Die Kehle tönt nicht ewig Lieder

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Christian Felix Weiße: Die Kehle tönt nicht ewig Lieder Titel entspricht 1. Vers(1765)

1
Die Kehle tönt nicht ewig Lieder,
2
Den Fuß hebt nicht stets Frölichkeit:
3
Drum leert die Gläser, werthen Brüder,
4
Und singt und tanzt, noch ist es Zeit!

5
Was hilfts, wenn einst gleich alle Schönen
6
Mit Blumen euer Grab bestreun:
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Jetzt lasset uns mit Rosen krönen,
8
Jetzt salbt die muntre Scheitel ein!

9
Jetzt netzt den Gaum mit frischem Weine,
10
Und stärket Muth und Blut zugleich:
11
Wenn einst die modernden Gebeine
12
Im Weine schwömmen: hülf es euch?

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Christian Felix Weiße
(17261804)

* 28.01.1726 in Annaberg-Buchholz, † 16.12.1804 in Stötteritz

männlich, geb. Weiße

deutscher Schriftsteller und Pädagoge

(Aus: Wikidata.org)

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