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Kaum eil ich fliegend aus den Thoren;
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So kann ich mich im Grünen sehn;
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So fühl ich freyer Lüfte Wehn:
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Die Lerche singt; ich sehe Floren
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Durch hundert Gärten landhaft gehn.
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Nicht mit beseeltem Marmor strahlen,
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Nicht mit Orange-Wäldern prahlen
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Die Gärten hier zur schönen Zeit.
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Nebst einem kleinen Sommerhause,
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Zu einem abendlichen Schmause,
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Gewähren sie der Fröhligkeit
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Viel Gras, sich scherzend hinzustrecken,
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Und, Amors Freuden zu verstecken,
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Viel Schatten, viele Dunkelheit.
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Die Anmuth lockt auf allen Wegen
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Jm Schoos des Frühlings mir entgegen:
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Dem Reiz begegnet ieder Blick.
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Er schweift herum in weiter Sphäre:
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Damit kein Berg der Aussicht wehre,
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Steht ieder ehrfurchtvoll zurück.
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Der Steinsburg kahle Glatze strecket
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Sich in des Donners Aufenthalt;
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Und ihre breite Schultern decket
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Furcht, schwarze Finsterniß und Wald.
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Gleich furchtbar, noch erhabner thürmet
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Das Gleichgebürge sich empor:
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Von seinen düstern Eichen stürmet
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Der Nord in müder Wandrer Ohr.
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O du, die Busch und Gras bekleiden,
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Du, Hartenburg! stehst zwischen Beyden,
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Zwar niedrig, aber angenehm!
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Das Klettern kan ich niemals leiden;
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Doch dich besteig ich ganz bequem.
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Ich steig, in kühlen Abendstunden,
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Zu dir an Gärten spielend hin:
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In diesen kühlen Abendstunden
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Wird hier der Bürger oft mit seiner Frau gefunden,
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Oft auch mit einer Nachtbarin.
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Auch Bachus hat, wer sollt es glauben?
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Bekränzt mit essigsauern Trauben,
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Man weis nicht, wie? sich hin verirrt,
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Daß Römhild nun durch Wein und Bier verherrlicht
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O Lust! wenn von beblühmter Spitze,
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Wo im Gesträuch ich einsam sitze,
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Wo mich die Sommerluft vergnügt;
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Wenn ich von krausbebüschter Höhe
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Die grossen Weiten übersehe,
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Die itzt mein Auge frey umfliegt;
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Wenn hier ein schattigt Wäldchen rauschet,
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Wo Amor, flieht ihr Schönen! lauschet;
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Dort unbestrahlte Wälder brausen,
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Und hier der West mit sanftem Sausen
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Auf wallendem Getraide liegt;
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Wenn bald mit seinen weissen Wänden
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Mir Breitensee entgegen lacht,
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Bald Milz mit seinem Thurm in gothisch alter Tracht;
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Und hier und dort, an allen Enden,
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Mir eine Stadt, ein Dorf manch lustig Schauspiel
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Ich seh, o Hartenburg! dich immer mit Entzücken:
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Dein Angedenken soll mir keine Zeit entrücken;
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Und wenn ich deinen grünen Rücken
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Und Römhilds Grazien und Grötzners Wein und Kuß
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Will ich nach dir im Geiste blicken;
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Soll meine Muse dich mit ihren Lorbeern schmücken,
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Daß, wie man Tiburs Hayn, das holde Tempe preist,
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Auch du der Nachwelt heilig seyst.