Die menschliche Gesellschaft

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Friedrich Hebbel: Die menschliche Gesellschaft (1841)

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Wenn du verkörpert wärst zu Einem Leibe,
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Mit allen deinen Satzungen und Rechten,
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Die das Lebendig-Freie schaamlos knechten,
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Damit dem Totden diese Welt verbleibe;

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Die gottverflucht in höllischem Getreibe,
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Die Sünden selbst erzeugen, die sie ächten,
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Und auf das Rad den Reformator flechten,
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Daß er die alten Ketten nicht zerreibe:

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Da dürfte dir das schlimmste deiner Glieder,
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Keck, wie es wollte, in die Augen schauen,
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Du müßtest ganz gewiß vor ihm erröthen!

12
Der Räuber braucht die Faust nur hin und wieder,
13
Der Mörder treibt sein Werk nicht ohne Grauen,
14
Du hast das Amt, zu rauben und zu tödten.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Friedrich Hebbel
(18131863)

* 18.03.1813 in Wesselburen, † 13.12.1863 in Wien

männlich, geb. Hebbel

deutscher Dramatiker und Lyriker

(Aus: Wikidata.org)

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