99.

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Friedrich von Logau: 99. (1630)

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Als offt ich sagen kan, daß ich, du edle Fichte,
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Deß Sommers meinen Gang zu deinem Schaten richte,
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So offte muß ich mir auch beichten meine Schuld,
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Daß ich dich nicht geehrt, wie billich ich gesolt.
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Der Attes wirstu seyn, den Jupiter geneidet,
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Den Rhea lieb gehabt und hat in dich verkleidet;
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Die hat dich, wo du stehst so hoch, so frey gesetzt,
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Auff daß sie nah und fern an dir ihr Aug ergetzt.
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Da, wo das schöne Kind, vom Vratislav geboren,
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Der alte Guttalus hat seiner Seit erkoren,
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Da, wo das theure Blut, das uns Piastus gab,
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Hat, weil es lebt, sein Haus und, wann es stirbt, sein Grab,
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Am reichen Oder-Strom; auch wo in einen Namen
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Für Zeiten Monden, Stern und Berg zusammen kamen
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Und nanten eine Stadt, da, wo Zabothus Hand
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Zeigt an, was Juno meint auff uns und unser Land,
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Wo Roy-de-vall sein Haus den Wolcken beygesetzet,
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Wo sich Tuiscons Reich mit Lechus Kindern letzet,
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Da, wo deß Chzechus-Stamm mit Bergen sich gegürt,
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Da, wo das reinste Gold den Deutschen nützlich wird,
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Und ihr so lieber Safft am stärcksten wird geschmecket,
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Wo unser Land sein Haupt den Marcomannen recket:
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Dahin nun und so weit ist für dein krauses Haupt
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Zu strecken dein Gesicht ein offner Paß erlaubt
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Auß Ordnung und Befehl der Mütter aller Götter.
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Dein Fuß ist so gesetzt, daß Æolus sein Wetter
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Zu schanden an dir wird; ein harter Fels und Stein
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Muß dir in seinen Leib zu bauen zinsbar seyn.
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Pan ist dir auch geneigt, und unter deinen Aesten
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Hat er das liebe Volck der Nymphen offt zu Gästen;
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Kein unter ihnen ist, die iemals um dich war,
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Die heimlich nicht gedächt: O, wären wir ein Paar!
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Dir aber liebet nicht das unbefreyte Freyen,
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Und deiner selbst zu seyn, wilstu dich nicht verzeihen;
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Du hast genug an dem, wann dein Thun der gefällt,
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Die da dich, wo du bist, hat ehrlich hingestellt.
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Zu mehren derer Preis, die deine Kräfften mehret,
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Steht eintzig nur dein Sinn; drum ist dir auch verehret
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Zum Zeichen deiner Treu das immer-grüne Kleid,
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Das seinen Schmuck behält, das nimmer nie bestreit
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Noch Boreas sein Eiß, noch Sirius sein brennen,
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Dadurch du den machst roth, der schwerlich wil bekennen,
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Wie er so gröblich irrt, wann er den Mantel schickt,
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Wann Jupiter zörnt so, und so wann Phœbus blickt,
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Der von Bestand nicht weiß, der sich von allen Zeiten,
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Wohin man ihn begehrt und ihm nur winckt, läst leiten.
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Ein solcher Monden-Sohn ist weit noch unter dir;
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Du stehst ihm oben an und gehst ihm billich für;
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Das macht Beständigkeit. Der freye Mut deßgleichen
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Schafft, daß dein Ruhm wie du muß an die Wolcken reichen.
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Mit dir ist freyer Tag, du scheuest nicht das Licht
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Der Sonne; du stehst da, für iedermans Gesicht;
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Kein Berg ist, der dich birgt, kein Wald, der dich verstecket,
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Und dein gerader Leib bleibt immer auffgerecket,
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Kennt keine Krümme nicht. Mars hat dir offt geflucht,
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Wann du von fernen hast dem, der dich hat besucht,
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Sein Häufflein nutzbar Vieh für dessen Hinterlisten,
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Wo gäntzlich nicht bewahrt, doch vielmals helffen fristen;
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Dann dir gefiel niemals und niemals war dir lieb
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Ein diebischer Betrug und ein betrieglich Dieb.
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Zwar hastu mussen sehn, wie sehr es dich verdrossen,
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Wie ietzt bey unsrer Zeit man hielt für Kinder-Possen
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Treu, Liebe, Glaube, Pflicht. Wie die verkauffte Schaar
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Hat gantz gemacht zu nichts, was vormals herrlich war,
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Das hastu auch gesehn und drüber viel geweinet,
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Daß noch der Threnen Gold an deinem Rock erscheinet;
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Iedoch, was so geschah, kan nicht seyn nicht geschehn;
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Wann du nur sihst nicht mehr, was vormals du gesehn,
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So sey das alte dann in dessen Schoß vergraben,
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Der drüber seinen Kerb wol halten wird und haben.
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Indessen bin ich froh, wann mir vergünt die Zeit,
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Daß du habst Preis durch mich, daß ich durch dich mein Leid,
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Das allgemeine Leid, in etwas mag verschieben,
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(vertrieben wird es nicht.) Wann Unmut mich wil üben
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In seinem engen Kreiß, so nem ich ihm den Zaum
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Und suche mir für mich und mein Gemüte Raum.
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Ich pflege mich dir bey in freyes Blau zu paaren
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Und lasse meinen Sinn hin mit den Augen fahren;
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Die purschen weit und breit, erforschen diß und das
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Und haben ihre Lust an Himmel, Wasser, Gras,
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An Wälden, Berg und Thal, an Felden und an Auen,
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Vnd was Natur noch sonst hat künstlich künnen bauen.
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Dann bin ich nicht daheim, und die Melancholey
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Muß warten, biß ich sonst zu Haus und müssig sey.
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Wann offt der heisse Hund mit seinen dürren Flammen
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Und Phœbus göldne Glut dann feuren starck zusammen,
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So komm ich auch zu dir, da hab ich, was ich wil;
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Da lab ich mich bey dir durch ein erquicklich Spiel,
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Daß stets um deinen Raum Astræus Kinder spielen.
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Wann Ceres sehnlich wüntscht sich wieder abzukühlen
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Durch ein gedeylich naß, und Jupiter verzeucht,
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So seh ich bald bey dir, was den Silenus deucht,
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Ob ihm sein Haupt behüllt mit einer feuchten Hauben,
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Und ob er mir voran zu sagen woll erlauben,
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Ein Regen zeucht herauff. Wann dann die feuchte Schaar
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Der Wolcken rückt ins Feld und mehr, als nöthig war,
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Den nassen Zug erstreckt, so gibstu mir zu kennen,
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Ob, oder auch wie bald, ihr Ordnung wird zertrennen
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Der Sonnen heisse Macht; so klärlich stellstu dar,
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Theils was noch fern und weit, theils was noch gar nicht war.
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Drum wärestu nun werth, hoch auff Parnassus Höhen
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Und da, wo Daphne steht, zu wurtzeln und zu stehen,
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Auff daß der Musen Rey um dich heg ihren Tantz,
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Und brauche dich ihr Fürst für seinen Lorber-Krantz.
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Indem du aber dir läst meinen Grund gefallen,
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Ey, so gefällt mir auch, daß dieser andren allen
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Von dir bleibt fürgesetzt. Im Fall ich was vermag
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An Heliconer-Gunst, so soll kein neidisch Tag
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Bezwingen deinen Ruhm; du sollst betagten Eichen
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Und derer festem starck mit nichten dürffen weichen;
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Der Lorbeerbäume frisch, der Cedern Ewigkeit,
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Und was noch mehr macht stumpff den argen Zahn der Zeit,
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Soll nicht dein Meister seyn. O, daß dich nicht verletze
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Deß Jupiters Geschütz! O, daß nicht an dich setze
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Noch Mulcibers sein Grimm, noch Æolus sein Trotz,
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Noch sonst ein freches Beil! es leiste dir den Schutz
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Die, die dich hat geliebt, die, die dich hergestellet,
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Die halte deinen Fuß, daß dieser nimmer fället,
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Daß du, weil dieser Grund bleibt, bleibest für und für
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Sein Wächter, sein Prophet, sein Nutz, sein Spiel und Zier.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Friedrich von Logau
(16051655)

* 01.01.1605 in Q4972670, † 24.07.1655 in Legnica

männlich

Dichter des Barock

(Aus: Wikidata.org)

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