
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Doch immer nur in Unschuld,
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Eure zu eifrigen Jünger verlacht!
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Wißt ihr doch selbst,
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Wie ganz mein Herz euch pocht und fühlt.

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Schon ist das beste Geschwätz im rauschenden Gang,
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Ich lobe, bestätige, rechtfert'ge, tadle die Andern,
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Aber zäher diesmal noch und unerbittlicher
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Will er im Freien verbleiben.
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Mit der Lüge endlich
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Daß ich mich zum Lager fügen wolle,
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Geht er mit mir zurück.
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Wieder Betheurung der Freundschaft,
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Bitten, ihn nicht zu vergessen,
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Seine Freude, derlei trefflichen Mann
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Gefunden zu haben an mir, –
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Noch von innen grüßend, stolpert er
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Die enge, steile Treppe hinauf,
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Und (o Wonne) einen Riegel gewahr' ich
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Die Thür' von außen zu schließen.

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Zurück geh ich zum See und Himmel,
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Schon wankt die Nacht, wie der Dämmrung weichend,
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Schon rauschen die Bäume, nun den Morgen ahndend:
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Wie schändlich, klag' ich, ist mir die herrliche Zeit geraubt,
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Die ich so eigen meinem Gaumen zubereitet?
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Doch die letzten funkelnden Reste des Nachtweins
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Will ich ungestört nun nippen und schlürfen.
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Und kaum gedacht, ist das Gespenst auch wieder da. –
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Ich halt's nicht aus, so ruft er, mein waches Ehrgefühl,
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Meine Kränkung und schmerzliche Verletzung,
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Halten alle Sinne munter!
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Und, sonderbar, – ich konnte die Thür nicht öffnen –
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Da bin ich, mit mancher Gefahr,
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Zum Fenster herabgestiegen.
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Sind wir doch wieder beisammen,
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Vergessen in der Freundschaft
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Sei alle Noth!

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So schwatze denn, du Höllischer!
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Du von Dämonen gesandt!
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Was kümmert mich Natur und Herz und Gefühl?
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Ist doch der Teufel persönlich neben mir,
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Der alles Göttliche verkümmert.

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Wieder vom Wirth und seinen Dienern
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Wird erzählt, – schon dämmert der Tag –
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In den Ställen rühren sich die Maulthiere schon,
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Die Vetturine beten leise und fluchen laut,
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Er wird von einem Camraden gerufen, –
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Den letzten Händedruck empfang' ich vom Scheidenden, –
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Und wach' klopf ich den Kaffeeschenken,
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Der endlich öffnet, in seinem Laden
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Erquick' ich mich lachend von den Leiden
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Der bösen Nacht.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Ludwig Tieck
(17731853)

* 31.05.1773 in Berlin, † 28.04.1853 in Berlin

männlich, geb. Tieck

deutscher Dichter, Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer der Romantik

(Aus: Wikidata.org)

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