131.

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Friedrich von Logau: 131. (1630)

1
Ich kan es noch nicht thun, daß ich mich solte stellen
2
Hin zur Poeten-Rey; ein Urthel mag vor fellen,
3
Der selbst ist ein Poet mit recht und durch die Kunst;
4
Fellt dieses nun für mich, so ist mirs sondre Gunst;
5
Wo nicht, so stets dahin. Zu Übung meiner Sinnen
6
Ist alles angesehn, verfehlet gleich das künnen,
7
Zu mal mich sonst noch ehrt ein anderes Beginnen.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Friedrich von Logau
(16051655)

* 01.01.1605 in Q4972670, † 24.07.1655 in Legnica

männlich

Dichter des Barock

(Aus: Wikidata.org)

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