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Wir leben in der Welt, die eine Schule
ist,
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Worin man Bücher hat, darin der
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Den wir selbst in der Welt, wo er beschrieben,
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Die Welt, die ist ein Buch und jede Kreatur
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Ist einem Buchstab gleich, im Reiche der Natur.
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Der Himmel ist ein Blat, im A. B. C. der Ster-
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Kan man des Höchsten Macht, und Güt und Weis-
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Der sie gebaut, erhält, muß gros und herrlich seyn.
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Das Meer ist Taffeln gleich, auf dessen glatten
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Die Berge, Garten, Feld sind gleich den breiten
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Baum, Früchte, Laub und Kraut sind die gemahl-
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Die wunderbar geschmükt mit Pracht, mit Glanz
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Er lokt dadurch uns an, zum fleißigen Studiren,
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Wie man die Kinder thut, die lieber Buchstabi-
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In einen Buch das schön, mit Bildern durchge-
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Von dessen äusren Rand das Gold ins Auge strahlt.
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Die Lettern der Natur sind groß und klein geschrie-
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Doch alle Weisheits voll. Ach! möchten wir uns
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Die Deutung zu verstehn, denn jeglicher Buchstab,
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Drükt uns ein ganzes Wort, ja viele Sachen
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Die wenn wir sie also nach unsrer Art beschreiben,
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Nicht nach dem Hauptinhalt, auf ganzen Bogen
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Jm Reiche der Natur ist lauter Bilderschrift,
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Davon man aber doch die Deutung leichtlich trift;
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Wenn man nur aufmerksam in stiller Lust erweget,
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Wer uns dieselbigen zum Lesen vorgeleget.
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Alsdenn so sehen wir, wir lesen hie und da,
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Das zweyte Buch das ist, durch
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Von einer heilgen Zahl der Männer aufgeschrieben,
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Die uns den Weg gelehrt, wie man aus dieser
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Ganz richtig kommen kan, zu jenem Himmels Zelt,
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Da wir der Zeit entfliehn, die Pilgrimschaft der
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Und in der Ewigkeit vollkomne Bürger werden.
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Drum siehe lieber Mensch! was du zu lernen hast;
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Und wenn du dieses recht, hier in der Schule
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So bist du erst geschikt, in jene Welt zu kommen,
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So wirst du in die Schaar der Seelgen, aufge-
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Die dort vollkommen sind. Die Welt-Schul le-
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Was du zu lernen hast in dreien Stükken für:
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Erkenne einen GOtt wie er sich selbst beschrie-
ben,
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In der Natur und Schrift, ihn zu verehrn, zu lie-
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Erkenne dich auch selbst als eine kleine Welt;
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Warum der Schöpfer dir, die grosse dargestellt.
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Sieh dein Verderben an, das dein Gewissen füh-
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Wenn deine Sinnligkeit im Lasterkothe wühlet.
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Lern endlich wie du dich aus dem Verder-
ben ziehst,
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Durch welches Hülfe du, der Eitelkeit entfliehst;
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Durch welches Mittel man zu seinen
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Der in der Ewigkeit vollkomnen Lichte pranget.
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Wenn du dies alles recht in dieser Welt bedacht;
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So bist du schon gelehrt in dieser Schul gemacht,
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Biß du mehr hören wirst dort vor des Höchsten
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Die Welt ist ferner auch die stete
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Worin man, was man weis, nach unsers Schöp-
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In Worten und der That zur Uebung bringen muß.
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Wer etwas lernen will, der wird nach seinen Wis-
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Die Probe durch die That, auch öfters machen
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Sonst bläht das Wissen auf; wir dünken uns ge-
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Weil man die Wissenschaft mit ihren Lehren hört:
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Das ist doch nicht genug.
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Das heist noch lange nicht das höchste Wesen ken-
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Wo das Erkenntnis ist, das den Verstand erhellt,
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Da wird der Will bewegt; das Urtheil bald gefällt:
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Du must das also thun; und dich darinnen üben,
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Gott als das höchste Gut, das du erkennst auch
lieben.
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Wenn man die Uebungen, die uns hier auferlegt,
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Nach ihren Stükken recht, die wir zu thun, er-
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So sind sie allgemein, und auch besondre Pflich-
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Was wir allhie zu thun, ist theils ins Herz ge-
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Und wird noch deutlicher in dem Gesez erblikt,
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Das auf den Taffeln steht: und darauf ist geschrie-
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Wir sollen GOtt den HErrn, uns und den
Nächsten lieben.
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Was jeder üben sol nach seinen Amt und Stand,
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Wird in der Schul gelehrt, ist aus der Schrift
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Wer diese Pflichten treibt, wird in der Schul der
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Durch Uebung erst geschikt, vollkommen dort zu
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Nun lieber Mensch! sey treu zur Uebung stets bereit,
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Denn Uebung bringt allein, die wahre Fertigkeit.
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Gott hat uns Trieb genug zum tugendhaften Le-
ben,
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Worauf die Uebung geht, in seinem Wort gegeben.
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So wie in einer Schul, des Lehrers sanfte Güt,
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Nicht leichte bessern kan, ein flüchtiges Gemüt;
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Er zwing es dann durch Zucht: so muß bey uns
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Der Schöpfer seinen Zwek, durch Züchtigung er-
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Die Welt ist also noch, wenn wir sie recht ansehn,
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Der Schöpfer prüfet uns, und läst uns öfters
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Auf einer Marterbank in dieser Schule sizzen.
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Da lernt man die Gedult, das schwere A. B. C.
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Da fühlet Fleisch und Blut manch fürchterliches
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Wilst du, mein lieber Mensch! dich von dem Kreuz
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So must du fleißig seyn, in Ueben und in Lernen:
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Und weil du das nicht bist; so legt der Schöpfer
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Die Ruthe seiner Zucht, Noth, Kreuz und Trüb-
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Die Ruthe ziehet oft die allerfrömmsten Kinder,
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Und Trübsahl kehrt oft um die allerfrechsten Sün-
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Ein Schüler wird gelobt, der fleißig, fromm und
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Der das mit Sorgfalt thut, so wie sein Lehrer will:
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Mein Mensch! beweise dich getreu in dieser Schule,
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So wirst du dreinst gerühmt, vor Christi Richter-
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Folg hier in Demuth stets dem, der die Welt re-
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Der uns zwar wunderbar, doch treu und seelig
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Lern was du lernen solt, und sey auch bey dem
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Des Glaubens, allemahl, auf richtig Thun beflissen.
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Gefällt dem Schöpfer es, daß dir bey Angst und
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Die Welt worin du lebst, soll eine Kreuz-Schul
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Halt nur geduldig aus;
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Indem er auf uns schlägt, nach Vater-Art zu lie-
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Wenn er dich gnug geprüft; geläutert und bewährt,
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Geübet auf der Welt, in ihrer Schul gelehrt;
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So giebt er dir hernach die schöne Ehren-Krone,
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Zum Zeichen seiner Huld, zu einem Gnadenlohne;
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Alsdenn gelangest du zu Salems grünen Aun,
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Wo du nicht lernen solt; Nein! alles klar anschaun:
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Da wird die Lust gestillt, in jenen Geister Chören,
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Da deine Lernbegier, wird neue Wunder hören,
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Die hier auf dieser Welt, kein Auge je gesehn,
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Die unaussprechlich sind, und keiner kan verstehn:
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Und da die Lehrer sind der unvollkomnen Erden,
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In jener Geisterwelt gar gerne Schüler werden.
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Gib! Herrscher aller Welt! daß ich hier fleißig sey,
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Zum Lernen stets erwekt, in Ausübung getreu;
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Geduldig in dem Leid; so werd ich nach den Jah-
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Die mir zur Prob bestimmt, was hier verdekt,