Weithin öffnet sich die Gegend

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Ludwig Tieck: Weithin öffnet sich die Gegend Titel entspricht 1. Vers(1813)

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Weithin öffnet sich die Gegend,
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Unten glänzt ein blauer See.
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Trümmer einer alten Burg
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Blicken aus dem dunkeln dichten Eppich.

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Wie der Weg sich senkt,
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Steigen Inseln, Felsen aus dem Wasser,
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Sanft verschmolzen,
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Lieblich erhellt,
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Als wenn der violblaue Duft
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See und Insel und Fels
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Löste in lieblichen Traum.

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Ja, dies sind die lichten Formen,
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Die warmen, heitern Töne,
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Die der Zaubrer aus Lothring
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So wundervoll schafft.
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Der die Natur,
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Wie ein scherzendes muntres Kind
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In das Wollustbad des Lichtes taucht,
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Daß Wies' und Wald
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Und Fels und Strom,
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Meer und Luft
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Nur Eine Lust und Freude sind.

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Und deiner dacht' ich
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Brittischer Freund,
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Der mich nie verläßt,
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Durch dessen Augen
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Ich Welt und Menschen sehe,
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Und dein blaues helles Gedicht
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In dem sich lustberauscht
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Alle Gestalten
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Im hellen Azur
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Scherzend bewegen.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Ludwig Tieck
(17731853)

* 31.05.1773 in Berlin, † 28.04.1853 in Berlin

männlich, geb. Tieck

deutscher Dichter, Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer der Romantik

(Aus: Wikidata.org)

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