Die Königstochter aus Engelland

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Ludwig Achim von Arnim: Die Königstochter aus Engelland (1806)

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Vionetus in Engelland
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War König mächtig sehr,
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Sein Tochter, Ursula genannt,
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Der Jungfrauschaft ein Ehr;
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Weil sie mit Christi Blut erkauft,
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Und nach des Höchsten Will getauft,
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Hat sie sich ihm vermählt allein,
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In Keuschheit stets zu dienen rein.

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Sieh da, eins Heidnischen Königs Sohn,
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Nach Ursula stand sein Sinn,
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Fragt, ob sie wollte seinen Thron,
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Als seine Königin?
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Verhieß ihr Land und wilde See,
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Sehr große Schätze zu der Eh',
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Sonst wollt er streiten mit Gefahr
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Um ihre schöne Jugend klar.

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Als Vionetus dies erhört,
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Bekümmert er sich hart,
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Sein Reich wollt halten unzerstört
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Von Heiden böser Art,
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Darzu sein Tochter fromm und schön,
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Wollt er dem Mann nicht zugestehn,
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Jedoch des Fürsten Drohwort groß,
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Dem Herzen sein gab harten Stoß.

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Ursula in ihr Zimmer trat,
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Ausgoß vor Gott ihr Herz,
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Sich in des Herren Willen gab,
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Ohn Trauren und ohn Schmerz;
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In einen Schlaf fiel sie zur Hand,
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Alsbald ihr Gott ein Engel sandt,
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Derselbig bracht ihr gute Mähr,
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Was Gott der Herr von ihr begehr.

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Nachdem sie wohl war unterricht,
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Durch Engelische Lehr,
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Von Stund zu ihrem Vater spricht,
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Mit fröhlicher Gebärd:
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»sey nicht betrübt, Gott ist mit uns,
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Vor ihm besteht kein Macht, noch Kunst,
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Kein Mensch mag je verlassen seyn,
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Der nur auf ihn vertraut allein.

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Ich will den Jüngling nehmen an,
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Doch unter dem Beding:
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Daß du sammt meinem Bräutigam
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Verschaffest mir geschwind,
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Zehn Fürstliche Jungfräulein zart,
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Zu den Eilftausend guter Art,
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Adlich, jung, schön und tugendreich,
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Zu Gottes Ehr, im Himmelreich.

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Dazu eilf Schiff gar wohl versehn
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Mit Rüstung allerhand,
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Daß wir drey Jahr von dannen ziehn,
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So fern in fremde Land,
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Und unsrer Keuschheit heilgen Preis
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Erhalten rein durch diese Reiß,
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Dem Bräutigam im Himmels-Thron,
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Herrn Jesu Christ, Mariä Sohn.«

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Da nun der König dies verstund,
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Ward er von Herzen froh,
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Der Heiden Botschaft in der Stund
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Sprach unverzaget zu:
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»will euer Fürst mein Tochter han,
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So soll er sich erst taufen lahn,
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Und geben Jungfraun edler Art,
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Und Schiffe zu der großen Fahrt.«

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Die edle Botschaft Urlaub nahm,
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Wohl zu derselben Weil,
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Zu ihres Königs Sohne kam
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Geschwind in aller Eil,
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Da hielt man Spiel und Freuden-Fest,
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Der junge Prinz erkennen läst,
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Er sei bereit ein Christ zu sein,
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Und sich gar bald zu stellen ein.

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Eilend die Könge gleicher Hand,
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Die eilf Schiff kaufen ein,
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Erkiesen auch durch ihre Land,
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Die Zahl der Jungfräulein;
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Da schauet man viel junges Blut,
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An Ehr und Adel trefflich gut,
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Sie eilen nun in wenig Tag,
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Der neuen Königin schon nach.

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St. Ursula sie froh umfangt,
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Die edelen Gespielen gut,
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Dem lieben Gott von Herzen dankt,
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Für all dies keusche Blut,
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Zeigt ihnen ihr Vorhaben an,
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Gab allen auch recht zu verstehn,
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Was zu der Seeligkeit gehör,
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Damit sie nie die Sünde stör.

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Sie nahmen all den Glauben an,
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Und liebten Keuschheit sehr,
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Das Vaterland auch gern verlahn,
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Und gaben sich aufs Meer,
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Da schifften sie sich fröhlich hin,
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Zu suchen geistlichen Gewinn,
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Jezt kommt ein Wind von Gottes Hand,
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Der sezt sie an ein fremdes Land.

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Den Rheinstrom sie da ohne Schad
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Auffuhren sicherlich,
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Bis sie nach Cölln zur heilgen Stadt,
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O Cölln, des freue dich!
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Zu Ursula da ein Engel schon
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Sagt: »Reiset fort und kommt gen Rom,
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Verrichtet eure Andacht dort,
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Kehrt wieder dann zu diesem Ort.«

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Des andern Tags am Morgen früh,
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Sprach sie so gnadenreich:
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»was mir verkündet in der Ruh,
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Das höret an zugleich,
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Wir ziehn gen Rom und wieder her,
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Nach Gottes Will und Engelslehr;
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Für Alles wird uns dann zu Lohn,
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Jungfraulichkeit und Marterkron.«

113
Da hört man von den Jungfraun schön,
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Danksagung und groß Lob,
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Daß Gott sie wollt zu sich erhöhn,
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Durch Noth und Märtrer-Tod.
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Gen Basel schifften auf dem Fluß,
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Dann giengen sie zu Fuß,
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Bis daß sie kommen in die Stadt,
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Da Petrus seinen Sitz noch hat.

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Als sie ihr Andacht da verricht
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In jungfräulicher Still,
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Sie haben sich zurück gericht,
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Gen Cölln nach Gottes Will;
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Von Hunnen da mit Schwerdt und Pfeil
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Getödtet sind zu ihrem Heil,
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Darum sie jezt mit Engeln rein,
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Hell singen, jubiliren fein.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Ludwig Achim von Arnim
(17811831)

* 26.01.1781 in Berlin, † 21.01.1831 in Wiepersdorf

männlich, geb. Arnim

deutscher Schriftsteller und wichtiger Vertreter der Heidelberger Romantik

(Aus: Wikidata.org)

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